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0:01Lea WernliHallo und herzlich willkommen bei Abenteuer Leben. Mein Name ist Lea Maria Wernli und ich führe durch diesen Podcast und ich finde es unglaublich schön, hörst du heute zu. Bei mir ist meine Freundin, meine Kollegin, meine sogar ehemalige Businesspartnerin und Der Grund, warum ich überhaupt so in dieses Mikrofon rede: Shelia Stevens zu Besuch.
0:38Shailia StephensHallo zusammen, oder wie sagt man das auf Schweizerisch? Hoi zusammen!
0:47Lea WernliGenau, also heute war es wieder mal lustig, weil Shelia und ich, wir haben einen englischen Podcast. Also falls du etwas Englisch sprichst oder lernen willst, viele sagen, sie können total gut auch mit unserem Podcast Englisch üben lernen, der heißt Time for You. Nimm dir Zeit, Zeit für dich mit uns. Also geh den auschecken. Und ich kam an und ich dachte, ja, englischer Podcast steht an. Und dann habe ich gemerkt, oh, ich habe total den deutschen Podcast Und weil wir in diesem lebendigen Leben viel, viel öfters im Flow sind als davor, konnten wir ganz einfach miteinander entscheiden, ah ja, dann ist Shelly meine Gästin im deutschen Podcast.
1:49So einfach geht das. Ja, hat mir ein Buch geschenkt vor ein paar Jahren, und das war das Buch von Michael Neal. Ich habe Schelia damals nicht privat gekannt. Sie wurde mir empfohlen von einer Kollegin, die ich in der energetischen Psychologie-Bubble damals kennengelernt hatte, und ich dachte, jawohl, Schelia weiß Bescheid mit diesem Online-Zeugs. Und es gibt einen Grund, warum ich noch immer nicht so gut bin mit diesem Online-Zeugs. Und das ist nicht Shellyas Fehler.
2:32Shailia StephensGut, sagst du das, Lea?
2:34Lea WernliMega gut mit diesem Online-Coaching und Business-Coaching. Aber damals ist eben etwas passiert. Ich bin da reingekommen und Shellya hat mir als Geschenk Michael Neals Buch A Space Within geschenkt. Sie hat mich gesehen, als wir das Intake gemacht hatten, also dieses, hey, was willst du? Und ich will online und Geld und Produkte und Coaching und tüdeltü. Und dann hat sie mich ein paar Wochen später wieder gesehen. Was ist da passiert, Silvia, aus deiner Sicht?
3:16Shailia StephensOh mein Gott, ja. Oh Gott, das war eine sehr spannende Erfahrung, weil ich weiß noch heute, wie du zu mir ins Business- und Marketing-Coaching gekommen bist. Und ich weiß nicht, ob du dich erinnern kannst, aber ich hatte damals mein kleines Häuschen in Italien und habe dort, das so Teilzeit gelebt. Ich glaube, wir haben unsere ersten Coaching-Sessions auf meinem Laptop, deinem Laptop zwischen Diana Marina und Zürich gemacht, draußen auf dem Balkon gesessen.
3:59Irgendwie habe ich das noch in Erinnerung. Und ich kann mich auch erinnern, Lea, dass du so eine aufgeweckte, quirlige Person warst und du hattest ja schon Coaching-Kunden. Und ich weiß noch, in den ersten Sessions, in denen wir unterwegs waren, bevor du dieses Buch gelesen hast, ich weiß noch, ich war in dem Gefühl, sie ist so energetisch positiv und intuitiv in ihrem Business unterwegs. Und ich habe es fast bereut, dass du dieses Coaching bei mir gebucht hast, weil ich dachte, alles, was ich hinzugebe an Strategien und Tipps für Social Media, Podcasting, Online-Marketing, irgendwas, Das wird nur verderben und verdecken dieses Leuchten in dir, was eigentlich eh schon mit Begeisterung dein Business aufgebaut hast.
4:56Also ich war, bevor du das Buch bekommen hast, war ich schon ein bisschen in einem inneren Dilemma. Und ich weiß noch, ich habe schon, glaube ich, sogar ein paar Mal zu dir gesagt, hey, du bist schon eh gut unterwegs. Und ich wollte dich ermutigen, dieses Leuchten nicht zu verlieren, weil das ist wirklich etwas, vielen passiert am Anfang. Die kommen rein mit dieser leuchtenden Naivität, und das ist, das ist eine so kraftvolle Sache, weil sie sind nur auf Mind angewiesen und folgen Mind in ihren kreativen Steps.
