Was tun bei innerer Leere?

Insights Inside · 23. Juli 2021 · 35:41 Min.
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Was tun bei innerer Leere?
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Lea Wernli teilt ihre persönliche Geschichte vom Leben mit innerer Leere trotz äusserlich perfektem Leben hin zu tiefer Lebendigkeit und Freude. Obwohl sie einen liebevollen Mann, zwei Kinder, erfolgreichen Job und ein schönes Zuhause hatte, konnte sie diese Schönheit nicht wirklich fühlen und war von Gedankenstürmen überwältigt. Durch die Begegnung mit den Three Principles erkannte sie, dass sie nur Gedanken im Moment fühlt, was ihr Leben komplett transformierte, ohne dass sich äusserlich etwas änderte.

Kapitel

Lea lässt uns in dieser Folge an ihrem großen Shift von gefühlter Leere zu innerer Freude teilhaben. Wer kennt es nicht? Das eigene Leben hält so viel Schönes bereit, aber nicht immer sind wir in der Lage, diese Schönheit auch zu spüren und zu verinnerlichen. Indem Lea sich der tieferen Natur des Menschseins öffnete, hat sich plötzlich ihre natürliche Lebendigkeit wieder gezeigt. Heute ist sie erfüllt von ihrem Leben, zu dem noch immer der gleiche Mann, die gleichen Jungs und das gleiche Haus gehört. Solltest Du Dir manchmal sagen: „Ich habe doch alles. Warum bin ich nicht glücklich?“, dann ist diese Folge für Dich.

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0:03IntroInsights Inside. Aha-Momente für mehr Leichtigkeit im Leben, Business und Beruf. In diesem Podcast stehen persönliche Erkenntnisse im Vordergrund unter dem Motto: There's nothing to do, there's something to see. Du entdeckst die 3 Prinzipien hinter dem Leben und lernst, wie mehr Gelassenheit, innere Ruhe und entspannter Erfolg auch für dich möglich sind. Genieße die folgenden Minuten.

0:33Shaleah StevensHallo und herzlich zurück zu unserem Insights Inside Podcast. Ich bin die Shaleah Stevens und ich spreche zusammen wie immer mit meinen 3 wunderbaren Kolleginnen: Lea Berli, genau, das bin ich, Silvia Kettil und die Sandra Haim.

0:59Sandra HaimHallo ihr Lieben, so schön!

1:02Shaleah StevensUnd heute habe ich die Ehre, in dieser Episode hinzuschauen mit der lieben Lea. Lea pflegt zu sagen, dass ich eine der wenigen Menschen bin, die sie so unmittelbar vorher und nachher gesehen haben, an dem Moment, wo sie wie aufgewacht ist zu etwas Neuem und Frischem in ihrem Leben, was alles verändert hat. Also ich würde sagen, vieles verändert hat. Aber Lea und ich, wir haben bei so vielen Gesprächen und Spaziergängen festgestellt, alles hat sich um 180 Grad gedreht zum Positiven. Vieles war schon positiv, aber— und Lea, wird gleich einsteigen in ihre Geschichte. Ja, vielleicht übergebe ich einfach direkt das Paket. Lea, deine Bühne einfach.

2:01Lea WernliVielen Dank. Hallo miteinander. Ja, wie war mein Leben davor und wie fühlt es sich heute an?

2:15Ich hatte ein gutes Leben.

2:19Davor. Ich hatte einen wunderbaren Mann, 2 Jungs, ich hatte tolle Jobs, ich habe meine Fähigkeiten, mein Wissen einbringen und auch da schon Leute begleiten und unterstützen dürfen. Wir leben an einem unglaublich schönen Ort in der Schweiz, in Zürich. Aber der große Unterschied war, dass ich ganz viel von diesem unglaublich tollen Leben nicht spüren konnte.

3:11Ich sah von außen, dass es das alles da ist, und manchmal bin ich fast verzweifelt, weil ich es nicht in dieser Tiefe und Schönheit fühlte, und es hat mich unglaublich traurig gemacht. Und das war auch der Punkt, warum ich wirklich dachte, dass etwas mit mir nicht stimmen kann.

3:48Es ist alles da und ich fühle mich trotzdem nicht tief genug. Ich habe geliebt und ich wurde geliebt.

4:03Und es gab auch immer wieder Momente, in denen es sichtbar und spürbar war.

