Folge 10: Der Glücksfaktor in der Praxis – So nutzt du ihn für dich!

Abenteuer Leben · 2. März 2025 · 32:02 Min.
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Folge 10: Der Glücksfaktor in der Praxis – So nutzt du ihn für dich!
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Lea Wernli und Alexandra Rosit-Hering sprechen über die praktische Anwendung des Luck-Faktors von Richard Wiseman. Sie diskutieren, wie Glückspilze anders wahrnehmen, mit Rückschlägen umgehen und durch bewusstes Handeln mehr Chancen im Leben erkennen. Anhand konkreter Beispiele wie gefundenen Geldscheinen und Hunderten von Bewerbungen zeigen sie, dass Glück eine erlernbare Fähigkeit ist.

Kapitel

Glück ist kein Zufall – es ist eine Fähigkeit! 🍀

In der letzten Episode haben wir den Luck-Faktor von Richard Wiseman genauer beleuchtet. Doch wie kannst du ihn in deinem Alltag nutzen? In dieser Folge von Abenteuer Leben tauche ich mit Coach Alexandra Rosit-Hering in die praktische Seite des Glücks ein.

Was machen Glückspilze anders?
✔ Sie erkennen Chancen, wo andere nur Alltag sehen
✔ Sie lassen sich von negativen Gedanken nicht runterziehen
✔ Sie probieren mehr aus – und scheitern auch öfter!

Drei Prinzipien – der Schlüssel zum Glück 
Bewusstsein: Wie deine Wahrnehmung dein Glück beeinflusst
Gedanke: Warum deine innere Haltung über Glück und Pech entscheidet
Lebensfluss: Wie du mehr Leichtigkeit in dein Leben bringst

💛 Hör rein und entdecke, wie du dein Glück selbst in die Hand nimmst!

 

Hier findest du die Webseite von Alexandra Rosit-Hering:

https://www.neuaufgestellt.de/

 

Wenn du mehr über die Prinzipien wissen möchtest:

Mein Buch: Weniger Sorgen – Mehr Spass!
21 bewegende Interviews: Mein geheimes Leben 
Buch (englisch): The Luck Factor: The Scientific Study of the Lucky Mind

Willst du reden?
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Begib dich mit mir, Lea Wernli, auf eine spannende Reise, bei der wir gemeinsam die Geheimnisse von innerem Frieden, liebevollen Verbindungen und einem Leben voller Freiheit, Weisheit und Freude entdecken. „Abenteuer Leben“ ist dein Wegweiser zu einem authentischen und erfüllten Leben, in dem du ganz du selbst sein kannst.

Hi, ich bin Lea Wernli, Coach und Mentorin. Auch wenn ich nicht gut sehe, bin ich eine grossartige Zuhörerin. Nach einer tiefen Einsicht in unsere spirituelle Natur habe ich mich wieder neu ins Leben verliebt. Mit viel Liebe (manchmal auch tough love und ein paar guten Flüchen) begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu ihrer wahren Natur. Für mich ist Authentizität ein grosser Schlüssel zu einem freien und inspirierten Leben. Ich liebe Kaffee und gute Geschichten.

Im „Abenteuer Leben“ teile ich (und meine Gäste) Geschichten, Einsichten und Inspiration, um dir zu zeigen, wie du ein grossartiges Leben voller Freude und Gelassenheit führen kannst. Für mich geht es darum, alles intensiv und mit vollem Herzen zu erleben – immer frei, immer authentisch.

 

Ich freue mich über deine Kontaktaufnahme:
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0:02Lea WernliHallo und herzlich willkommen bei einer nächsten Folge Abenteuer Leben. Ich bin Lea Maria Wärnli und wie ihr hört, ja, Schweizerin, und ich bin der Host von diesem Podcast. Und heute habe ich einen Gast und das ist die liebe Alexandra Rosi Thering, ist eine Kollegin, auch ein Coach wie ich. Und nein, Sie spricht deutlich schöner. Sie ist in Deutschland zu Hause und wir dachten, wir sprechen heute über den Luck-Faktor, eben dieses Glückspilzinnen-Sein und die Pechvögel.