5:34Lea WernliJeder mit Mind meinen übrigens ist nicht der Verstand. Ich war an Orten, wo die Leute sagten, was meinst du, du Verstand? Wir meinen Intuition, dein inneres Wissen, die göttliche Kraft durch dich. Sorry, ja.
5:50Shailia StephensJa, gut, sagst du das. Genau. Und jedenfalls damals war es Standard für mich, Lea, dass ich allen neuen Kunden ein Buch gesendet habe. Und es waren immer unterschiedliche Bücher. Ich habe immer hineingefühlt. Aber das war eine Zeit, in der ich recht neu war zu den 3 Prinzipien, so wahrscheinlich 2, 3 Jahre unterwegs noch. Ich weiß nicht genau, aber Da kam mir eben dieses Buch Space Within in die Hände, und das war für mich sogar ein wichtiges Buch zu der Zeit, weil meine erste Erkenntnis ging um das Prinzip Mind, Thought.
6:33Und Entschuldigung, ich habe noch ein bisschen Husten übrig. Und dieses Buch deutet genau auf Mind hin, oder zu dieser dieser Raum in uns, was gefüllt werden kann mit Spirit, wenn wir es zulassen. Also so meine heutigen Wörter dafür. Und ich habe mir nichts dabei gedacht, Lea. Ich habe das einfach wirklich als Kundengeschenk gemacht. Und ich weiß nicht genau wie und wann, aber Lea ist zurückgekommen. Wir hatten, glaube ich, alle 2 Wochen Coachings oder so was in die Richtung.
7:12Und Sie hatte— also ich lass dich das erzählen nachher, Lea. Also weil sie wird dir sagen, das war ein Aha-Moment, was durch einen Satz in dem Buch ausgelöst wurde, aber was aufgebaut hat über viele vorherige Erkenntnisse. Und dadurch wirkte es wie ein Hammer auf ihrem Kopf. Also als hätte jemand sie einfach bumm gemacht und sie war dann plötzlich von heute auf— von jetzt auf gleich eine andere Person, ein anderes Wesen an. Jedenfalls, sie kam, sie kam zurück, sie kam zurück zum nächsten Coaching.
7:55Und ihr müsst wissen, sie war nicht so sehr an ihrem menschlichen Dasein verbunden, sie war sehr wirklich in diesem All-Eins, spirituellen, verbundenen Dasein. Und sie sagte zu mir, Erinnere mich so gut. Ich sitze seit Tagen, Wochen, ich weiß nicht, was sie genau gesagt hat, auf der Bank. Also damit meinte sie diese Bank an ihrer Terrasse, glaube ich, zu Hause. Und ich schaue nur draußen die Bäume an. Ich komme nicht von dieser Bank weg. Und alles ist anders. Und dann sagt sie mir nebenbei: Und ich habe all meine Kunden verloren.
8:54Lea WernliOder für einen Business Coach, the total nightmare for a business coach.
8:59Shailia StephensI was like, oh, what the f? I was like in this innere Gefühl von Oh no, no, no, not that, not that. Aber das war nur so ein Sekundengefühl, weil viel größer in mir war: Sie hat was gesehen. Sie hatte eine Erkenntnis. Ihr Leben hat sich gerade verschoben. Ihr Consciousness hat gerade einen Riesensprung nach oben gemacht. Also in erster Linie nachdem ich meinen Ego-Gedanken weggeschoben habe oder losgelassen habe, Lea, habe ich mich einfach für dich mega gefreut, weil ich ahnte in mir, ohne dich so gut zu kennen— und später habe ich natürlich die Folge von all dem wirklich in seiner Kraft verstanden, weil du es mir immer erzählt hast oder in unseren Coach-Trainings und sowas— aber ich spürte die, die Größe in dieser Erkenntnis und Habe mich einfach für dich gefreut.
10:08Ich wusste zwar nicht, nachher dich zu coachen, und ich weiß auch gar nicht, wie wir weitergegangen sind. Also danach ist irgendwo so eine Gedächtnislücke, weil du warst so weg, so abseits von wo du vorher warst. Da warst du einfach being mentored by mind unterwegs. Du hast keinen physischen Mentor mehr gebraucht ab dem Zeitpunkt, wirklich.