4:10Aber ich fiel immer wieder in— es war nicht in dem Sinn Löcher, aber es waren extrem einnehmende Dramen und Stürme.

4:28Die mich auch überwältigt haben. Es war nicht wirklich sichtbar, glaube ich, für Leute weit, weit draußen.

4:43Für meine Liebsten natürlich schon.

4:48Es hatte auch Aspekte von himmelhoch jauchzend und zutiefst verzweifelt.

4:54Ohne jetzt in eine diagnostische Richtung zu gehen, aber schon viel Emotion, immer auch wieder zu viel. Und in diesen Zu-viel-Momenten spürte ich das Leben nicht. Ich spürte meine Gedankenstürme, und die haben mich überwältigt. Und was wir Menschen dann oft tun, und ich mit eingeschlossen, ist, dass wir ganz viele Dinge suchen, um Lösungen für unsere Gefühle zu bekommen.

5:45Bei mir waren die Lösungen viel.

5:47Ich habe zu viel getrunken für einen Moment, zu viel gegessen, zu viel gekauft, um für einen Moment diese Entspannung zu fühlen, dieser Peace of Mind. Und dann ging es von vorne los.

6:14Und natürlich habe ich die Scham und die Schuld obendrauf gepackt, weil ich in diesen Momenten nicht anders konnte oder dachte, ich könnte nicht anders, als durch impulsive Handlungen mir einen Moment des Friedens zu erschaffen. Und ich habe mich tief geschämt und mich schuldig gefühlt obendrauf.

6:51Ich habe so ein tolles Leben, wunderbaren Mann, tollen Job, die besten Jungs der Welt, und, und ich kriege es nicht in den Griff. Das hat dazu geführt, dass ich alles ausprobiert habe.

7:11Ich war eine unersättlich Suchende, um endlich heil und ganz, oder zumindest mir nicht mehr die ganze Zeit über die Schulter schauen zu müssen, wann die nächste vermeintlich, vermeintliche Attacke kommt, wann ich wieder diesen Gefühlen ausgeliefert sein werde, die ich nicht im Griff habe. Ich habe Therapien gemacht, ich habe mich mit Persönlichkeitsentwicklung auseinandergesetzt, Coaching, Ich habe an mir gearbeitet. Das war anstrengend und ein tägliches Tun.

8:10Das hat dazu geführt, dass ich doch einen Boden hatte. Es gab da auch ganz viele hilfreiche Dinge.

8:19Shelley und ich sprechen immer wieder von hilfreich und versus transformativ. Es war hilfreich, aber ich war immer noch diese Lea, die sah, wie toll es ist, und es nicht immer fühlte, und die überwältigt war.

8:39Und in diesem, in diesem Überwältigtsein dachte ich, ich spüre mich auch nicht, auch meine Intuition, mein, diese Hände auf dem Rücken Und die waren tatsächlich fast nicht spürbar, weil die Intensität der Gedanken und Gefühle überhandgenommen hatte in weiten Strecken.

9:06Aber ich war so an einem relativ guten Ort, und ich habe mich selbstständig gemacht, weil es gab einen Bereich, da hatte ich nicht viel Denken, und das war tatsächlich im Beruf.

9:21Ich war dort, folgte ich sehr natürlich all diesen Impulsen und war auch relativ schnell erfolgreich selbstständig.

9:32Ich habe aber nicht gecheckt, dass es ja, wenn es da klappt, irgendwie auch in meinem Privatleben klappen könnte. Und ich habe auch keine Verbindung wirklich zu meinen Gedanken und Gefühlen gemacht, obwohl ich schon relativ nahe dran war mit einem Tool, wenn ich heute so zurückschaue.

10:01Und dann spürte ich aber so den Impuls, ja, online, da habe ich ja gar keine Ahnung, und da hätte ich Lust drauf, mehr zu wissen. Und gerade vor diesem Moment, in dem ich Shellja engagiert habe als Marketingexpertin online, war so ein Moment von, mit dem, wie es jetzt gerade ist, kann ich, kann ich relativ okay umgehen.

10:35Ich habe vieles im Griff und, und oft ist es schön. Und mit diesen Ausbrechen, die zum Teil noch spürbar sind, mit dem kann ich leben.

10:52Aber das tiefe Gefühl von, ich bin gebrochen und einfach mehr oder minder zusammengeflickt, das war trotzdem da.

11:02Aber ich wusste, ich war gut im Zusammenflicken.

11:07Und somit war ich für einen kurzen Moment auch tatsächlich nicht suchend.

