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0:03Lea WernliInsights Inside. Aha-Momente für mehr Leichtigkeit im Leben, Business und Beruf. In diesem Podcast stehen persönliche Erkenntnisse im Vordergrund unter dem Motto: There's nothing to do, there's something to see. Du entdeckst die 3 Prinzipien hinter dem Leben und lernst, wie mehr Gelassenheit, innere Ruhe und entspannter Erfolg auch für dich möglich sind. Genieße die folgenden Minuten.
0:32Shadia StevensHallo und herzlich willkommen zurück zu unserem Insights Inside Podcast. Und gerade befinden wir uns in einer dreiteiligen kleinen Minireihe da drin zum Thema Mind, Thought und Consciousness, die 3 Prinzipien. Ich bin zusammen heute mit meiner wunderbaren Kollegin, die Lea Wernli. Lea, magst du Hallo sagen? Hallo, wir hatten gerade eine lustige Diskussion, ob wir Hallo sagen sollen oder nicht. Deswegen, Sandra Heim, hallo, und ich bin die Shadia Stevens. Und Lea wird uns heute einführen in das Prinzip Thought, in das universelle Geschenk Thought, und dann werden wir ein wenig gemeinsam darüber sprechen. Reflektieren. Also, Lea, deine Bühne.
1:29Lea WernliJa, vielen Dank. In der, in der letzten Folge, da sind wir miteinander ins Prinzip Mind eingetaucht, und Dicken Bettinger hat das mal so wunderbar gesagt: Wir sind am Leben, Prinzip Mind. And we think and feel. Wir denken und fühlen. Und da, da kommen wir heute hin, zum Denken und Fühlen. Und als Erstes möchte ich etwas eben zum universellen Geschenk Thought sagen. Und auch da kommt das erste Prinzip von Mind wieder zum Tragen. Es ist das Prinzip: Thought kommt von Mind.
2:30Es ist die Energie, die durch uns fließt und uns die Möglichkeit gibt, dieses wunderbare Leben überhaupt zu erfahren. Wahrzunehmen, uns mittendrin zu fühlen. Es ist diese Kraft, diese Energie, die aus der Formlosigkeit in die Form kommt. Und wenn es jetzt noch abstrakt tönt, ganz banal: eine Idee, ein Impuls und ein Gedanke und Daraufhin folgt ein Verhalten oder ein Tun in der Welt. Und diese Kraft, die ist ganz grundsätzlich neutral. Sie ist wie eine Welle, die in unser Bewusstsein hineinkommt, eine Energie, die, die in unserem Bewusstsein sich aufbäumt und wahrnehmbar wird, und dann durch den Hintereingang wieder raus.
3:50Und dann kommt die nächste Welle, und wir fühlen sichere Gedanken, wunderbare, tiefe, unsichere Gedanken, zornige, wütende, traurige, diese ganze Palette an Gedanken und Gefühlen. Und wenn wir keine persönliche Geschichte oben drauf packen, dann sind das wunderbar farbige Empfindungen, die wir alle mehr oder minder mögen, wenn es um Netflix-Filme geht oder um einen großartigen Kinofilm. Wo es oft Verwirrung oder Schwierigkeiten gibt, ist dort, wo unser persönliches Denken reinkommt.
4:47Und auch das ist natürlich eigentlich dieselbe Energie, diese Kraft, dieses Prinzip Mind, Thought durch Mind, aber weil es durch unser Gehirn kommt und irgendwie diesen Flavor, diesen Geschmack von unserer Persönlichkeit trägt, nehmen wir diese Gedanken oft ganz ernst. Und wenn wir die ernst nehmen, dann beginnen wir darüber nachzudenken. Und das bedeutet, wir, wir legen eine Schicht von diesen persönlichen Gedanken auf diese wunderbar bewegende Energiewelle, die da durch uns durchkommt.