10:38Lea WernliUnd das tönt ja jetzt allenfalls für, für den rationalen Verstand, oder wenn du zuhörst, überhaupt nicht positiv eigentlich, oder? Ich war super unterwegs und quirlig und im Leben und mit Shelly und hatte Kunden und Geld verdient und hatte eine Erkenntnis. Die war es, die ist eigentlich nicht mal in der Form wichtig, aber die Form, die daran geknüpft war, war der Satz, dass wir spirituelle Wesen sind, die eine menschliche Erfahrung machen. Und was aber in mir sich geöffnet hat, war, dass wir ein spirituelles Wesen, dass wir Bewusstsein sind und alle dasselbe Bewusstsein.
11:29Das unterschiedliche menschliche Erfahrungen macht. Und, und das Verrückte ist, es ist tatsächlich für diesen Moment in der weltlichen Form ganz viel weggefallen. Und trotzdem war alles da. Und das ist vielleicht noch als für die Zuhörerinnen irgendwie wichtig. Also ich war nicht wie irgendwie Es gibt spirituelle Lehrer, die dann homeless werden, und ich bin auch keine spirituelle Lehrerin, überhaupt nicht. Ich hatte einfach einen Moment, der den Schleier gelüftet hat.
12:17Aber wenn dieser Moment zufälligerweise im Bewusstsein auch bewusst ist, dann gibt es tatsächlich ganz oft nichts mehr zu tun. Und das bedeutet aber nicht, dass wir danach nicht wieder in die Form und, und in die Welt und in das Tun gehen können. Aber diese Integrationszeit, damit diese Erkenntnis auch ankommen kann— hat ja wirklich beschrieben, ich war nicht von dieser Welt für, für ein paar Tage, Wochen, lange, nicht ganz so viele Menschen. Das war auch sehr privat.
13:08Das wusste mein Mann, er hat immer wieder gefragt, stehst du wieder auf oder sitzt du noch eine Weile länger? Und ich habe natürlich die Kinder ins Bett gebracht und Essen gemacht und, und Hausaufgaben. Aber ich habe nicht in dem Sinn mich in der Welt bewegt oder Kundinnen gesucht. Oder ich war an einer Schule noch, an einer damals Hochschule, und da hatte ich, habe ich direkt gekündigt. Und es war Sommer, also da war auch keine Zeit, die ich da noch verbringen musste. Aber ich konnte mich kaum auf Korrektur Das weiß ich noch.
13:58Shailia StephensDas weißt du? Das weiß ich noch. Ja, ja, genau. Ja, ja, ja, ja.
14:06Lea WernliMein Verstand war tatsächlich ausgeknockt. Und, und, und im Moment, ich war bei David Binheng, und das ist ganz spannend. Der Dr. Amy Johnson hat ihn schon mal erwähnt, der zeigt in dieselbe Richtung. Wie Sydney Banks und, und alle am Ende. Und der spricht aber über diese Integration ausführlicher als sehr viele andere. Wenn ich so einen bewussten Moment hatte, dann, dann war ich auch alleine in der Form, oder ich wusste auch gar nicht recht, wie mir geschah.
14:55Ja, aber das hat nicht so eine Rolle gespielt, weil, weil dieser Hammer einfach groß genug war. Dieses Ausgenocktsein vielleicht vom Ego, vom Verstandeskopf, der, das war ausgeprägt genug, dass ich, dass ich da gar nicht mir Gedanken darüber machte.
15:21Shailia StephensJa, was für ein Anfang, Lea! Unglaublich. Und wenn ich darüber nachdenke, wie viele Menschenleben durch dein Sharing sich verändert hat seitdem, wie wie du das nicht für dich alleine behalten hast, sondern mit anderen geteilt hast, wie du es heute noch mit anderen teilst durch diesen Podcast. Unfassbar. Und das ist auch so ein, so ein Ding: Wir wissen nicht, was— wir wissen nicht, wie das, wie die Welt sich entfaltet, wer am Aufwachen ist, was das einfache Geschenk eines Buches verursachen wird. Es ist so spannend, Lea, zu sehen, wie dieser Strom des Lebens, wie dieser Spirit Life einfach seinen Weg macht und wie wir einfach ein Teil davon sein dürfen, oder?
16:36Lea WernliUnd du weißt das ja, ich betone das immer, meines tönt einfach so nach einer Wundertüte, so, ah, so sollte es sein. Aber das ist nicht wahr. Hier und jetzt und heute sitzen wir alle in dieser Consciousness, in diesem Bewusstsein, und das Einzige, was uns trennt, ist die Idee, dass es nicht so ist. Und wir sind es alle. Und das, was du sagst, das, was passiert, und das, was ich auch wahrnehme, ist das Bewusstsein über das Bewusstsein. Mehr und mehr und mehr und mehr und mehr, die Menschen wahrnehmen und spüren und in sich erleben.