11:13Mir, ich baue mal etwas auf in einer sehr praktischen Art und Weise und erweitere so. Ich war total im Leben unterwegs, also mit Workshops und Kundinnen eins zu eins in Zürich und Luzern, und dachte immer, die Welt ist noch größer. Und dann habe ich von Celia ein Buch bekommen, das so überhaupt nichts mit Marketing zu tun hatte, aber das fand ich total sympathisch.

11:48Und das war Michael Neill's A Space Within.

11:53Und durch diese Odyssee der 20 Jahre davor dachte ich, weiß ich schon alles. Kenne ich schon. Und hatte das Buch neben mir auf dem Nachttisch liegen und habe es nicht gelesen über ein paar Wochen. Und eines Abends, es war tatsächlich, war alleine und es war mir etwas langweilig, bin ich eingetaucht.

12:28Und spannenderweise habe ich gerade gestern Dr. Amy Johnson gehört. Ich habe mir etwas angehört mit ihr, und sie hat so gesagt, und wir wissen nie, wann wir etwas hören tiefer, oder wann eine Einsicht tatsächlich passiert. Es ist irgendwie ein ein Moment zwischen Zeit und Raum, in dem wir kurz unseren Fokus nicht so sehr bei unseren Gedanken, bei unserer Gedankenwelt haben.

13:07So stelle ich mir das manchmal vor.

13:09Und wir so überrascht werden können von etwas Neuem oder erinnert werden können an das, was wir schon wissen.

13:21Und aus irgendeinem Grund ist es an diesem Abend passiert.

13:25Und vielleicht war es der Satz, den ich in die Geschichte packe im Moment, und vielleicht hat es auch überhaupt nichts damit zu tun.

13:36Wer weiß das schon so genau? Und das ist auch der Zauber.

13:41Wir wissen es nicht, aber es passierte.

13:45Ich bin tatsächlich eingeschlafen mit Michael Neals Buch.

13:51Und der letzte Satz, der mir bewusst war, ist, dass wir keine menschlichen Wesen sind, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen. Und der war nicht von Michael Neal und auch nicht von Sydney Banks.

14:17Er ist von Pierre Teilhard de Chardin, glaube ich, heißt er, ein Mönch, ein französischer. Das bedeutet, ganz viele Leute haben schon in die Richtung gezeigt, aber ich konnte es durch Michael und jetzt diesen Satz und irgendwie den Moment hören. Was ich aber, glaube ich, fühlte, und ich konnte es nicht in Worte fassen, als ich irgendwie mitten in der Nacht kerzengerade im Bett saß, aufgewacht.

14:57Ich fühlte ohne Worte, ohne Es war formlos. Ich fühlte, heute packe ich die Worte rundherum, das Eins, das Leben, wann es davor, von wo wir kommen und wo wir hingehen und wer wir wirklich sind am Ende. Aber es war tatsächlich das Gefühl, lange, lange, lange vor den Gedanken und den Worten. Und ich saß inmitten von, ähnlich wie, wie Schelia, wieder lebendig werden. Und, und Ich ließ mich treiben.

16:01Ich konnte nicht mehr aus dem Fluss aussteigen für eine Zeit. Ich ließ mich treiben in diesem Gefühl und in diesem Nichtwissen und in diesem Zurück zu dem, was wir alle sind. Und da drin sah ich direkt am nächsten Tag übernächtigt und etwas ausgeknockt, ehrlich gesagt.

16:43Wie ich immer Gedanke, Energie fühle von Moment zu Moment. Und nicht meine zwei wie Kätzchen sich balgenden Jungs, weil die waren schon draußen.

17:01Und die übernächtigte Mutter, die weinend auf der Treppe saß, weinend vor Glück, und trotzdem alte Geschichten von die schlechte Mutter, die hat es nicht im Griff und hat noch nicht mal genug geschlafen. Da bin ich aufgewacht, auch zu dem, weil die waren dann tatsächlich schon draußen. Und ich habe weiter geguckt in meine Gedanken von Rabenmutter und zu wenig Schlaf und die kämpfen immer. Und dann bin ich wieder zurückgekommen zum Jetzt und es war klar.

17:43Ich fühle nie etwas anderes als Gedanke im Moment.

17:53Und heute habe ich dasselbe Leben.