5:46Und in diesen persönlichen Gedanken können wir uns auch manchmal verlieren und vergessen, dass eigentlich diese Bewegung immerwährend ist. Und wenn wir nichts damit tun, immer etwas Neues für uns kommt. Ich habe das unglaublich lange vergessen und Irgendwann mochte ich all diese Gedanken und Gefühle auch überhaupt nicht mehr. Und in diesem Widerstand zu diesen Gedanken und Gefühlen wurde es eng und der Druck nahm zu. Und dieses Gefühl für Enge ist ein wunderbarer Navigator, dass wir gerade unsere Gedanken und Gefühle ernst nehmen und glauben und denken, dass wir die sind, und vergessen, dass das Prinzip Mind, wie wir es in der letzten Folge gehört haben, immerwährend für uns da ist, mit neu und frisch und Impuls und andere Wahrnehmung, um einen nächsten Schritt gehen zu können.
7:30Und für diesen Mechanismus finde ich, dass die Schneekugel ein wunderbares Beispiel ist. Dieser Schnee, und ich habe sie vorher in der Hand gehabt und irgendwo hingestellt, Schelia nimmt sie für mich hervor. Dieser Schnee ist dieser Glitzer, ist diese Möglichkeit, die Welt wahrnehmen zu können, diese Kraft, diese Energie, die die für uns da ist, damit wir erfahren. Und das macht diese wunderbare Essenz von diesen Bäumen farbig und, und schön und glitzerig.
8:18Und wenn wir aber glauben, dass wir dieser Schnee sind und nicht die Essenz oder eben Mind, dann beginnen wir ganz viel Gedankenschnee zu produzieren und schütteln die Kugel, weil wir wieder klar sehen wollen. Und dann verlieren wir uns in diesen Gedankenstürmen und Wahrnehmungen und sehen für einen kurzen Moment nicht mehr, dass wir Mensch und eben auch mehr als Mensch sind. Und die Fähigkeit haben, in dieser Verbindung zu wissen, was richtig ist und was gut ist und was wir brauchen als nächsten Schritt.
9:13Und wenn wir das spüren, diesen Druck, diese Enge, wenn wir diesen Sturm zu spüren beginnen, dann, dann können wir uns wieder nach hinten setzen und die Hände wegmachen und uns meint hingeben, wie wir im letzten, in der letzten Folge besprochen haben, diesem: Hey, es ist schon alles da und in uns und in dir. Und aus diesem sich dahingehend zu entspannen, passiert etwas und es kommt etwas Neues und wir sehen wieder klar. Genau, das war meine sehr spontane Erklärung, eine mögliche Erklärung, ein mögliches Bild für das Prinzip Gedanken, Gedanke.
10:22Und das bedeutet aber nicht, dass es das Einzige ist, sondern das, was hier und jetzt gerade gekommen ist. Und vielleicht habt ihr etwas, das euch berührt hat, oder wo ihr noch etwas mehr seht oder in eine Richtung zeigen könnt, Celia und Sandra.
10:47Shadia StevensIch wollte wirklich so gern von dort weg in dieses Praktische gehen, weil es ist für mich so praktisch zu wissen, dass dieses Energiefeld, was mich gerade heimbesucht— ich habe immer das Gefühl, ich habe einen Besucher bei mir in einem Augenblick— dass mein Gefühl in dem Moment mir nur sagt, welche Gedanken ich in dem Moment habe, und mehr nichts. Punkt, fertig. Es ist bahnbrechend, eine phänomenale Veränderung. Ich kann mich erinnern, wo ich das nicht wusste, kurz bevor ich das kennengelernt habe, das Prinzip Wort, und ich war Unternehmerin, habe mein Online-Business aufgebaut.
11:40Ich war in einer Phase, wo es nicht besonders gut lief, ganz am Anfang. Ich wusste gar nicht, wie ich das alles machen soll und wie ich das hinbekommen soll. Und ich habe gearbeitet am Vormittag, ich hatte Coaching-Termine, und dann kam die Pause und ich bin immer raus. Ich habe in der Schweiz zu zum Teil gelebt in dieser Zeit. Und ich bin raus an die Reuss zu einem Fluss, ich bin spazieren gegangen, um einfach ein bisschen wegzukommen vom Computer.
12:14Und warum auch immer, in dieser Zeit ist häufig ein Gedankensunami von: Du schaffst es nicht, du wirst nie Kunden haben, du wirst es nie aufbauen können zu einem Punkt, wie die anderen es hinbekommen. Und ich habe nicht gewusst, dass das nur eine Welle oder ein Sturm ist, wie wir gerade gezeigt haben in dem Schneegucker. Ich habe gedacht, das ist echt, das ist wahr, es ist die Wahrheit über mich. Und häufig auf diesem Spaziergang habe ich geweint aus lauter Traurigkeit, Zweifel und Ohnmacht.