17:31Aber die Form, die Art und Weise, die Farbe, das Wie, das ist so unterschiedlich wie, wie die Milliarden Menschen, die Milliarden Erfahrungen, die wir hier auf dieser Welt machen. Also es gibt kein Besser, kein Schlechter, sollte es sein. Ich glaube, und das haben wir auch schon besprochen, ich wäre weitergegangen, oder ich habe schon Hunderte Bücher gelesen, ich habe unglaublich viele Ausbildungen Dinge getan. Ich, ich dachte, das weiß ich schon, das ist klar.
18:14Ich wäre— mein— musste mich ausknocken, damit ich stehen blieb. Und Celia und andere und meine Kundinnen, oder ihr, die hört, ihr geht weiter mit kleinen Glimpses, mit, mit Spüren, mit der nächsten Ebene. Und, und das ist Das ist genauso groß und genauso stark und genauso berührend und, und transformativ wie dieses Bäm. Und wie Shell ja schon gesagt hatte, ich hatte 100 kleine Ahas auf dem Weg dahin, waren mir einfach in dieser Form nicht ganz so bewusst.
19:03Und wo wir auch die ganze Zeit hinzeigen, ist, dass du diese Ahas schon viel bewusster wahrnehmen kannst und so dein Leben leichter und einfacher und mehr im Strom eben des Lebens sein kann. Ja, heute Morgen gesagt, aber mit meinem Ding kann ich irgendwie einfach nicht so geil— Entschuldigung, nicht so gut die Leute reinnehmen. Weil gestern, ich habe den Zoll wieder vergessen in der Post und ich musste noch einmal hinten anstehen und ich stand im Stau und musste irgendwie eineinhalb Stunden zu meiner jungen, super coolen Klientin fahren.
20:00Und also mein Leben ist nicht einfach, ich habe dann viel Geld gemacht und alles ist rosa und es ist nur cool, überhaupt nicht. Und darum erscheint es manchmal so banal, so alltäglich, so irgendwie unglamourös, dieses Erwachen und dieses einfacher im Leben sein. Aber verdammt, ich sag dir, es ist, es ist der Himmel auf Erden. Es ist die, die Leichtigkeit. Es ist der elegantere, einfachere Umgang. Ich hatte den ganzen Tag kein Drama. Und davor hatte ich den ganzen Tag Drama mit demselben Tag.
20:58Shailia StephensJa, ja, ja, es ist unglamourös, aber so, so bedeutend. Und ich merkte das auch, Lea, seit Kurzem bin ich mit realen Menschen in der realen Welt anstatt in der 3P-Blase unterwegs. Gerade durch 3P in Afrika, weil wir einige Spender reingekommen haben, die gar keine Ahnung haben von den 3 Prinzipien. Und es ist so spannend in der Zusammenarbeit mit ihnen. Sie haben so viel Liebe in ihrem Herzen, sie geben so viel, und gleichzeitig, sie sind noch sehr in dieser alten Welt, in der wir auch waren, wo alltägliche Hürden riesige Dramen darstellen, wo Sorgen eine Rolle spielen und Handeln aus Sorge oder Handeln aus Dringlichkeit oder viel über Dinge denken wollen, um Lösungen zu finden.
22:09Und es ist wirklich ein Genuss, Lea, diesen Kontrast zu haben im Moment und in diesem inneren Frieden zu bleiben, in dieser Leichtigkeit zu sein und einfach durch diese entspannte innere Haltung in der Welt unterwegs zu sein und zu sehen, wie das auch so abfärbt auf die anderen, wie sie wie sie auch irgendwie leichter werden, irgendwie entspannter, gelassener werden durch mein Sein, durch meine Reaktion auf dieselben Außenbedingungen. Also gleiche Außenbedingungen, zwei verschiedene Personen schauen drauf, oder eine eher dramatische, eine in Leichtigkeit.
23:01Und zu gucken, wie die Leichtigkeit gewinnt, das ist unglaublich schön. Und wie du sagst, für mich bleibt es ein Wunder, ein Wunder. Wir reden sowieso ganz viel in Time for You über diese Zusammenarbeit in Afrika. Und dort, Lea, wirklich, es gibt keinen Tag, wo es nicht ein äußerliches Drama gibt, oder sehr häufig Erkrankungen. Die stattfinden, oder Not. Und zu merken, es kann kaum eine Situation kommen, die nicht durch dieses Verständnis zu einer flüssigen Erfahrung gebracht werden kann, eine leichtere, schönere, gangbare, machbarere Erfahrung wird. Oder ja.