0:53Und im letzten Podcast habe ich ja sehr theoretisch darüber gesprochen und heute wollte ich eben mit Alexandra darüber reden, weil wir beide da so total lustige, praktische Dinge gesehen haben bei einem Gespräch, das wir hatten. Genau. Also, liebe Alexandra, herzlich willkommen! Schön bist du da.

1:18Alexandra Rosit-HeringOh, danke, liebe Lea! Was für eine schöne Einführung! Und ich habe gerade überlegt, ich mag ja das Schweizerdeutsch eigentlich lieber als das Hochdeutsch. Weil ich die Schweiz ja auch liebe. Ja, danke. Schön, dass ich hier sein darf.

1:37Lea WernliJa, du hast mir heute ein Bild geschickt und ich musste so lachen, weil in diesem Luck Factor, in diesem Glückspilzbuch von Richard Wiseman, gibt es eben eine Situation, wo die Pechsvogel, der Pechsvogel, diese Frau, diesen, diesen Pfundschein nicht sieht und, und einfach in dieses Café reinstürmt und irgendwie ein bisschen traurig darum sitzt. Und der Glücksvogel, der Mann, der Proband, der geht durch die Welt und der denkt sowieso, ich bin supi und bin ein Glücksvogel, und der sieht diesen Schein.

2:22Und du hast mir eben einen coolen 10-Euro-Schein gefunden, geschickt. Was siehst du gerade rund um, um diese, um diesen Glückspilz und Pechsvogel? Natürlich immer auch mit unseren Brillen, den Prinzipien, die da irgendwie immer reinschwingen. Aber was hat sich da für dich so ein bisschen eröffnet als, als Bild? Als Metapher, als Alexandra im Leben und 10-Euro-Scheine finden?

3:08Alexandra Rosit-HeringAlso ich finde es halt total, oder sagen wir es mal so, ich habe schon immer irgendwie diese, diese Wahrnehmung gehabt, dass ich Dinge einfach gefunden habe. So sei es Geldstücke im Sand zum Beispiel, aber eben immer so dieses eher so kleine Sachen, mal einen Cent, vielleicht auch mal einen Euro. Und gestern fand ich das wieder so magisch einfach. Ich kam aus dem Büro raus und dachte, ich gehe noch schnell was einkaufen und es war schon dunkel. Ich nehme den Einkaufswagen Und guck nach unten und denke, wow, was ist das?

4:01Und ich hebe es auf und denke, ein 10-Euro-Schein, wie cool. Und was ich dabei eben einfach sehe, ist, wir wissen das jetzt nicht, das ist jetzt ausgedacht, aber es könnte sein, dass, weiß ich nicht, 5 oder 10 andere genau auch an diesem Ort waren. Und sie haben das übersehen. Und es ist eben so ein bisschen, wie gehe ich durch die Welt? Und das hat weniger was damit zu tun, mir passiert immer alles Schreckliches. Also diese Wahrnehmung kann ich auch haben, und ich werde garantiert noch mehr von diesem Zeug in dieser Welt sehen.

4:47Aber wenn ich eben in dieser Ausrichtung durchs Leben gehe, das Leben meint es gut mit mir, dann werde ich sau viele schöne Dinge entdecken. Und das ist einfach mega.

5:03Lea WernliIch mag das total, dass du genau wieder darauf eben zeigst. Wenn wir das ja auch mit der Prinzipienbrille uns anschauen, was ja tatsächlich mit der Zeit passiert, ist, dass wir bewusster sind, dass wir öfters mehr im Moment sind, dass wir eben innehalten und kurz tief einatmen und der Blick schweift und, oh hoppla, da ist ja ein 10-Euro-Schein. Also so beides, so dieses Im-Moment-Sein habe ich gehört, und hey, mir geschieht Gutes. Ob das wahr ist oder nicht, ist ja fast schon irrelevant.