12:59Dass ich mit diesem Schicksal dort bin, als jemand, der irgendwie nicht geschaffen ist für das Unternehmersein, und andere sind. Und das war kein Problem an und für sich, weil ich habe mein Business trotzdem erfolgreich aufgebaut, trotzdem, dass ich täglich eine beschissene Erfahrung hatte vom Leben. Das ist das Wunderbare am Mind, dass es durch uns durchwirkt, ob wir trotzdem, dass wir versunken sind in unseren Gedankenstürmen— aber was für eine wunderschöne Erfahrung es sein kann, wenn wir das Prinzip Gedanke verstehen.
13:52Und wenn wir erkennen, alle möglichen, wie Lea, hast du schon schön gesagt, wenn alle möglichen Qualitäten von Gedanken durch uns passieren dürfen und wir das fühlen und erleben können, aber zu wissen, das geht durch, das ist— ich habe heute noch unsichere Gedanken über, wer ich bin und was ich schaffen kann.
14:19Lea WernliIch voll, du weißt es ja, obwohl ich manchmal so abgefahren philosophisch töne, bin ich ja eigentlich voll für den praktischen Teil. Oder? Und du hast deine Gedanken geglaubt. Ich habe geglaubt, dass etwas außerhalb von mir verantwortlich sei für meine Gedanken und Gefühle. Beispiel meine Familie. Wahnsinn! Meine Jungs benehmen sich daneben, darum fühle ich mich schlecht. Verrückt, diese Einsicht! Das ist der totale Paradigmenwechsel, oder? Wir glauben heute noch breit in der Gesellschaft, dass etwas außerhalb von uns für unsere Gedanken und Gefühle verantwortlich ist.
15:19Und als ich da saß und dazu erwachte und wusste, meine Jungs haben, das habe ich letztes Mal schon erzählt, gekämpft, und ich habe geweint, weil ich dachte, ich bin eine schlechte Mutter, die, die streiten ja immer. Und dann saß ich da und die waren schon weg. Die waren Happy Camper draußen am Fußballspielen, und ich führte noch immer meine Gedanken über die Situation. Nicht die Jungs, die waren schon weg. Und wenn du nur ein kleines Gefühl für, für diese Möglichkeit jetzt hier und heute bekommst, Beobachte für dich in deinem Leben: Fühlst du immer genau gleich, wenn eine Jacke am Boden liegt, oder ist es manchmal okay und manchmal überhaupt nicht okay? Weil es ist nicht die verdammte Jacke.
16:41Shadia StevensUnglaublich.
16:41Sandra HeimSachen würde ich gerne aufgreifen. Das eine, was jetzt bei mir so richtig gelandet ist, ist dieses: Du hast von Heimsuchung gesprochen, Shellya. Also du wirst von einem Gedanken heimgesucht, und das ist ja wie so, ja, Gedanken, wir können sie auch als Besucher betrachten. Okay, sie kommen, sie klopfen an, und das Gefühl eigentlich nur zeigt, von welchen Gedanken werde ich denn gerade besucht. Und mehr muss man gar nicht draus machen. Und praktisch finde ich, bedeutet das auch so eine Riesenunabhängigkeit, weil wir da nicht eintauchen müssen.
17:25Also dieser ganze Bereich, wo du schauen musst, warum habe ich diesen Gedanken und dieses Gefühl, Wieso fühle ich mich so? Was steckt dahinter? Wer hängt damit in Verbindung? Was ist mir mal als Dreijähriges passiert? In diesem ganzen Bereich, der so wahnsinnig viel Aufmerksamkeit vom Jetzt abziehen kann und auch von einfach in Beziehung sein mit den Menschen, die da sind, mit der Situation, die da ist. Dieser ganze Bereich von potenzieller Beschäftigung fällt einfach weg.
17:57Ich muss nicht wissen, was ist die tiefere Ursache von irgendeinem Gefühl. Vielleicht gibt es sie gar nicht. Es ist einfach nur, es gibt Gedanken, und ich wurde gerade von einem besucht, und der hat dieses Gefühl bei mir erzeugt. Fertig.