23:58Lea WernliIch liebe das so, wie du das sagst. Und du hast gerade diesen Teil erwähnt, der für alle, alle machbar ist. Und vielleicht für dich, wenn du zuhörst und denkst, ich werde danach noch Shelly fragen, wie es ihr geht und wie die nächsten Schichten sich auch für sie zeigen. Aber das, was du gerade erwähnt hast, ist Es wird machbarer, es wird gangbarer. Und das ist ein Geschenk in der ganz praktischen Welt. Also als ich dann— ich bin nicht auf dem, auf der Bank sitzen geblieben, wie du siehst.
24:40Irgendwann kam mein und hat gesagt, so, jetzt stehen wir wieder auf und gehen aus dem Nest. Dann alles, was ich tun musste, war der nächste Schritt. Was steht an? Und das ist eigentlich immer nur das, was wir alle tun müssen, egal was sich präsentiert. Wir können gar nichts anderes tun als der nächste Schritt, der sich zeigt. Und verrückterweise haben alle die Leute, die darüber reden, mach es leicht und joyful und, und freudig, ganz oft recht, weil der nächste Schritt wird leicht und der wird freudiger und der wird verbundener, auch wenn es allenfalls im ersten Moment nicht so aussieht. Und ich fand dein Hühnerbeispiel, oder Hühner wurden wurden gestohlen.
25:49Shailia StephensIm Flüchtlingslager wurden Hühner gestohlen.
25:52Lea WernliJa, und, und dort, oder wenn wir dann im Drama sind und in der Angst und, und nicht mehr sehen, was allenfalls getan werden kann, dann wird es jetzt in diesem Fall lebensgefährlich, oder es wird extrem herausfordernd. Und das ist für uns alle nicht so. Und das ist manchmal auch die Krux, weil wenn es erscheint, als ob es 27 Lösungsmöglichkeiten gäbe, die unser Kopf uns präsentiert, dann getrauen wir uns manchmal nicht, den Schritt zu tun, den wir tief drin spüren, wissen, sehen, dass der angebracht wäre.
26:40Und in der Not, oder darum ist es einfach, dass das tönt so saudoof, aber es wird so klar, wenn, wenn Celia von diesen ganz großen Herausforderungen erzählt, dass wir manchmal fast besser funktionieren, wenn es nur die eine Möglichkeit gibt, weil dann tun wir sie. Jetzt habe ich rumgeeiert, aber weißt du, was ich meine?
27:08Shailia StephensJa, ja, ja, ich weiß es.
27:09Lea WernliWie auf dieses: Wir haben den immer alle, egal in welchen Situationen wir uns befinden. Aber es ist oft der, der ein bisschen Mut erfordert oder nicht so aussieht, wie unser Kopf es gerne hätte. Und, und was passiert mit der Zeit, ist, dass wir dem mehr zu vertrauen beginnen.
27:36Shailia StephensJa, ja. Und wir können diesen Schritt immer besser, klarer hören aus einem Quiet Mind, oder? Also es ist ja, es ist da, es ist da, wo wir immer wieder, immer wieder in Afrika die Leute hindeuten. For every problem, there is a power in the quiet mind. Oder wie für jedes Problem, da ist ein eine Kraft im ruhigen Geist und und dort sind die Zieschritte so offensichtlich, oder?
28:20Lea WernliGenau. Schelia, einfach noch damit wir noch diese zweite Seite reinbringen können. Bei mir war es der Hammer durch Schelia. Sie hat mir mit dem Buch auf den Kopf gehauen. Und am Celia hat das viel gradueller, schrittweise, dieses, das, was für uns alle schon da ist, sich zu zeigen beginnt. Also ihr müsst nichts tun, oder ihr müsst nicht jemanden werden, oder ihr müsst nicht das Buch, von das Lea irgendwie über den Kopf gezogen bekommen hat, lesen. Weil es für alle immer der nächste Moment geben wird, der zu mehr Aufwachen führt. War das für dich, wie hast du das erlebt jetzt auch über die Jahre?
29:19Shailia StephensJa, also du weißt ja, ich war, Entschuldigung, ich musste gerade ein Bonbon in den Mund nehmen, gerade wo du mich zu reden bittest, aber ich habe so Husten, ich will nicht weiter husten. Du machst das schon mal locker. Ich war zwar ein trainierter Coach, ich hatte meinen Masterstudiengang gemacht zwischen 2008 und 2010 in Wien, aber ich war nicht wie du, Lea. Ich war nicht auf der inneren Suche gewesen. Ich war nicht auf dieser energetischen, spirituellen Ebene unterwegs.