17:58Ich habe denselben Mann, ich habe dieselben Jungs, dasselbe Haus, dieselbe Arbeit. Selbstständig mit Celia im Coaching, Mentoring, und ich habe unglaublich viel mehr Spaß und Freude und erlebe dieses Leben in einer Tiefe, in einer Alltäglichkeit, die ich mir nicht hätte erträumen können. Und ja, es passiert Leben genauso wie davor, aber ich bin tatsächlich immer mehr und mehr und mehr Die, die gelassen spüren kann, was gerade abgeht, wissend, dass der nächste Schritt sich zeigt.

19:18Und ich kann es an einem kleinen Beispiel von gestern aufzeigen. Einer meiner Söhne, der Kleine, Kam eineinhalb Stunden zu spät nach Hause.

19:32Shaleah StevensJa, stimmt.

19:35Lea WernliWir waren noch mitten in einer Sitzung.

19:40Nach dreiviertel Stunden wusste ich, ich rufe mal in der Schule an, ob er da auch wirklich weg ist. Und der war schon mehr als eine Stunde weg. Okay, das heißt nicht, dass mein Kopf nicht in grässliche 80er-Jahre-weiße-Wagen-fahrende Entführungsgeschichten gehen wollte.

20:10Ich habe eine sehr blühende Fantasie.

20:14Ich ging nicht mit, weil ich heute Das tiefe Vertrauen haben, wenn ich immer wieder hierher zurückkomme, wo es gerade ist, dann weiß ich. Eine Viertelstunde später habe ich unseren Großen gefragt, ob er kurz den Schulweg machen könnte, und der ging los.

20:46Der Kleine war nicht da. Eineinhalb Stunden später habe ich mich aus der Sitzung verabschiedet, weil ich spürte, ich stelle mich vors Haus. Ich habe mit dem Großen telefoniert und gesagt, komm nach Hause, wir schauen, was wir tun können.

21:11Mein Gefühl war, er hat irgendwo— er ist am Fußballspielen und hat die Zeit vergessen.

21:20Und währenddem ich am Telefon war, sah ich einen blonden Schopf, der ein bisschen zerknauscht hinter der Mauer hervorguckt, weil er weiß, dass er wahrscheinlich später ist, als er sein sollte.

21:37Und er kam um die Ecke. Er hat Fußball gespielt und er hat einen anderen Weg genommen, weil es so spät war und er sich ein bisschen unwohl gefühlt hat auf dem Weg, den er mit seinen Freunden sonst nimmt. Also er war nicht auffindbar. Früher wäre ich unglaublich erschöpft gewesen, Ich hätte ihn wahrscheinlich angeschrien.

22:11Heute war ich auch etwas aufgewühlt und auch immer wieder zwischendurch, könnte man, und ich komme zurück, aber ich konnte ihn umarmen, reinbitten, und ihm sagen, wir werden noch miteinander darüber reden, weil es waren so viele Menschen jetzt involviert im Dich-Suchen, weil wir nicht wussten, wo du bist. Und er hat sich bei allen entschuldigt, und wir haben zusammen beim Abendessen darüber gesprochen, was er jetzt tun könnte und wie es vielleicht am nächsten Donnerstag etwas einfacher für alle laufen könnte.

23:09Er hat was gelernt und ich war nicht total erschöpft. Und das bedeutet so viel mehr Qualität in meinen Beziehungen, in meinem Sein, als Mutter, als Geschäftsfrau, als Freundin.

23:34Und als ich letztens meiner Schwester sagte, ich glaube, ich bin eine bessere Mutter heute, seit ich mit diesem Verständnis unterwegs bin, das übrigens überall gehört oder gefunden werden kann, wie Wir konnten es einfach so unglaublich gut hören in dieser undogmatischen Sprache, die für uns Sidney Banks beschrieben hat in seinem Erlebnis.

24:04Dann hat sie gesagt, nein, du bist nicht nur eine bessere Mutter, du bist eine bessere Lea.

24:14Und so fühlt es sich tatsächlich an.

24:20Ich kann in dieser Form, Lea, so viel mehr sein und leben als davor in meiner imaginären Lea.

24:38Ja, sau cool, hoffnungsvoll.

24:49Shaleah StevensEs ist schön. Ich habe das Privileg, mit Lea täglich zu arbeiten, und ich sage euch, sie lässt keinen Tag vorbeigehen, wo sie nicht ihre Freude und Dankbarkeit ausspricht für das Verständnis, das sie nun, dass sie nun hat.

