Folge 4: Mit Georg Stuby auf der Reise zu Essenz und Transformation

Abenteuer Leben · 24. November 2024 · 38:41 Min.
Abenteuer Leben
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Folge 4: Mit Georg Stuby auf der Reise zu Essenz und Transformation
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Georg Stuby erzählt von seinem Weg als Musiker und Psychologe, der mit psychedelischen Substanzen arbeitet. Nach einer Nahtoderfahrung mit 22 Jahren entschied er sich bewusst, seiner Essenz zu folgen und Musik sowie Heilungsarbeit zu verbinden. Er teilt Einsichten über Integration, das Leben aus der eigenen Essenz und wie man auch ohne einschneidende Erlebnisse authentischer leben kann.

Kapitel

In dieser Folge von Abenteuer Leben spreche ich, Lea Maria Wernli, mit Georg Stuby – einem Musiker, Psychologen und erfahrenen Coach, der mit aussergewöhnlichen Facetten seines Lebensweges berührt. Georg teilt seine Reise von frühen Hindernissen, einer tiefgreifenden Nahtoderfahrung, bis hin zu seinem heutigen Wirken, das Musik, Psychologie und die achtsame Arbeit mit psychedelischen Substanzen verbindet. Wir tauchen ein in seine Sichtweise auf Lebendigkeit, Heilung, Integration und die Bedeutung, der eigenen Essenz zu folgen.

Ein inspirierendes Gespräch über die Verbindung von Kreativität und Transformation, die Kraft der Musik und die Möglichkeiten, authentisch zu leben – ohne auf einschneidende Erlebnisse warten zu müssen.

Wichtiger Hinweis: Die Arbeit mit psychedelischen Substanzen ist nur in den Niederlanden unter spezifischen Rahmenbedingungen legal. Dieses Gespräch ist kein Aufruf oder eine Empfehlung, solche Substanzen unbegleitet oder ausserhalb legaler und sicherer Kontexte zu nutzen. Es handelt sich um die persönliche Erfahrung und Perspektive eines Menschen, der sein Abenteuer Leben gefunden hat und andere auf ihrem Weg unterstützt.

Wenn du magst, findest du Georg und seine Arbeit auch hier:
http://www.georgstuby.com/
https://www.instagram.com/iamgeorgestuby/
Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/artist/5Et9RHpTe051xGv2iCsyt8?si=sAXDscKQR6-qCxinkHGQYg

 

Begib dich mit mir, Lea Wernli, auf eine spannende Reise, bei der wir gemeinsam die Geheimnisse von innerem Frieden, liebevollen Verbindungen und einem Leben voller Freiheit, Weisheit und Freude entdecken. „Abenteuer Leben“ ist dein Wegweiser zu einem authentischen und erfüllten Leben, in dem du ganz du selbst sein kannst.

Hi, ich bin Lea Wernli, Coach und Mentorin. Auch wenn ich nicht gut sehe, bin ich eine grossartige Zuhörerin. Nach einer tiefen Einsicht in unsere spirituelle Natur habe ich mich wieder neu ins Leben verliebt. Mit viel Liebe (manchmal auch tough love und ein paar guten Flüchen) begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu ihrer wahren Natur. Für mich ist Authentizität ein grosser Schlüssel zu einem freien und inspirierten Leben. Ich liebe Kaffee und gute Geschichten.

Im „Abenteuer Leben“ teile ich (und meine Gäste) Geschichten, Einsichten und Inspiration, um dir zu zeigen, wie du ein grossartiges Leben voller Freude und Gelassenheit führen kannst. Für mich geht es darum, alles intensiv und mit vollem Herzen zu erleben – immer frei, immer authentisch.

 

Ich freue mich über deine Kontaktaufnahme:
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0:00Lea Maria WernliHallo und herzlich willkommen bei einer nächsten Folge von Abenteuer Leben. Ich bin Lea Maria Werdenkli und habe heute einen Gast bei mir. Das ist George Stuby und er spricht und textet und macht Musik und hat ganz viel auf seiner Webseite, auch auf Englisch. Und dort beschreibst du dich so wunderbar mit dem Musiktherapeuten, der aber eben nicht nur Musiktherapeut ist, sondern ganz viele Facetten und Bereiche von unterschiedlichen abenteuerlichen Richtungen mit reinnimmt. Wie sieht das aus? Wie, wie nennst du dich? Was, was bedeutet das im Moment für dich?

0:58Georg StubyJa, also die kurze Beschreibung für mich ist momentan zu sagen, ich bin Psychologe und Musiker und ich spezialisiere mich und bin spezialisiert auf die Arbeit mit psychedelischen Substanzen, vor allem mit Psilocybin, also mit Pilzen. Und deswegen bin ich auch in die Niederlande gezogen, weil man das hier ja schon heutzutage legal machen kann.