29:57Ich habe nicht geguckt in Richtung, keine Ahnung, was du alles geschaut hast, aber ich sag mal so stellvertretend The Secret oder irgendwas, was auf eine magische Seite des Lebens guckt. Ich war auch nicht wirklich in dieser Persönlichkeitsentwicklungsschiene unterwegs. Ich war sehr, sehr in meinem Intellekt unterwegs gewesen. Irgendwie nach dem Abgang der Uni mit 20 bis 40 circa. Alles stand in meinem Kopf, oder fand in meinem Kopf statt. Und es war strategisch, es war logisch, war analytisch.
30:38Und bevor ich zu den 3 Prinzipien gekommen bin, ich war in dem Gefühl, mein Glück wird eintreten, wenn ich einfach nur erfolgreich genug bin im Leben. Erfolgreich genug in meinem Business, erfolgreich genug in meiner Ehe, keine Ahnung. Also ich hatte diese Idee von Erfolg, habe ich gehuldigt und als Ziel gehabt. Daher ist es kein Wunder eigentlich, wobei, was weiß ich, was weiß ich, also Spirit arbeitet sehr mysteriös, aber Keine Ahnung, Leute. Ja, aber ich war, ich habe das Erste, was ich gehört habe, war über dieses Prinzip Gedanke.
31:27Weil mein logischer Kopf, den ich so gehuldigt und nach vorne geschickt habe, der konnte mit Gedanken und die Logik von der psychologischen Seite der 3 Prinzipien verstehen, diese Logik. Wenn ich einem negativen Gedanken Aufmerksamkeit gebe, dann kommt es wie ein Bumerang zu mir zurück und ich fühle dieses negative Gefühl, was damit einhergeht, oder? Und zu sehen, ich schmeiße negative Gedanken-Boomerangs den ganzen Tag wie einen olympischen Sport, und dass es mir mega weh tut, weil ich den ganzen Tag nur negative Gefühle in mir habe dadurch.
32:19Lea WernliSo anstrengend.
32:23Shailia StephensJa, ja. Und zu sehen, ich kann es lassen, diese Bumerangs wegzuschicken, weil ich brauche das nicht, dass ich da ständig getroffen werde von diesen Gefühlen, oder? Das war wie dieses erste logische Aufmachen zu dem Prinzip Gedanke und auch zu dieser Idee von freiem Willen. So, ich habe in mir die Fähigkeit, einem guten Gefühl zu folgen. Ich habe in mir diesen freien Willen in einer gewissen Bewusstseinsebene, dass ich eben nicht mich selber wehtue mit meinen Gedanken.
33:08Und das war so dieses peu à peu Aufwachen dazu. Und für mich war das wirklich eine Sache der Übung auch. Es ist ja nicht etwas, was von heute auf morgen einfach, ja, jeden negativen Gedanken, den ich habe, schmeiße ich nicht mehr als Bumerang weg. Ich sammle sie lieber, die Bumerangs lieber im neben mir. Das war nicht so. Ich habe trotzdem ständig Bumerangs geschmissen, die ganze Zeit. Und ich habe gedacht, boah, warum hast du schon wieder einen Bumerang geschmissen? Aber ich habe geübt, immer jeden Tag das ein bisschen weniger zu tun, ein bisschen weniger zu tun.
33:56Lea WernliUnd hast du das geübt? Was war die Möglichkeit, dass du das wahrnehmen konntest?
34:05Shailia StephensEs ist nichts Besonderes. Es ist so einfach, weil jeder Mensch auf diesem Planeten hat in sich die Fähigkeit. Diese Wahrnehmung ist eingebaut. Wenn du geboren wirst, hast du sie. Du kannst fühlen in dir, ob du gerade deine Gedanken anschaust, ob du gefangen in deinem eigenen Gedankensturm bist. Das fühlst du, das nimmst du wahr. Du kannst unterscheiden, jeder von uns kann unterscheiden zwischen die Erfahrung, die durch Gedanken erzeugt wird, und die Erfahrung, die durch das Spirit-Leben erzeugt wird.
34:43Die, die, die, das im Leben sein, in dem präsenten Moment verbunden mit, mit allem Leben, fühlt sich definitiv anders an, als in dem Kopf zu leben die ganze Zeit. Und weil wir das alle in uns haben, ich konnte einfach diese, sobald ich das verstanden habe, war die Wahrnehmung einfach schon da. Oder? Und die Übung war mehr so raus aus der Gewohnheit, mich langsam zu entwickeln. Oder? Ich war einfach in einer sehr starken Gewohnheit, mich selber mit meinen Gedanken wehzutun.