25:11Lea WernliEs ist die dritte Geburt.

25:21Meine. Und das tiefe, tiefe Wissen, dass es für alle möglich ist, das ist kein Lea-Special, das ist Mensch.

25:35Wir sind Menschen mit Gedanken und Gefühlen und Wahrnehmungen, die es so spannend machen, diese Welt zu erfahren.

25:46Und wir sind mehr als Mensch. Und in diesem Tanz, in diesem Spiel ist Freude eingebaut, wenn wir uns immer wieder an beide Teile erinnern dürfen.

26:17Silvia KettilSo schön, ja, danke sehr. Du hast es jetzt gerade zum Schluss, hat diese beide Teile erinnern dürfen. Und für mich ist so die Frage, du hast zwar dieses Vorher-Nachher, und an dieser Geschichte mit deinem Jungen, das ist ja, also mein Junge ist jetzt schon etwas größer, aber ich kann das komplett nachvollziehen. Und ich hätte wahrscheinlich auch angeschrien damals, weil ich damals, als ich Mutter war, leider nicht dieses Verständnis habe, was heute in vielen Fällen sehr, sehr leidtut.

26:47Aber diese— was macht denn für dich so dieses Menschsein und dieses, also dieses Rein und Raus, weil wir alle nie ganz drinnen sind? Kannst du das noch ein bisschen besser beschreiben, was denn dieses irgendwie vor dem Aufwachen und mit dem Aufwachen, wo dann, wo wirklich der Unterschied für dich liegt?

27:15Lea WernliIch glaube, vor dem Aufwachen habe ich vergessen, dass in der Essenz, im Kern, im Innersten, im Lebendigen, in dem, was uns liebt, alles da ist, dass wir heil und ganz sind. No matter what. Und eins mit dieser Energie, wir sind sie, durch uns, um uns, in allem angebunden, immer schon geführt und mit diesem wunderbaren Ding Mensch dass ich erfahren und erkunden darf, ausprobieren, ausleben in dieser Form. Und durch das Vergessen war ich nur an der Form dran, also Form, auch Gedankeform, und Form: Wer bin ich? Wie sehe ich aus? Was muss ich tun, um—

28:29was kann ich, um besser zu fühlen?

28:33Dieses, ähnlich wie Shelia und Sandra in der letzten Folge beschreiben, ich muss es tun, damit es passiert. Und mit dem Erinnern kam eine Leichtigkeit in dieses Menschsein. Mich wieder verliebt in— oh, wir nehmen die Welt durch unsere Sinne wahr, wie cool! Da ist eine Palette an Gefühlen, die nichts über mich aussagen, weil das Mich darunter unzerstörbar, Liebe, ganz ist. Und dann wurde es wieder unglaublich spannend, schön, breit, facettenreich.

29:35Und davor habe ich es klein gemacht, weil ich diese Breite nicht ertrug und bei jedem, bei jeder Wahrnehmung dachte, dass es etwas über mich und meine Welt aussagt. Dich das verändern muss.

29:54Und aus diesem Wissen heraus bin ich in der Form als Lea resilient und bulletproof geworden, im Sinne von, wie Shellya sagt, Hände oder ein Wunsch oder Vision, total egal, wie wir das nennen. Ah, da ist was.

30:17Lass mich mal probieren.

30:19Und manchmal klappt es toll, juhu, und manchmal eben nicht.

30:25In Würde scheitern. Und wenn aber der Wunsch oder die Hände bleiben, dann scheitere ich in Würde gleich noch einmal, weil es kann mir gar nichts passieren. Und manchmal ist hinter dieser Tür dann die nächste.

30:42Und das ist so, so, so viel größer und spannender als alles, was ich mir mit meinem persönlichen Verständnis hätte vorstellen können.

30:57Und Sandra, du hast es mir in einem privaten Gespräch so schön beschrieben, was ich fühle.

31:05Und es ist, glaube ich, wirklich Dieses Aligned, oder viel öfters Aligned von Lea persönlich mit meinen Gedanken und Gefühlen und der universellen Kraft, dem Sein, dem Leben. Und in diesem Zusammenkommen ist etwas Befruchtetes, Großes, Wunderbares, Kleines, Alltägliches, einmal mit allem, aber nahrhaft mit diesen Gerüchen und Geschmäckern, die das Leben eben für uns bereithält.

31:59Das war ein bisschen weit abgeschweift.