1:26Lea Maria WernliGenau, alles klar. Diesen Move, ich habe gesehen, dass du dahin bist, aber dass der tatsächlich ganz direkt mit der Arbeit in dieser Form verbunden ist, war mir nicht klar. Aber jetzt, wo du es erwähnst, logisch. Ja, bei mir hier für mit uns und die Hörerinnen geht es um dieses wunderbare abenteuerliche, wilde, manchmal auch eigenartig wunderschöne Leben. Und bei den Beobachtungen und auch bei der Reise, die ich mal bei dir mitmachen durfte hier in Zürich, und ich habe ich einfach so gespürt, dass du, dass du nahe an diesem, diesem Leben dran bist und dem Erforschen.

2:16Genau. Und Wie kommt das? Weil manchmal lebt man ja so dahin und vielleicht ist das gar nicht so offensichtlich. Oder es ist schon sehr früh klar, wow, das ist irgendwie magisch, dieses Ding hier. Wie war das bei dir?

2:41Georg StubyJa, das ist eine tolle Frage. Ja, rückblickend würde ich sagen, dass ich immer schon sehr neugierig war und viel Energie hatte und Sachen gerne entdeckt habe. Das weiß ich auch, weil ich zum Beispiel da öfters mal mit meiner Mutter drüber gesprochen habe und sie auch so gefragt habe, wie war ich denn als Kind und was habe ich da so gemacht, und wurde, ich würde sagen, teilweise wurde es ein bisschen gedämpft, so in der Schule, und durch bestimmte Erlebnisse in der Zeit mit bestimmten Lehrern, mit denen ich nicht so einfach hatte, oder auch mit ein bisschen Mobbing von anderen Mitschülern.

3:31Und trotzdem habe ich viel die Dinge gemacht, die mich interessiert haben und für die ich irgendwie eine Leidenschaft entwickelt habe. Und das war natürlich auf der einen Seite auch Musik, und das hat dann verschiedene Formen angenommen, von zum Beispiel in Bands zu spielen als Gitarrist zu später mehr Richtung Auflegen, DJing. Das hat sich dann verbunden mit damit auch Partys zu organisieren, zum Teil auch ziemlich große Veranstaltungen. Ich kann mich gut erinnern, dass ich mit anderen Freunden zusammen, dass wir unseren 18.

4:11Geburtstag in einem stillgelegten Bunker gefeiert haben, in der Gegend, wo ich aufgewachsen bin. Und wir dann wochenlang diesen Bunker ausgeräumt haben und umgebaut haben. Also was gemacht haben, was glaube ich andere zu der Zeit nicht so gemacht haben. Und ja, gleichzeitig, wie gesagt, gab es zum Beispiel durch Lehrer oder auch manchmal durch meine Eltern sicher auch Momente, wo die mich ein bisschen gebremst haben oder wo ich gemerkt habe, okay, das, also kann ich ja rückblickend so sehen, vielleicht eher ein bisschen ein traditionelleres oder konservativeres Umfeld.

4:56Und das war dann, ja, also dann so drum ging, was studiere ich, wie mache ich nach der Schule weiter, war für meine Eltern ganz klar, obwohl die Musik immer unterstützt haben und mich schon mit 3, 4 Jahren zum Klavierunterricht gebracht haben, aber für die klar, das ist ein Hobby und kein Beruf. Also Akademikerfamilie. Und ich habe das übrigens auch schon von anderen Leuten öfters gehört, so die, die einen ähnlichen Background haben. Und das war für mich schwierig, weil ich wusste, dass ich das machen will, aber gleichzeitig habe ich dann nach irgendwas sozusagen gesucht, was ich studieren kann oder wo es traditionelleren Weg gibt, und habe mich damit ziemlich schwer getan.

5:40Habe dann Wirtschaft ausprobiert und dann mehr so Kommunikations- Wissenschaften, was schon deutlich näher dran war, weil es schon mehr Richtung Psychologien ging. Wie Arbeit, ja, was mit so, was Kommunikation mit, wie Menschen darauf reagieren, was es mit Menschen macht und so weiter. Da gab es schon ein paar interessante Sachen drin. Und dann hatte ich mit 22, also so mitten in dem Studium, ganz heftigen Autounfall und eine Nahtoderfahrung und Out-of-Body-Experience.