35:24Lea WernliOder du hast Hände weggeübt. Wir haben immer zeitweise Hände weggesagt. Und du bist ja immer, also das hat sich wirklich über Zeit verändert. Und die Bewusstseins— du hast gesagt, eben bei mir ein Bewusstseinssprung ist passiert. Und du bist diese Bewusstseinsleiter auch hoch. Ich mag eigentlich die Hierarchie nicht so, aber es hat sich eine Sicht auf die Welt, hat sich zu verändern begonnen, und deine innere Befindlichkeit hat sich zu verändern begonnen. Und wir hatten Rückfälle. Ich auch, du auch.
36:11Shailia StephensIch viele Rückfälle.
36:13Lea WernliUnd das möchte ich einfach auch noch einmal reinnehmen. Die fühlen sich an, als ob wir es nicht sehen würden, was aber nicht wahr ist, weil wir einfach für einen Moment uns wieder in den Ideen und den Gedanken und der Konditionierung verlieren und so ein bisschen wie Kinder, die beide Augen schließen und so tun, als ob sie nicht gesehen oder gefunden werden. Und auch da hoffnungsvoll zu sein, dass dann hast du plötzlich die Augen wieder aufgemacht. Ja, du warst ja schon in diesem anderen Bewusstsein unterwegs, auch wenn es sich für einen Moment nicht so angefühlt hat. Bin ich richtig, dass über deinen— ich nenne es jetzt Rückfall, das klingt auch ein bisschen doof—
37:10Shailia Stephensmein Rückfall Mein Stürzen vom Thron auf den Boden.
37:19Lea WernliIch hatte den Bock, dass du dadurch aber meint tiefer gesehen hast.
37:28Shailia StephensJa, ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Also dieses Rückfall, das klingt echt so lustig. Ich kann jetzt drüber lachen, wo ich mittendrin war. Das war nicht lustig. Ich habe Lea immer wieder mal angerufen und so geheult. Weißt du noch, Lea? Es war so unangenehm, an diesem inneren Ort zu sein, wo meine Gedanken so real gewirkt haben und ich meine Stories wieder gegen mich genutzt habe. Aber ich war so tief gesunken in diesem Rückfall über so lange Zeit, dass ich an einem Punkt gelangt bin, dass ich mir mit meinem Intellekt nicht mehr raushelfen konnte.
38:15Mein Personal Mind konnte nichts anstellen, um aufzuhören, meinen Gedanken zu glauben. Es konnte keinen Weg— mein Intellekt konnte keinen Weg nach vorne sehen. Und manchmal müssen wir auf den Boden fallen, bevor wir nach Hilfe bitten. Und ich habe nach Hilfe gefragt, und zwar nicht Lea oder Sandra oder irgendjemand, sondern ich habe nach innen geguckt. Also, und ich nutze das Wort Gott, vielleicht sagst du Leben, vielleicht sagst du tiefere Intelligenz, Universum, Höheres Selbst, keine Ahnung, es gibt so alle möglichen Begriffe.
38:57Aber ich bin wirklich an einem Punkt gelandet, wo ich nach innen gegangen bin, und ich habe gesagt, bitte Hilf mir, ich komme so alleine nicht klar. Und mein spirituelles Selbst ist da gewesen, komplett zur Hilfe geeilt. Es hat gesagt zu mir, danke, hast du gefragt. Gott sei Dank guckst du hin. Ich bin schon die ganze Zeit dort. Ich habe gerufen, ich wollte mit dir reden, du warst nicht verfügbar. War. Und ich bin da, ich bin da. Und dieses Spirituelle in mir meinte durch mich, es begann, die Kraft zu zeigen, es begann, die Steuerung klar zu übernehmen, weil ich bereit war dafür.
39:50Und es war schöner, es war leuchtender, es war Mega, obwohl im Außen, in meiner Welt, mein äußerer Umstand sich gar nicht verändert hat. Ich war immer noch in den gleichen Schwierigkeiten, in meiner Beziehung, in meinem Business, in meiner Gesundheit. Aber ich habe Hoffnung gespürt, ich habe Sicherheit gespürt, tiefen Okay-Sein gespürt. Mein natürlicher Zustand wurde freigelegt und alles war okay.