5:51Das ist eben, wie du gesagt hast, die Ausrichtung. Was ja da manchmal die Herausforderung ist: Unser Steinzeithirn, das ist ja darauf geprimt, das ist darauf ausgerichtet, dass die Lücke, die das Problem, die, die, der Schreck, die, das, was uns irgendwie etwas anhaben könnte, zu sehen. Das ist ja die Aufgabe auch. Und irgendwie hattest du so eine schöne, ein schönes Bild gezeichnet für mich, als wir gesprochen haben, wie du durch diesen Gedankenmorast da plötzlich so diese, diese Lucky Alexandra wurdest und gemerkt hast, ah ja, schau mal hier, und da bist du ja wieder, wie wir alle.

6:46Alle. Ich übrigens auch. Ich will das überhaupt nicht jetzt auf Alexandras Seite stellen, aber wir haben einfach über dieses Bild gesprochen, und das hat mir so gefallen, dass dieser Glücksfaktor als Bild auch dienen kann, um durch dieses Hirn zu reiten, dass da aber immer die Lücke und immer den Scheiß und immer alle anderen sind doof und oh Gott, wie ist das Leben grau, weil das Hirn das einfach tut. So, und dort aber auf dieses Pferd zu steigen und als diese Glücksritterin irgendwie dadurch, weil du es siehst, weil wir es sehen können, weil wir es immer wieder erkennen können, was, was da eben abläuft.

7:41Kannst du da ein bisschen darüber erzählen? Weil ich fand das irgendwie ein total cooles Bild, das vielleicht jemandem auch helfen kann.

7:58Alexandra Rosit-HeringTatsächlich trägt mich diese Metapher, die, als wir uns unterhalten haben und mir diese Metapher plötzlich in diesen Sinn kam, also dieses wirklich Wir sind so viel mehr als unsere Gedanken. Und, und ich bin also gefühlt jeden Tag mittendrin und wieder in meinem Sturm und keine Ahnung. Aber dieses Gefühl, dass ich auf diesem Pferd sitze, und ich bin jetzt kein Pferdenarr, ich habe noch nie auf dem Pferd gesessen, also ich finde es total verrückt, dass mir dieses Bild überhaupt in den Sinn kam, aber das hatte sowas Kraftvolles für mich.

8:37Ja, also ich sitze auf diesem Pferd und reite durch meine Gedankenstürme durch. Also die können machen, was sie wollen, und ich bin quasi immer noch die Chefin von meinem Leben. Und das finde ich, ist eine völlig andere Geschichte als: Letztens hatte mich doch ein Hund gebissen. Das fand ich auch nicht wirklich super, aber ich bin da echt super durchgeritten, weil da kamen sau viele Gedankenstürme, was da jetzt alles passiert und was das für Auswirkungen hat und, und, und.

9:17Also die habe ich natürlich auch, mein Gehirn, das bringt mir schräge Geschichten, ja, und ich fühle diese schrägen Geschichten dann, aber ich Ich weiß eben heute, ich brauche nicht mehr alles zu glauben, was ich da so fühle, weil ich eben sehe, ah okay, ich bin die Reiterin von meinen Gedankenstürmen. Also gut, manchmal falle ich vielleicht auch vom Pferd, aber ich kann auch wieder aufsitzen und weiterreiten. Ich bin nicht mehr wie früher, dass ich unten am Boden liege und irgendwie wird über mich drüber geritten. Ich sitze auf dem Pferd, ja. Und das ist, das hat sowas von, wie das selbst der Gestalter des eigenen Lebens zu sein und wie machtvoll das ist.

10:14Lea WernliJa, und, und es hat ja dieses, diesen Gestaltteil drin und eben auch der Bewusstseinsteil und wohin darfst, wohin drehst du den Kopf? Oder eben, weil das war so die, die Lucky Alexandra, die da so durchgeritten ist, eben die gesagt hat, ja, es passiert und er hat mir nicht den Arm abgebissen. Also das könnte natürlich, oder ich habe jetzt keine Entzündung davongetragen, oder also Es ist eben wirklich in Realität dasselbe wie das Beispiel mit den Menschen, die befragt wurden: Was wäre, wenn du angeschossen wirst bei einem Banküberfall?