6:15Und das hat dann wirklich viel verändert. Auf der einen Seite so die Dynamik mit meinen Eltern, bei denen dann ganz klar war, dass es ja wie auch ein zweites Leben ist, das mir geschenkt wurde, und dass sie mir natürlich weiterhin helfen und mich auch beraten, oder aber dass sie mir weniger vielleicht weniger reinreden, was ich dann tatsächlich dann mache. Und auch das weiß ich aus dem Gespräch von mit meinen Eltern, dass ich, dass es da auch Momente gab dann im Krankenhaus, wo ich sehr viel darüber geredet habe und ihnen viel gedankt habe für das, was sie für mich getan haben und was sie mir ermöglicht haben, aber auch gleichzeitig gesagt habe, dass ich mein Leben ganz anders leben werde.

7:04Und sie so ein bisschen vorgewarnt habe vielleicht, dass ich eher Dinge mache, die für mich wichtig sind und die für sie vielleicht weniger Sinn machen oder mit denen sie sich nicht so identifizieren können. Und ja, so 2 Einsichten sozusagen, Insights, die ich in der Zeit hatte, also in dem Krankenhaus. Nach dem, nach dem Autounfall waren auf der einen Seite, dass das für mich eben wichtig ist, dem zu folgen, was mich ruft und wo mein Herz ist. Und ich wusste, dass es Musik ist zu dem Zeitpunkt.

7:42Und auf der anderen Seite auch, dass ja ein großer Teil von dieser zweiten Lebenschance dazu da ist, im Leben anderer etwas beizutragen, sozusagen andere Leute zu unterstützen, zu helfen, was zurückzugeben. Und direkt danach war das Erste einfacher umzusetzen oder klarer für mich, so okay, mehr auf Musik mich zu konzentrieren. Und dann geschaut, was kann ich in die Richtung studieren, habe da einiges dann auch gefunden. Und im Endeffekt auch über den Weg dann diese zweite Hälfte sozusagen aufgedeckt für mich, nämlich dadurch, dass ich mit, mit Coaches gearbeitet habe, um Musikthemen, so Musikproduktion zum Beispiel, also eigene Musik zu schreiben, und ich gemerkt habe, wow, so diese 1-zu-1-Arbeit mit jemandem, der schon deutlich weiter ist als ich oder sogar Experte ist auf dem Gebiet, Profi ist, bringt mir noch viel, viel mehr als zum Beispiel das Studium davor, was ich dann gemacht habe Richtung Musikproduktion, Tontechnik.

8:55Und das war sehr inspirierend für mich. Und gleichzeitig hatte ich auch schon so ein paar Weiterbildungen gemacht Richtung zum Beispiel NLP oder Hypnose und autogenes Training und Dinge, die ich erstmal gemacht habe, weil ich die, weil ich gedacht habe oder gefühlt habe, dass sie mir irgendwie mit dem Musikthema weiterhelfen, zum Beispiel mit Kreativität oder auch damit, das zu vermarkten, zum Beispiel, oder auf Leute zuzugehen und zu fragen, ob wir vielleicht was zusammen machen können und so.

9:31Da, ich habe, das waren Dinge, die mir damals noch schwierig gefallen sind. Ich glaube, das kam auch so ein bisschen durch das Mobbing, dass ich da ein bisschen vielleicht Ängste hatte oder so Blockaden oder mich eingeengt gefühlt habe, wenn es darum ging, irgendwie auf Leute zuzugehen und so. Anyway, das hat dann dazu geführt, dass ich gedacht habe, dass mir einfach klarer wurde, okay, so könnte ich vielleicht sogar diese zweite Hälfte auch wie erfüllen, also anderen Leuten helfen, für andere Leute da zu sein durch Coaching und durch anderen Leuten zu helfen, zum Beispiel Musik zu produzieren oder Musik zu veröffentlichen und Dinge zu machen, die ich dann damals eben schon für mich gelernt hatte.

10:15Und das hat sich dann immer weiterentwickelt, und irgendwann kamen Leute auf mich zu, die nach Coaching gefragt haben, wo es gar nicht mehr um Musikproduktion ging, sondern um ganz andere Themen. Und wo ich dann auch gemerkt habe, ich kann denen schon, ich kann schon viel für die machen, ich kann schon viel mit denen arbeiten, und mehr Ausbildung sozusagen wird mir da ganz gut tun. Oder könnte ich vielleicht noch ein bisschen tiefer gehen oder bestimmte Themen mit in die Arbeit einbeziehen, die ich jetzt noch nicht einbeziehen oder zu dem Zeitpunkt noch nicht mit einbeziehen konnte.

10:56Und das hat dann ja in verschiedene Richtungen geführt, zum Beispiel zu den Three Principles, aber eben auch zu einem Master in Psychologie. Und dann auch zu der Arbeit mit Psychedelika, weil ja ich für mich persönlich gemerkt habe, wie heilsam und wie transformativ diese Zeremonien waren, die ich als Teilnehmender sozusagen mitgemacht habe. Und darüber kam ich dann, wie wir vorher schon kurz angesprochen haben, nach Holland. Weil ich dort dann für eine Organisation gearbeitet habe, die Spinoza, die genau solche Reisen sozusagen anbietet oder solche Retreats.