40:33Lea WernliDas ist einfach so schön, dass das dieses Hoffnungsvolle darin. Und was tatsächlich oft passiert, ich sage nicht bei Shelly, aber für dich draußen ist, sie hat gesagt, es hat sich im Moment dann noch nichts verändert. Was, was dann ist, ist, wir sehen es, wir können das Licht drauf scheinen lassen, wir haben dann die Möglichkeit, mit dem Aufzuräumen auch zu beginnen. Das zeigt sich nicht immer direkt in der Form.
41:09Shailia StephensNein, das kam, das stimmt.
41:12Lea WernliJa, ja, das ist, das macht manchmal so, ja, aber es müsste sich ja verändern. Das tut es. Manchmal haben wir, wenn wir mit geschlossenen Augen im Raum rumrennen, ein bisschen Chaos veranstaltet.
41:28Shailia StephensDas stimmt, das stimmt.
41:29Lea WernliDann die Augen zu öffnen, beginnen zu sehen, oh ja, ich muss jetzt zuerst mal den Besen in die Hand nehmen und ein bisschen da bei der Beziehung räumen und da ja machen und da noch, oh Gott, da war ich ein bisschen ganz weit, 3 Kilometer in die falsche Richtung. Da darf ich jetzt zurück. Und das dauert manchmal etwas. Und das findet unser Verstandeskopf natürlich nicht nur lustig, aber auch die Aufräumarbeiten werden einfacher.
42:06Shailia StephensDas stimmt voll, was du sagst, Lea. Das habe ich so noch nicht betrachtet, aber das stimmt genau. Ich war nur so glücklich in dem Moment, dass im Innen etwas sich verschoben hat, obwohl im Außen alles gleich war. Dass wir— mir war egal, ob die Sachen sich verändern oder nicht. Und aber aus diesem schöneren Zustand, aus diesem balancierteren Zustand begannen alle Bereiche sich zu verbessern, peu à peu, über 6 Monate, über 9 Monate, oder? Obwohl es mir egal gewesen wäre, weißt du.
42:45Lea WernliDas kann man sich fast nicht vorstellen, aber das war— es ist nicht mehr so wichtig. Und du beginnst aufzuräumen, oder es beginnt, da darf ich noch was sehen, und ja, das hatte ich noch nicht ganz so aus den Geschichten. Und dass das ebnet, das wird weicher, dass die, die Türen werden auch sichtbar. Ja, da zeigt sich etwas, da kann ich weitergehen.
43:18Shailia StephensAbsolut, das ist hundertprozentig so. Ja, gut sagst du das, Lea. Ja, schon wichtig.
43:28Lea WernliNein, ihr müsst nicht auf der Bank sitzen bleiben oder im Sumpf. Vielen Dank für das Teilen.
43:39Shailia StephensSo, so gerne. So, so gerne.
43:45Lea WernliGefällt mir sehr. Ja, ich glaube, das ist auch gut für heute. Was denkst du, Celia?
43:53Shailia StephensJa, ich finde auch. Und da es dein Podcast ist, kannst du das Ende machen.
44:03Lea WernliSchön, dass du hier warst, liebe Celia, und schön, dass ihr zugehört habt, dass du zugehört hast. Und wenn dir irgendwie, wenn da was in Resonanz geht, auch wenn du vielleicht denkst, hey, über was reden die beiden? Und es kann durchaus sein, wir schwatzen ja viel miteinander, und eben, wir haben einen Podcast, darum, dass es heute noch weitere Runden gemacht hat in unserem Gespräch. Aber es ist ganz egal, ob dein Intellekt das alles verstanden hat.
44:40Es geht nur darum, ob du allenfalls irgendwie etwas ruhiger geworden bist oder einen Satz vielleicht gehört hast und dachtest, dass das ist cool, oder oder hoffnungsvoll, oder da sehe ich was. Bleib dort, nimm nur das, das reicht. Du hast schon, du bist es schon, und es zeigt sich einfach, wenn du weiterhin nach innen oder in die Richtung der Prinzipien oder von Mind oder Gott oder universelle Kraft auch dorthin schaust, hinhörst. Ja, wenn du Lust hast, teil den Podcast mit deinen Liebsten oder deinen Freunden oder auf der Arbeit.
45:37Und vielen lieben Dank, bis zum nächsten Mal. Und wenn du Shelia finden willst, sie ist natürlich verlinkt unten, und du siehst alles, was sie tut. Und sie tut ganz schön viel in der Welt mit Liebe und Leidenschaft. Ich kann sie nur wärmstens empfehlen.
46:01Shailia StephensDanke, Lea.
46:02Lea WernliSo gerne. Also, bis zum nächsten Mal. Tschüss!
46:07Shailia StephensTschüss!