11:02Und die, die in ihrem Hirn, in ihrem Matsch, in den Sorgen und Nöten fast versinken, weil sie nicht wissen, wie es funktioniert, die finden es das Schlimmste überhaupt, was passieren kann. Und diejenigen, die glücklicherweise vielleicht schon irgendwie in sich tragend dem, was wir ja alle schon auch ganz tief darunter irgendwie spüren, aber es nicht glauben, die, die dem Teil irgendwie mehr Glauben schenken können, oder jetzt wie wir alle und ihr da draußen auch ja immer mehr und mehr wissen, dass wir nicht unsere Gedanken sind, wie Alexandra eben mega schön beschrieben hat, dass wir dann eben sehen, aha, ich bin nicht gestorben.

11:58Ja, ich wurde angeschossen, okay, aber wow, zum Glück hat er den Kopf nicht getroffen. Und natürlich dürfen wir eine Viertelstunde, Stunde, 7 Tage traurig sein, dass jetzt dieser arme irgendwie gebissen wurde. Aber mit diesem einen Auge offen, das eben weiß, ich kann auf das Pferd, und das eben weiß, ich kann hinschauen und sehen: Glück gehabt, der hat nur den Unterarm erwischt. Oder Glück gehabt, ich bin wieder gesund. Schritt für Schritt da raus.

12:38Oder vielleicht war ich ein bisschen schnell unterwegs die letzten paar Monate. Vielleicht auch nicht, aber einfach so mit liebevolleren Augen, mit glücklicheren Augen, mit anderen Ideen auf die Dinge, die uns geschehen, draufzuschauen beginnen und von dort weg schneller wieder aus dem Sumpf der Gedankenstürme eben rauskommen zu können. Und das bedeutet ja, wir sind alle Glückspilze. Das bedeutet ja, wir haben alle das Potenzial, eben Glückspilzinnen und Glückspilze zu sein, weil wir alle die Fertigkeit und Fähigkeit haben, diesen Blick zu verändern.

13:34Ein Aha-Moment zu haben, Einsichten zu haben und in die Richtung des Glück gehabt oder des, oh wow, da liegt ein 10-Euro-Schein, oder ich kann mich beruhigen und sehe wieder klar, dorthin zu schauen. Ich weiß gar nicht, was ich jetzt gerade sagen wollte, aber ich habe irgendwie geredet? Hast du da noch was drin gehört?

14:09Alexandra Rosit-HeringAlso ich fand es total schön, was du gesagt hast, also eben auch wirklich da, da noch mal auch drauf hinzuweisen. Also wir sprechen ja auch in der Drei-Prinzipien-Welt immer von, die Essenz ist sowieso heil und ganz und die bleibt sowieso unversehrt. Das finde ich, ist ja auch letztendlich dieser Glücksfaktor. Und was ich eben, als du gesprochen hast, noch mal gesehen habe, wo es vielleicht manchmal ein bisschen tricky wird oder wo man oft auch unbewusst reingeht, ist eben, dass man anfängt, den Blick nach außen zu richten.

14:52Also zum Beispiel, ich nehme noch mal den Hundebiss, weil ich finde, das ist eigentlich ziemlich metaphorisch ganz gut. Oh, der Hund ist jetzt schuld, oder der Mann ist schuld, der hat nicht auf seinen Hund aufgepasst. Oh, ich hätte doch nicht dies oder nicht das tun dürfen. Also wir fangen dann immer an, irgendwelche komischen Sachen zu projizieren und dann das vielleicht sogar noch als Zeichen zu nehmen. Also so, aber ich kann eben heute sehen, Dinge passieren einfach, Punkt.

15:26Ohne, also wenn wir anfangen und in diese Details gehen, dann wird es schräg. Aber wenn ich einfach nur sehe, ich bin gebissen worden, das ist der Fakt, fertig. Also nicht in dieses, dann fangen wir ja oft an und suchen die Schuldigen im Außen, weil das ist ja viel leichter. Aber das ist Quatsch. Es ist viel einfacher, die ganze Energie wieder nach innen zu bringen, in die eigene innere Stärke, dass die sich quasi wieder entfalten kann und dann eben wieder als, als in dieser Essenz, als Glückspilz einfach im Außen zu wirken.