11:45Lea Maria WernliWow, unglaublich spannend! Und vielen Dank für dein Teilen, auch das Teilen dieses Wendepunktes.

11:56Georg StubyJa, genau.

11:58Lea Maria WernliWas ich aber so spannend auch finde bei dem, was du erzählst, ist dieses lebendige Leben, das ja schon davor durch dich sich gezeigt hat und du dem gefolgt bist. Und doch wie dieser Stopp von, hey, ist es jetzt doch hier oder eben nicht mehr? Also dieser Unfall. Zu dieser bewussten Umsetzung geführt hat. Also eben so ein bisschen tönt es wie durch den Stoff schneiden oder direkter dahin zu gehen und sich nicht von noch Ideen oder was gesellschaftlich oder konditioniert an Ideen da sind, wie man, wie du, wie wir zu leben haben.

12:51Und, und das gefällt mir total gut. Und was ich gehört habe, ohne dass du es explizit gesagt hast, ist auch so Katalysator zu werden, dass eben jemand ohne Unfall oder ohne einschneidende Erlebnisse genau durch diesen Stoff durchschneiden darf, für sich eben direkter, schneller in die Umsetzung seines eigenen Lebens zu kommen, dass du dass du dort ein, ein Katalysator bist für Menschen, die, die auf dem Weg sind. Irgendwie habe ich, habe ich das so gespürt, als du gesprochen hast. Und das finde ich so spannend. Würdest du auch sagen, eben, es ist möglich, ohne dass was ganz Verrücktes passieren muss, dass wir da authentischer, echter und mehr mit und durch unsere Essenz eben leben können.

13:59Georg StubyJa, absolut. Ja, du hast es ja schön gerade benannt, so durch unsere Essenz leben können und Ja, was ich oft auf dem Weg immer mehr gelernt habe, ist eben, dass wir alle multidimensionale Wesen sind, und wir haben alle einen menschlichen Körper und eine menschliche Form und sind dadurch vielleicht auf einer körperlichen Ebene scheinbar abgetrennt von anderen Menschen, aber auf einer größeren Ebene sind wir es eben genau nicht. Und wir sind verbunden mit, mit allem, nicht nur mit anderen Menschen, sondern mit der Natur, mit dem Kosmos.

14:54Und ja, haben alle die Fähigkeit, in, in uns in eine größere Führung sozusagen einzustimmen, oder tiefer zu gehen als Konditionierung oder Gedanken oder Gefühle sozusagen, und, und zu merken, dass das Leben immer für uns passiert. Mhm. Wie z.B. auch der Autounfall meiner Meinung nach für, für mich passiert ist und für meinen Lebensweg. Und, und dass wir immer mehr zu unserer Essenz zurückkommen und zurückfinden können. Und ja, ich meine, in der Hinsicht sind manchmal solche Erlebnisse auch sehr, sehr wichtig oder ja essenziell und können eine ganz große transformative Kraft haben.

16:17Und das, also inzwischen haben die meisten Menschen ja schon mal von PTSD, Posttraumatic Stress Syndrome, als Posttraumatic Stress Disorder gehört, oder von der deutschen Übersetzung davon. Also, dass traumatische Erlebnisse zu einem längerfristigen Leiden, sage ich mal, führen können. Aber es gibt auch PTG, Post-Traumatic Growth, also großes Wachstum nach solchen Erlebnissen. Die beiden schließen sich auch nicht aus. Man kann auch viel daran wachsen und merken, irgendwie gibt's da noch Elemente davon, die mich ein bisschen belasten, z.B.

16:59Und das habe ich auch erlebt, und das war für mich auch sehr wichtig, z.B. traumatherapeutisch zu arbeiten, mhm, und darüber im Endeffekt eben auch wieder einen tieferen Zugang zu meinem größeren Selbst, z.B., zu bekommen, oder zu dem wahren Selbst sozusagen. Und sie merken, dass dann das ganze Leben deutlich einfacher und schöner abläuft, wenn wir, wenn wir immer mehr dahin zurückfinden und zum Beispiel eigene Anteile, die uns bis dahin eingeschränkt haben oder belastet haben, wenn wir denen helfen können loszulassen und sich zu entspannen sozusagen und sich zu öffnen, was manchmal auch schmerzhaft ist, weil es oft auch Anteile sind, die viel Schmerz halten.

17:54Und es gibt eben Möglichkeiten, damit so zu arbeiten, dass man, dass man dadurch dann auch massiv wachsen kann.