32:04Sandra HaimIch finde, deine Geschichte ist so eindrucksvoll. Und was, was deine Erzählungen für mich so präsent machen, ist, dass wir, wir leben eigentlich in einer Welt, wo wahrscheinlich 95% aller Menschen denken, sie sind kaputt. Ja, also auch die, die nach außen wunderschön erfolgreich wie Vorbilder wirken. Ich meine, selbst unsere Mentoren in den Three Principles, Michael Neal, auch erzählt, dass er eigentlich den Großteil seines Lebens gedacht hat, er ist ein Versager.

32:38Ja, und wir leben in dieser Welt mit so vielen Menschen, die irgendwo denken, sie sind kaputt. Ja, und dann fängt man an, wie du das eben beschrieben hast, zu flicken, ja, zu arbeiten, und man versucht, gewisse Stücke irgendwie zusammenzusetzen, aber es ist alles so fürchterlich anstrengend. Ja, weil wir das eigentlich gar nicht können als, als persönliches Selbst, die Flicken zusammenflicken und dann zu gucken, wie kriege ich das jetzt eigentlich ganz.

33:09Ja, und du hast dann einfach in einem Moment etwas gelesen und das hat dich berührt und das hat dich erinnert. Und von dort hast du weitergeschaut und weitergeschaut. Und jetzt bist du hier und du bist, fühlst dich so ganz an und so strahlend. Und es ist einfach eine wahnsinnige Transformation von der Illusion, ich bin kaputt, zu der Erinnerung, oh mein Gott, das stimmt gar nicht, vollständig, ich bin ganz, ich bin Liebe, ich bin Freude, ich bin Licht.

33:56Lea WernliUnd wenn, wenn du zuhörst und nur ganz, ganz, ganz wenig davon spürst, das ist es schon. Das ist es. Und es, das ist nur meine Geschichte, die ist nicht echter oder mehr als deine Geschichte. Wir sind es alle schon, ob wir es spüren können oder nicht. Und wenn es ein My wahrnehmbar ist, dort ist der Spalt, dort öffnet sich die Tür, Dort ist die Richtung zu schauen, in dir, nicht bei mir oder bei uns allen, sondern in jedem von uns.

34:58Sandra HaimSo schön.

35:00Shaleah StevensDankeschön, Lea, für deine Geschichte und für die Aufmerksamkeit aller Zuhörer und Zuhörerinnen. Wir schließen ab und wir sehen uns in der nächsten Podcast-Episode von Insights Inside. Wir freuen uns ungemein auf euch. Bis dahin, tschüss!

Häufige Fragen zu dieser Folge

Warum fühle ich mich leer, obwohl ich alles habe?

Innere Leere entsteht nicht durch äussere Umstände, sondern durch die Unfähigkeit, das Leben wirklich zu spüren. Wenn wir von Gedankenstürmen überwältigt sind, sehen wir zwar von aussen, dass vieles gut ist, können es aber nicht in der Tiefe fühlen. Die Lösung liegt nicht darin, mehr zu haben oder zu tun, sondern zu erkennen, dass wir nur unsere Gedanken im Moment fühlen, nicht die Umstände selbst.

Wie komme ich aus der inneren Leere heraus?

Der Weg aus der inneren Leere führt nicht über noch mehr Selbstoptimierung oder Arbeit an sich selbst, sondern über das Erinnern daran, dass wir im Kern bereits ganz und heil sind. Wenn wir verstehen, dass wir immer nur Gedanken und Gefühle im Moment erleben und diese nichts über unseren wahren Wert aussagen, entsteht natürliche Lebendigkeit. Diese Erkenntnis kann in einem einzigen Moment geschehen und verändert die Qualität des Erlebens grundlegend.

Was ist der Unterschied zwischen hilfreich und transformativ?

Hilfreiche Methoden wie Therapie oder Coaching können einen gewissen Boden schaffen und Symptome lindern, verändern aber nicht das grundlegende Erleben. Transformativ ist dagegen die Einsicht in die Natur von Gedanken und Bewusstsein selbst. Diese tiefere Erkenntnis verändert nicht die äusseren Umstände, aber die Art und Weise, wie wir das Leben wahrnehmen und fühlen, wird fundamental anders und leichter.

Magst du daran weiterarbeiten?

Wenn dich etwas aus dieser Folge nicht loslässt, sprich mit Lea darüber. Im Erstgespräch wird nichts entschieden und nichts verkauft, ihr schaut nur gemeinsam hin.

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