16:12Lea WernliSo, das mag ich so sehr, eben diese Essenz da drin. Und erinnerst du dich noch, ein Teil, da waren wir ja beide total überrascht, dieser Tun-Teil aus dem Glückspilzen-Sein raus, oder? Also da ist ja manchmal auch ein bisschen ein, vielleicht sogar in der spirituellen Welt oder sogar in der 3P-Welt, nicht ein Missverständnis, aber so ein bisschen Wir bewegen uns ganz oft auf der Vertikalen, das heißt auf dieser, in dieser spirituellen Konversation, in diesem Gespräch über die Essenz, über, über lebendiges Leben durch uns, das uns Impulse gibt, und dass wir wissen, wir, wir sind nicht unsere Gedanken, aber wir fühlen die und, und bewegen uns da auf ein immer wieder höheres sozusagen Bewusstsein, ohne dass das irgendwie hierarchisch ist.

17:16Aber das lebendige Leben findet ja auch in der Form statt, also auf dieser Horizontalen. Und was da so spannend war, diese, diese Glückspilze, die waren unter anderem auch Glückspilze, weil die unglaublich viel taten. Ich habe das eben im letzten Podcast ja auch erwähnt, die, die unglaubliche Preise gewonnen haben, also die als Glückspilze bezeichnet wurden, die haben bis zu 70 oder 100 Preisausschreiben gemacht pro Woche. Leute, logo gewinnt man da irgendwie, ein Auto und eine Reise und, und im Lotto.

18:01Und die, die dachten, ich gewinne sowieso nie was, die haben im ganzen Leben zweimal gespielt. Und da ist auch was drin. Die Glückspilze, oder so interpretiere ich das, ohne dass ich da wirklich Bescheid weiß, aber die lassen sich von ihren unsicheren Gedanken und Gefühlen überhaupt nicht so sehr abhalten. Die tun, und dann tun sie wieder, und dann wieder. Also das bedeutet ja de facto, dass die wahrscheinlich, wenn wir jetzt die untere Zahl nehmen, 70 mal 4 irgendwie 280 Mal spielen und 3 Mal gewinnen.

18:46Also das heißt, die verlieren über 270 Mal und die gehen weiter. Und da, da ist auch was drin, weil ganz oft sagt unser Hirn, noch einmal probieren. Nach zweimal Probieren, nach dreimal Probieren: Nee, jetzt aus, da, das ist nicht für mich. Oder: Ich bin ein Pechvogel, die wollen mich nicht. Oder: Schau mal, jetzt ist es zum dritten Mal, hat es nicht funktioniert. Und so diese Resilienz und dieses, diese irgendwie Nonchalance mit diesen Nein, so mit diesen, mit diesen mit diesem Verlieren umzugehen. Da, das fand ich auch ganz spannend bei dieser, bei dieser Exploration rund um diese, um dieses Buch. Was da hat, das hattest du auch, oder?

19:47Alexandra Rosit-HeringTotal. Und vor allen Dingen, weißt, als du das gerade jetzt noch mal erwähnt hast, weil das ist mega. Ich hatte mal eine Phase, da war ich arbeitslos. Ich habe sage und schreibe 250, 250 Bewerbungen geschrieben. Wahnsinn, 3 Einladungsgespräche hatte ich. Also, weil oft ist es so, ja, ich habe mich schon überall beworben. Ja, wie viel Bewerbungen hast du denn verschickt? Ja, 3. Also ja, wirklich. Und das hast du jetzt noch mal cool beschrieben, einfach in Zahlen auch.