18:06Lea Maria WernliIch werde dich dort noch ein paar Dinge fragen, die mich interessieren, aber was jetzt tatsächlich noch reingegrätscht ist. Ich habe so auch auf deiner Seite die, die Rückmeldungen mir angeschaut der Leute, die bei dir im Coaching, in den Sessions, in der Therapie waren, und die waren durchwegs berührend und, und positiv. Und was mir aufgefallen ist, und das mag ich sehr, weil du hast gerade vom Multidimensionalen auch gesprochen und auch von Wir sind auch hier auf der Welt in der Form, aber meistens passierten, oder die Verbindungen oder das tiefe Sehen über das Formlose, so eben universelle Verbundenheit und Bewusstsein.

18:57Aber was ich auch gehört habe, dass die Leute so durch eben das Integrieren oder Anschauen oder den Purpose wiederfinden oder ihr Potenzial wiederentdecken, auch so wieder ins Leben kamen. Also so dieses sehr auch Praktische habe ich irgendwie wahrgenommen bei den Menschen, eben dann Musik zu machen, den Kurs endlich rauszubringen, die Dinge zu tun, die sie eben tun wollten im Leben, dass das so ein Teil war, den sie unglaublich geschätzt haben bei dir.

19:36Georg StubySchön zu hören, vielen Dank, dass du das so reflektierst.

19:39Lea Maria WernliJa, gerne. Und ist das, weil oft oder für viele ist eine Bewusstseinsarbeit oder geistige, psychologische, bewusstseinserweiternde Arbeit so unglaublich wichtig. Und ich glaube, für dich auch. Aber irgendwie diesen Transfer konnte ich so spüren, was Was hörst du darin, oder wie ist das für dich? Hat das eine Wichtigkeit, dass es eben sichtbar wird, dass diese Einsichten bodenständig im Leben sich dann auch zeigen dürfen?

20:22Georg StubyJa, also für mich ist das tatsächlich ganz, ganz wesentlich. Und Ja, das ist ja dann so wie der, der wirkliche Test, so wie geht man so durchs Leben, ne? Weil ich sag mal jetzt metaphorisch gesprochen, alleine auf dem Berg zu meditieren und dort in Einklang zu sein mit sich selber und und allem. Also ich will nicht sagen, dass es einfach ist, aber es ist auf jeden Fall was anderes, als das im Leben zu tun, wo wir mit ganz vielen Leuten in Kontakt sind, aber auch oft konfrontiert werden mit bestimmten Themen oder mit bestimmten, ja, mit bestimmten Themen, die im Endeffekt alle eben in uns sind.

21:22Und auf Englisch gibt's diesen schönen Spruch: If it's itching, it's sitting in the own clothes. Also wenn es kratzt, dann sitzt es in der eigenen Kleidung.

21:30Lea Maria WernliMhm.

21:31Georg StubyUnd wenn, also nach meiner Auffassung, wenn mich ein Thema, oder ein Mensch oder eine Begegnung, sage ich mal, sehr aus der Bahn wirft, dann hat das was mit mir zu tun und nicht mit dem anderen Menschen. Und es gibt oft, ist es ein Zeichen dafür, dass es noch Anteile gibt in mir, in dem Fall, die mit bestimmten Themen noch keinen Frieden gefunden haben. Und oft sind das sehr, sehr junge Anteile, oft unter 7. Und also das ist dann ja sehr, sehr kindliche Anteile.

22:18Und die kindlichen Anteile können vielleicht mit größeren spirituellen Erkenntnissen in dem Fall noch nicht so viel anfangen oder brauchen eine andere Hilfe sozusagen, einfach um sich sicher zu fühlen. Weil im Endeffekt geht es immer um ganz viel um Sicherheit und sich gut zu fühlen, sich sicher zu fühlen, sich angenommen, sich gesehen zu fühlen. Und das Tolle ist ja, dass wir als Erwachsene genau dies auch tun können, mit uns, mit uns selber, mit eigenen Aspekten. Und das ist ein Teil von, meiner Meinung nach, von, vom Integrieren von, von, z.B. von, wie du vorher angesprochen hast, bewusstseinserweiterten Zuständen.

23:09Lea Maria WernliMhm.

23:12Georg Stubyzu, also diese Zustände können ja über viele, also viele Wege sozusagen hervortreten. Meditation, Yoga, Breathwork, Contemplation, Zuhören, also wenn man spirituellen Lehrern z.B. zuhört oder zu Vorträgen geht, und eben auch durch psychedelische Zeremonien, durch psychedelische Erfahrungen. Und da ist tatsächlich die Integration dieser Erfahrungen ein Riesengebiet sozusagen. Und es gibt ganz viele Menschen, die sich darauf spezialisieren, auf diese Integration und darauf, dann solche Dinge wirklich umsetzen zu können.