18:14Lea WernliJa, und du, gestern kam tatsächlich in ein Coaching etwas, dass du gesagt hast, Sandra, dass sie Angebote sind, oder? Und da haben wir die Wahl. Wir haben sie schon, wir fühlen sie, aber es ist ein Angebot, weiter darauf einzugehen oder nicht. Und dort kommt der freie Wille ja auch rein, weil es könnte so wirken, als ob wir dem allem ausgeliefert sind. Und wir sind im Sinne von, dass niemand mir sagen kann, was er in 3 Sekunden für einen Besucher kriegen wird.
19:03Niemand. Und wir sind es auch im Sinne von, denkt nicht an einen rosa Elefanten, und unser Kopf geht natürlich sofort dahin. Also dort ist ein Besuch, ein, eine Willkür vielleicht sogar drin. Aber wo wir diesen freien Willen haben, ist zurückzukommen ins Jetzt, ins Leben, uns in Mind hinein zu entspannen, zu sein, wie du wunderbar sagtest, mit den Menschen, die gerade sind. Und nicht abzugehen mit diesem Angebot.
19:59Sandra HeimKinder sind dafür auch, also von meiner Tochter habe ich da auch so viel gelernt, weil Kinder, also in dem Prinzip Gedanke steckt ja einfach auch die Bewertung drin. Also das ist ja so, man wird groß und dann Plötzlich beginnt man, Dinge zu bewerten. Und vorher als Kind macht man das ja noch gar nicht. Also es gab so Momente mit meinen Eltern, mit Magas Großeltern, die ich total persönlich genommen habe, weil ich irgendeine Aussage bewertet habe.
20:34Dann kam ein Gedanke von wegen, das hätte sie jetzt aber nicht sagen dürfen, meine Mutter, oder so was. An meiner Tochter konnte ich beobachten, dass sie so transzendent ist, wie ihr das auch beschrieben habt. Also das ist einfach so durchgeflossen. Da ist keine Aussage hängen geblieben, weil gar kein Gedanke festgehalten wurde, der diese Aussage bewertet. Und insofern sind da einfach immer diese leuchtenden, offenen Kinderaugen gewesen. Die einfach so ein Ausdruck eben von, von meins sind, so unschuldig frei, und nicht diese Bewertung, die durch die passiert in dem Moment, wo wir Gedanken festhalten.
21:20Ja, also Gedanke von mir war, das hätte meine Mutter jetzt aber nicht sagen dürfen, und der Gedanke fühlt sich dann so wahr an, und dann fallen mir zig Momente aus der Vergangenheit ein, die bestätigen, dass meine Mutter das nicht hätte sagen dürfen. Das ist super viel Gedanken, Denken, Denken, Denken. Und meine Tochter hat all diese Gedanken nicht und kann dann ganz offen ihre Großmutter anschauen und nimmt wahrscheinlich eine ganz andere Frau wahr als ich in dem Moment.
21:53Shadia StevensGanz sicher.
21:55Sandra HeimBei dem sich die Gedankenschleier drüber gehängt haben.
21:58Shadia StevensGanz sicher.
22:03Lea WernliUnd nur schon, als du jetzt erzählt hast, war das Gefühl spürbar. Und wenn wir dort ein bisschen uns öffnen für unsere Wahrnehmungen, wie wir uns fühlen, dann, dann können wir das auch so gut spüren, wo wir gerade sind. Zu Beginn manchmal nicht. Ich konnte lange ganz wenig spüren, weil ich zu viel gespürt habe und nicht mehr spüren wollte. Aber es war total spürbar, als du erzählt hast, oder? Bewertend, und es wurde eng, und Marga wurde weit. Das ist es, das ist die Navigation, nicht der Inhalt, nicht der Film, nicht der Content. Und das fand ich auch faszinierend. Und dort nur zu spielen damit und zu beobachten, was passiert.
23:30Shadia StevensDas tönt wie ein super guter Abschluss für diese Episode, oder? Das ist auch sehr schweizerisch, das tönt wie ein guter Punkt. Also wir hoffen sehr, dass du heute für dich kleines bisschen was Neues gesehen oder gehört hast. Und wir sehen uns in der nächsten Episode zum Prinzip Consciousness, und wir freuen uns sehr auf dich. Bis dann, tschüss!