20:23Ja, mega, oder? Oder ich jetzt auch mit meinen 250 Bewerbungen, und das ist wirklich ganz pragmatisch praktisch. Und ich habe nicht aufgegeben, ich habe immer weitergemacht, egal wie. Ja, vielleicht ist es wirklich, es ist eine Illusion, glaube ich. Wir haben ja oft so dieses, da gibt es ja diese Bücher, und ich fand die früher auch total cool, Bestellungen beim Universum. Ja, und wenn, ich finde, ich liebe ja Pragmatismus und es muss einfach sein.

20:56Wenn meine Wand hier zu Hause pink oder rosa Farben sein soll, dann kann ich mich hier zwar mental einbeamen und mir alles visualisieren und mir vorstellen, wie die Wand wohl aussehen mag. Es gibt meines Erachtens, und so hast du es auch gerade wieder gesagt, meines Erachtens gibt es da eben diesen Tunanteil drin. Entweder ich muss selber in Baumarkt gehen oder irgendwo mir die Farbe kaufen, und selber Hand anlegen, oder ich bitte jemand anderen.

21:31Aber ich werde nicht diese Wand in Pink oder Rosa bekommen, wenn ich hier sitze und einfach nur— und dann haben wir wieder diese, was ist es, vertikale Ebene. Wir sind einfach quasi nur in dieser spirituellen Ebene und denken, Und wundern uns aber dann und sind oft nämlich enttäuscht. Mist, jetzt ist die Wand immer noch nicht pink. Jetzt sitze ich doch schon 4 Monate hier. Ich meditiere 16 Stunden am Tag und trotzdem ist die Wand nicht pink. Mit mir zur Hölle stimmt was nicht.

22:09Lea WernliJa, genau.

22:10Alexandra Rosit-HeringDas ist ein Missverständnis.

22:13Lea WernliDas glaube ich auch. Und ich finde jetzt gerade die 2 total unterschiedlichen Metaphern, wie wir in dieselben, in denselben Raum gekommen sind. Super hilfreich. Oder eben diese Idee, es passiert mir, oder ich manifestiere es, oder ich habe dann den Impuls, der irgendwie vom Himmel kommt, um, und das dort eben, geh in den Baumarkt, hol dir die Farbe, oder ruf den Maler, die Malerin an, und dann passiert's. Und ich finde ja immer manifestieren, Mane, Hände, Tun, also von der Idee ins Tun, und da eben die Sachen in die Form, in die Welt zu bringen.

22:59Dieser Aspekt mega. Und der andere eben, und dann kann es sein, dass du 27 Mal darüber malen musst, genau, weil einmal die Farbe ab an die Decke kam, dann war es die falsche, dann hattest du einen Wasserschaden, und du denkst, es muss, soll nicht sein, dass diese Wand pink ist, du kannst drüber malen und die kann pink sein, und dann tust du es noch mal. Und dort höre ich ja so etwas Unpersönlicheres raus. Wir nehmen ja alle unsere Gedanken und Gefühle und die Umstände extrem persönlich, immer weil wir ja in unserem persönlichen Universum, in unserer Realität leben.

23:51Und je mehr wir sehen— und dort hat George Pransky mal einen ganz radikalen Satz rausgehauen: Kein Gedanke ist wahr. Keiner, weder der gute noch der schlechte noch der neutrale noch der, ich bin toll oder doof oder wie auch immer. Keiner ist per se wahr. Ja, dann kommen wir in eine ganz andere Ecke. Aber je mehr wir diese, diesen Aspekt der Neutralität unseren Gedanken und Gefühlen gegenüber einnehmen und wahrnehmen können, desto leichter wird es eben, 250 Bewerbungen zu schreiben und alle Gefühle natürlich zu haben, die da gerade mitschwingen und die manchmal unlustig sind, aber sich von denen nicht abhalten zu lassen, den nächsten und den nächsten und den nächsten Schritt zu gehen.

24:54Alexandra Rosit-HeringUnd was ich auch noch total cool finde, ich erinnere mich an die Zeit, also wie gesagt, 3 Einladungen, das hat nicht gepasst. Ich bin dann wieder kreativ geworden und habe dann überlegt, was geht denn eigentlich noch? Also so dieses, auch da wieder ins Tun zu kommen und plötzlich habe ich irgendwie in der Praxis gefragt, ob ich die Anmeldung machen kann. Und dann wurde ich gefragt, hey, kannst du vielleicht bei uns in der Klinik ein bisschen dekorieren?