24:04Und also eine der, eine der wichtigsten Erkenntnisse für mich in solchen Zeremonien war die Erkenntnis, also, I'm a musician, ich bin Musiker. Und das klingt jetzt erstmal banal, und oft klingen solche Erkenntnisse so ein bisschen wie so ein Klebetattoo im Hotel. Aber wenn, aber wenn man das wirklich annimmt, hat es eine enorme Kraft, und Gleichzeitig war zum Beispiel die Erkenntnis für mich manchmal auch schwierig, weil ich gemerkt habe, es gibt immer noch Aspekte von der Konditionierung durch meine Eltern, aber auch durch die Gesellschaft, weil wir nun mal in der Welt leben, die Kunst und Musik niedrigen monetären Stellenwert gibt oder, oder niedrigen Wichtigkeitswert sozusagen, dass es da immer noch Aspekte in mir gab, die sozusagen damit eigentlich im Konflikt stehen, weil sie Angst davor haben, wirklich als Musiker gesehen zu werden oder wirklich diesen Weg zu gehen.

25:22Und wodurch es natürlich dann schwierig ist, sowas zu tun, so zum Beispiel.

25:28Lea Maria WernliAlso dann kommen die Widerstände, wenn du eigentlich von innen geleitet bist, einem Seinszustand.

25:39Georg StubyGenau.

25:40Lea Maria WernliUnd dann gehst du in die Welt und dann triffst du auf deine eigenen Widerstände, die sich dann natürlich mannigfaltig zeigen können.

25:49Georg StubyGenau.

25:50Lea Maria WernliJa, okay.

25:50Georg StubyUnd das damit dann umzugehen und zu lernen, wie, wie mache ich, also wie wie, es geht nicht darum, die Widerstände wegzudrücken oder zu sagen, die gibt's nicht, oder, oder die zu ignorieren. Aber wie arbeite ich mit diesen Widerständen, so dass es mich nicht von dem abhält, was ich eigentlich tun möchte? Und wie helfe ich diesen Widerständen zum Beispiel, die Ängste abzulegen, die diese Widerstände haben? Und Das ist sicher etwas, wo ich schon durch die, also durch bestimmte Dinge so in der Persönlichkeitsentwicklung in der Szene gelernt habe, und was mir aber in den letzten Jahren auch durch diese psychedelische Arbeit noch mal viel klarer geworden ist.

26:47Und das ist eine enorme Befreiung ist, meiner Meinung nach. Und dann z.B., ja, so den Herzenswünschen wirklich folgen zu können und es auch zu tun und nicht nur zu sagen, ja, ich, mein größter Wunsch ist eigentlich dies und jenes, und dann Komma, aber, aber genau. Ja, und also für mich z.B. war, ich habe immer, ich war immer mit Musik involviert, und wie wir vorher auch angesprochen haben, nach der Nahtoderfahrung habe ich dem mehr Platz gegeben und das auch immer mehr zu einem zentralen Punkt, nicht nur in meinem privaten, sondern auch beruflichen Leben gemacht.

27:37Und Eine große Sache war für mich auch so zu merken, ich würde eigentlich gerne viel mehr singen und das auch mehr in die Musik einbinden, die ich selber mache. Und das war dann was, wo zum Beispiel durch die psychedelische Arbeit sich erst richtig entfaltet hat, weil da eben Musik total wichtiges Element ist. Manchmal wird es als der Hidden Therapist, also der versteckte Therapeut, bezeichnet. Und vor allem Livemusik hat eine enorme Kraft und berührt Menschen enorm, nicht nur, aber eben auch in den, in diesen psychedelischen Zeremonien.

28:20Und vor allem die menschliche Stimme macht enorm viel mit Menschen. Und für mich war das eine sehr bereichernde, eine extrem bereichernde Erfahrung. Ja, mich da meinen Ängsten zu stellen und das umzusetzen und, und, und dadurch auch zu entdecken, dass ich, dass es nicht nur mir selber sehr gut tut sozusagen, sondern z.B. über das Feedback von Teilnehmenden wieder zu hören, wie sehr sie dann im Endeffekt die, ja, meine Stimme und die, die Songs, die Lieder, die ich in den Zeremonien gesungen habe, die oft auch meine eigenen sind, wie sehr sie, davon berührt waren und wie viel es auch in ihnen ausgelöst hat.

29:10Lea Maria WernliMhm.

29:12Georg StubyUnd wie, ja, auch nach den Zeremonien dann, wie viel, Leute dadurch mitnehmen. Also finde ich für mich eine schöne, ja, fantastische Lernerfahrung, dass das sagen, mehr zu unserer Essenz zu kommen und die Dinge zu tun, die wir wirklich gerne tun möchten, und das auch mit anderen Menschen zu teilen, nicht nur für uns ganz toll ist, sondern auch für alle Leute, die es dann sozusagen empfangen können, dürfen.

29:40Lea Maria WernliMega schön. Du, ich habe dich auch eingeladen, weil ich über dein neuestes Lied gestolpert bin auf Instagram. Genau, das war so, oh, Play! Und dieses Spielerische und, und im Leben sein habe ich da, war total spürbar. Das hat mich berührt. Danke. Was ich, was ich noch so, wo ich Neugierde habe, ist, du hast die 3 Ps erwähnt und, und die Musik und die Therapie und die Psychologie und die psychedelischen Reisen und die Arbeit damit. Ich höre so deinen deine Breite, deine Neugierde, dein Dahingehen, wo es hilft, Dahingehen, wo du spürst, Dahingehen, wo sich etwas für dich zeigt. Mir gefällt dieses, dieses Undogmatische da drin.

30:44Georg StubyDanke.

30:46Lea Maria WernliWürdest du auch sagen, dass du einfach immer wieder intuitiv spürst oder, oder dich dorthin ziehen lässt, wo sich vielleicht für deinen Weg, für deine Heldenreise, für, für dein in dieser Welt ganz frei oder immer freier spielen zu können, was du da brauchst auf dem Weg, dass du dem folgst.

31:12Georg StubyJa, absolut. Ja, ja, und das hatte ich ja vorher so ein bisschen angesprochen, so mit, das bisschen erwähnt, so von der eben Teil von einem größeren Ganzen zu sein, oder auch darüber eben immer wieder Impulse empfangen zu können, wohin dann die Reise so geht. Also nicht nur immer wieder, sondern eigentlich durchgehend. Genau, nicht eigentlich durchgehend, sondern durchgehend. Und Ja, es gibt ja verschiedene Ausdrücke dafür, und verschiedene Backgrounds, sage ich mal, sprechen darüber ein bisschen anders.

31:57Also Yogis sprechen darüber ein bisschen anders als zum Beispiel Menschen, die mehr in den Three Principles, in den drei Prinzipien beheimatet sind. Und jemand wie Carl Jung spricht darüber ein bisschen anders als vielleicht indigene Völker, die, die mehr mit Plant Medicines arbeiten. Aber im Endeffekt, oder, und im Endeffekt sprechen alle über, über dasselbe, so dass wir, dass wir immer wieder vom Leben geführt sind, ja, und, und dass wir dadurch viel mehr vertrauen und viel mehr loslassen können.

32:41Und ja, und viel mehr aus dem leben und handeln können, was, was für uns wirklich stimmig ist und sich für uns wirklich richtig anfühlt. Was natürlich nicht immer ganz einfach ist, auch in der Gesellschaft, die die das ja oft gerne anders hätte, weil ja, kann Leute besser manipulieren und führen, wenn, wenn sie einfach der Masse folgen und nicht ihren eigenen Ideen.

33:16Lea Maria WernliJa, total.

33:18Georg StubyAber ja, ich finde, es ist trotzdem, merke ich so, also ich, es gibt immer mehr Menschen, die sagen aufwachen und, und dann, und das dann immer mehr wirklich in ihrem Leben ganz bewusst integrieren und ganz bewusst umsetzen. Und ja, das im Endeffekt wie so ein Dominoeffekt ist, weil es einfach was sehr Inspirierendes hat. Also auch wenn ich eigentlich Leute sehe, die so leben, finde ich es immer wieder sehr berührend und sehr inspirierend und gibt mir dann auch die die Kraft oder den Mut zu sagen, in der Sache könnte ich das eigentlich auch noch mehr umsetzen.

34:01Lea Maria WernliOder ja, genau. Würdest du auch sagen, genau das, was du gerade erwähnt hast, wird die Stimme lauter, je mehr du darauf hörst? Auch als Hoffnung für dich, wenn du uns gerade zuhörst, so dieses, hey, es wird lauter, und je mehr du diese Schritte gehst und Und je mehr du darauf hörst, desto mehr spürst du, siehst du es, nimmst du es wahr. Erlebst du das auch so?

34:32Georg StubyJa, das erlebe ich auch so.

34:34Lea Maria WernliJa, was mir so kommt und was ich so cool finde, ist so, mit diesem tieferen Wissen des Diamanten, oder wenn wir jetzt noch mal so ein bisschen die Prinzipien da auch reinbringen, finde ich dieses Spiel so viel lustiger und einfacher. Ja, dann kann ich auch noch ein bisschen schräg oder noch nicht immer auf Damm sein im Spiel Mensch. Aber mit dem Wissen, dass in der Essenz, in der Tiefe, unter allem heil und ganz, passiert mir weniger. Und ich kann mit, mit einer Breite von Erfahrung, mit einer Breite von, von unterschiedlichen Erlebnissen oder konditionierten Gedanken oder Erinnerungen sein.