25:28Und plötzlich wurde ich dann auf einmal psychologische Assistentin in einer Rehaklinik. Das hätte ich mir vorher nicht vorstellen können. Aber das ist der Punkt, da liegt die Magie drin. Eben dieses, wenn ich nicht mehr alles aus meinem Denken, ich muss doch damit, sondern eher so dieses von Moment zu Moment gehe und einfach gucke, was ist jetzt möglich, was ist jetzt dran? Plötzlich fallen mir auf einmal Ideen ein und das finde ich so magisch.

25:59Lea WernliMega. Da steckt so viel drin. Es ist eben diese Mischung. Wir glauben manchmal, ich muss zuerst die Idee haben und erst dann gehen. Aber es ist im Gehen, bekommst du sie und dann im Fehler machen und im Fallen und im Neins bekommen und dann wieder sich fragen, was hilft, was, was jetzt. Das finde ich super schön, wie du das gerade rausgepackt hast, dieses, hey, ich hätte es mir nicht ausdenken, nicht ausmalen können. Und dann kann das lebendige Leben oder Universum oder, oder, oder, wie auch, wie wir das immer betiteln wollen, Schub geben, Wünsche reinpacken, Glitzer drüber streuen, aber ihm, indem wir im Leben sind und eben immer wieder diese nächsten Schritte spüren und gehen.

26:58Alexandra Rosit-HeringUnd Offenheit und Neugier hilft halt wahnsinnig, weil wenn du halt in dieser Box bist, und das sind wir ja oft, also ich ja auch, ich habe, ich merke ja immer, ich bin immer wieder total fasziniert, in welchen Boxen ich noch lebe manchmal. Und aber dann eben offen und neugierig zu sein. Und, und okay, die sucht jemand für die Anmeldung, als du gerade bei der Krankengymnastik bist. Naja, sag doch einfach, hier, ich könnte es machen. Und dann zu gucken, und dann kommt wieder was anderes und wieder was anderes, und plötzlich hast du mit jemandem Gespräch.

27:37Und da fällt mir wieder ein, wenn wir noch mal zu dem Buch gehen, kannst du dich erinnern, Der Mann, der die 5-Pfund-Note gefunden hat, der kam doch da irgendwie mit einem Geschäftsmann ins Gespräch. Irgendwie.

27:49Lea WernliGenau.

27:50Alexandra Rosit-HeringJa. Und die andere hat doch gar niemand irgendwie davon gesehen.

27:55Lea WernliGenau. Und er fand es ein total cooler Morgen mit der 5-Pfund-Note. Und der Mann, das war eine Angelegte, ein Experiment schon. Und sie, die denkt, mir passiert nichts Cooles und sowieso das Leben ist doof, sieht alles nicht.

28:13Alexandra Rosit-HeringGenau. Also worauf ich noch mal hin möchte, und das ist auch wieder, da sind wir wieder bei dem, wo wir angefangen haben. Es ist so leicht, den 10-Euro-Schein zu übersehen, der vor deinen Füßen liegt.

28:26Lea WernliSo die Einladung des Lebens, oder?

28:30Alexandra Rosit-HeringJa, das ist manchmal wirklich so ein winziger Augenblick.

28:37Lea WernliDas stimmt. Und das könnte jetzt hoffnungslos Tönen. Aber wisst ihr was, und weißt du was, weißt du, was ich das Coolste finde seit den Prinzipien auch zu wissen? Und wenn ich den nicht gesehen habe, der nächste liegt um die nächste Ecke, und ich habe dann wieder die Möglichkeit.

28:59Alexandra Rosit-HeringOder, aber das ist wieder Glückspilz. Ja, weil Pechpilz würde dann sagen, wenn er hinterher hört, oh shit, Ich habe aber auch nie Glück, ich sehe das nie. Doch, es ist immer da. Also, und wenn wir eben in unserem Gedankenlärm sind, also nicht auf dem Pferd sitzen, wenn ich nicht auf dem Pferd sitze und bin total in meinen Gedanken verwirrt, dann kann es eben sein, dass ich nicht sehe.