35:24Und reinspüren, wann steht was allenfalls wie an, ohne dass es so unglaublich ernst sein muss, wie es für mich davor war, vor dem Diamantwissen, oder?

35:38Georg StubyAbsolut. Und auch so, wenn wir lernen durch Erfahrung wieder, dass wir mit, dass wir immer mehr mit allen Gefühlen umgehen können. Und dass es keine Situation gibt, die uns dazu zwingt, etwas Bestimmtes fühlen zu müssen, das eigentlich davon unabhängig ist, dann kann er— also dann macht es immer mehr Sinn, einfach zu sehen und zu erfahren, dass eigentlich nichts schiefgehen kann.

36:17Lea Maria WernliIch finde das ein cooles Schlussstatement einmal mit allem natürlich. Wie, du hast eine ganze Reise für uns aufgemacht, und das fand ich total schön.

36:37Georg StubyDanke dir für die tollen Fragen.

36:39Lea Maria WernliIn diese verschiedenen Räume uns mitgenommen hast von deinem abenteuerlichen Leben. Und ja, für wo, wo kann man dich finden, wenn jemand denkt, oh, das, das tönt alles sehr spannend, und, und was macht dieser George im Leben, wie, was kann ich mir da ansehen, wie, wie findet man dich?

37:04Georg StubyJa, also eine Möglichkeit ist auf Instagram unter I am George Stubbe, so George, G-E-O-R-G, und dann Stubbe, S-T-U-B-B-E.

37:20Lea Maria WernliWhy?

37:21Georg StubyJetzt war ich im Englischen, aber auf Deutsch, G-E-O-R-G-E-S-T-U-B-Y. I am George Stubey. georgestubey.com wäre die Webseite. Auf Spotify oder Apple Music, den ganzen Streaming-Anbietern, findet man unter dem Namen meine Musik. Momentan ist es noch Georg Stubi, aber es wird gerade umgeändert auf George Stubi, dass es vereinheitlicht ist. Und ja, ich denke, das sind die wichtigsten Kanäle. Und über Instagram oder meine Webseite kann mich auch jeder erreichen, der mich erreichen möchte.

38:03Und ja, also auch eine Einladung sozusagen, wenn, wenn, wenn du, der das gerade anhörst, das Gefühl hast, du wirst gern mit mir sprechen oder mir bestimmte Fragen stellen, dann kontaktiere mich super gerne. Ich bin, freue mich immer, in persönliche Gespräche zu kommen, sozusagen.

38:24Lea Maria WernliJa, vielen Dank. Ja, danke für dieses Gespräch, und das war total schön. So gerne. Und auch danke dir, Zuhörerin, Zuhörer, euch allen da draußen, und bis zum nächsten Mal. Tschüss!

Häufige Fragen zu dieser Folge

Kann man authentischer leben ohne einschneidende Erlebnisse?

Ja, es ist absolut möglich, der eigenen Essenz zu folgen, ohne dass etwas Dramatisches passieren muss. Durch bewusste Arbeit mit sich selbst, das Wahrnehmen innerer Impulse und die Integration von Erkenntnissen kann man lernen, authentischer zu leben. Die Stimme der eigenen Führung wird lauter, je mehr man ihr folgt und darauf hört.

Was bedeutet Integration nach bewusstseinserweiternden Erfahrungen?

Integration bedeutet, Erkenntnisse aus erweiterten Bewusstseinszuständen ins praktische Leben zu übertragen. Es geht darum, nicht nur Einsichten zu haben, sondern diese konkret umzusetzen - etwa den eigenen Purpose zu leben oder kreative Projekte zu verwirklichen. Dabei ist wichtig, auch mit inneren Widerständen und Ängsten zu arbeiten, die der Umsetzung entgegenstehen.

Wie geht man mit inneren Widerständen um?

Widerstände sollten nicht weggedrückt oder ignoriert werden, sondern angenommen werden. Oft handelt es sich um junge, kindliche Anteile, die Sicherheit und Anerkennung brauchen. Als Erwachsene können wir diesen Anteilen helfen, ihre Ängste abzulegen, indem wir ihnen mit Verständnis begegnen und ihnen das Gefühl von Sicherheit geben, statt gegen sie anzukämpfen.

Magst du daran weiterarbeiten?

Wenn dich etwas aus dieser Folge nicht loslässt, sprich mit Lea darüber. Im Erstgespräch wird nichts entschieden und nichts verkauft, ihr schaut nur gemeinsam hin.

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