29:26Lea WernliJa, und es ist okay. Wir alle sehen den manchmal nicht. So what? Danke, Alexandra.

29:39Alexandra Rosit-HeringIch danke dir, das war so schön.

29:42Lea WernliDas fühlt sich rund an. Und Alexandra hat ganz coole Blogartikel über ihre Boxen und wie sie auch immer wieder aus den Boxen aussteigt und, und ist eine mega, mega coole Socke. Und falls du da jemand an der Seite haben möchtest, der mit dir auf die Boxen schaut und die Türen findet. Ein cooler Coach ist einfach immer eine, ein Brandbeschleuniger. Wir können es alleine alle, aber irgendwie ist es manchmal einfach auch cool, jemand an der Seite zu haben, der sagt, hey, hast du die Tür gesehen? Und Alex ist definitiv jemand, den ich total empfehlen kann für deine Seite. Also schau dir ihre Webseite an und ihren Blog. Kannst du gerade noch sagen, wie es heißt, Alexandra?

30:44Alexandra Rosit-HeringIch bin total berührt, danke, Lea. www.neuaufgestellt.de. Also eigentlich ganz einfach, es geht tatsächlich darum, sich neu aufzustellen.

30:57Lea WernliMegaschön. Ich werde das auch unten reinpacken, dann könnt ihr da draufklicken. Sie hat auch ein oder sogar zwei Podcasts, und da könnt ihr ihre tolle Stimme und ihren superschönen Akzent euch weiterhin anhören. Es war mir ein Vergnügen, und ja, auch euch herzlichen Dank fürs Zuhören. Wenn ihr etwas hier mitgenommen habt oder gehört habt, dann dürft ihr ungeniert mir oder Alexandra schreiben. Das freut uns immer sehr. Und wenn du denkst, dass jemand von diesem Gespräch oder dem Podcast profitieren könnte, dann ist es auch mega toll, wenn du den an eine liebe Freundin weiterschickst. Somit vielen lieben Dank und bis zum nächsten Mal. Tschüss!

31:58Alexandra Rosit-HeringAuch von mir noch vielen lieben Dank.

32:01Lea WernliTschüss!

Häufige Fragen zu dieser Folge

Wie kann ich meine Wahrnehmung für Glückschancen verbessern?

Durch mehr Bewusstsein und Präsenz im Moment kannst du Chancen besser erkennen. Glückspilze sind nicht gestresst durchs Leben, sondern nehmen sich Zeit innezuhalten und ihre Umgebung wahrzunehmen. Die Ausrichtung 'das Leben meint es gut mit mir' hilft dabei, positive Möglichkeiten zu sehen, die andere übersehen.

Warum gewinnen manche Menschen häufiger Preise als andere?

Glückspilze tun deutlich mehr - sie nehmen beispielsweise an 70 bis 100 Preisausschreiben pro Woche teil, während vermeintliche Pechvögel nur wenige Male spielen. Das bedeutet, sie verlieren zwar hunderte Male, lassen sich davon aber nicht abhalten. Die höhere Aktivität führt automatisch zu mehr Gewinnchancen.

Wie gehe ich besser mit Rückschlägen und Absagen um?

Die Metapher der Reiterin hilft: Du sitzt auf dem Pferd und reitest durch deine Gedankenstürme durch, anstatt dich von ihnen überwältigen zu lassen. Wichtig ist zu erkennen, dass Rückschläge nicht persönlich gemeint sind - Dinge passieren einfach. Mit dieser unpersönlichen Sicht kannst du weitermachen, ohne aufzugeben, wie das Beispiel der 250 Bewerbungen zeigt.

Magst du daran weiterarbeiten?

Wenn dich etwas aus dieser Folge nicht loslässt, sprich mit Lea darüber. Im Erstgespräch wird nichts entschieden und nichts verkauft, ihr schaut nur gemeinsam hin.

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