Automatisch erstellt und nicht Wort für Wort korrigiert. Ein Klick auf eine Zeitmarke springt an die Stelle in der Folge.
0:03AInsights Inside, Aha-Momente für mehr Leichtigkeit im Leben, Business und Beruf. In diesem Podcast stehen persönliche Erkenntnisse im Vordergrund unter dem Motto: There's nothing to do, there's something to see. Du entdeckst die 3 Prinzipien hinter dem Leben und lernst, wie mehr Gelassenheit, innere Ruhe und entspannter Erfolg auch für dich möglich sind. Genieße die folgenden Minuten.
0:33Sandra HeimHallo und herzlich willkommen zu einer nächsten Folge von Insights Inside. Hier ist Sandra Heim und ich bin hier mit meinen zwei wunderbaren Kolleginnen Silvia Kittil und Lea Werner. Ja, und heute darf ich Leas Thema einleiten, was mit Sicherheit ein sehr spannender Exkurs jetzt gleich wird. Wir werden uns an einen Rand bewegen, wo Worte manchmal nicht unbedingt erklären können, was man fühlt und was man vermitteln möchte. Vielleicht jetzt auch an die Zuschauer schon so eine kleine Einladung, einfach zu fühlen, und wenn die Wörter vielleicht nicht verstanden werden, auch bei diesem Gefühl trotzdem zu bleiben.
1:30Und du hast vorhin gesagt, es geht um etwas, was du gesehen hast in Bezug auf persönlicher, unpersönlicher Mind, und die Frage, gibt es diese Trennung überhaupt? Ja, also wir sprechen manchmal von persönlich und unpersönlich, oder es gibt ja auch so Bezeichnungen wie höheres Selbst. Niedriges Selbst oder inneres Selbst, äußeres Selbst. Aber sind das wirklich— ist das was, was getrennt ist, oder ist dahinter eine Einheit? Ja, liebe Lea, wir sind gespannt auf das, was du gesehen hast.
2:20Lea WernliIch bin auch gespannt. Ja, ich wage mich heute tatsächlich einfach so an den äußeren Rand meines Sehens, und dort sind nicht immer eloquente Worte, dort sind nicht immer schon gesprochene Geschichten oder Metaphern, dort ist tatsächlich so ein manchmal wie das Gefühl, wenn wir so am äußersten Rand unseres Sichtfeldes irgendetwas wahrnehmen und es ist noch nicht ganz in Farbe oder erklärbar, und doch irgendwie zieht es mich und uns heute dorthin und Es kam eine Frage von einer, die bei Shelly und mir in der Ausbildung ist, und dort ging es um persönlich und unpersönlich, um auch persönliche Einsichten, die wir dann manchmal so für uns nutzen können und die uns weiterbringen und Da passiert etwas mit uns, wenn wir mehr sehen.
3:51Und in diesem Gespräch kam auf, dass das immer beides auch mitschwingt in allem, was wir sind und was wir tun. Und Und dass dort es sich trotz allem auf, wenn wir ganz, ganz, ganz weit rauszoomen, auf das eine erste allumfassende Prinzip reduziert, nämlich lebendiges Sein oder Mind. Wir sind am Leben in dieser Form. Form Lea, Form Silvia, Form Sandra. Und es ist etwas in uns, das lebendig durch uns kommt. Und was in dem Gespräch so am äußersten Rand für mich sich zeigte oder tiefer zeigte, war Diese lebendige Kraft in uns allen, auch Bewusstsein vielleicht genannt von gewissen Menschen, dieses Universelle ist dasselbe, ist unpersönlich, ist einfach und erfährt sich aber durch uns.
5:31Durch Form Mensch Lea, durch Form Mensch Sandra, Silvia und euch alle, durch persönliche Gedanken und Gefühle, die sich daraus zeigen und für uns die Welt spürbar machen. Und es kam einfach dieses Gefühl von Expansion, Weite, mehr. Jede Erfahrung nährt dieses schon Lebendige, Allumfassende in uns, und dass es nur durch uns auch sich erfahren kann. Und somit ist es dieses paradoxe Und darin, dieses immer unpersönlich, weil Energie, Lebenskraft durch uns, universelle Kraft, und persönlich, weil wir hier sind, um es erfahrbar, fühlbar zu machen und Ja, da fehlen die Worte.
7:07Im nächsten Schritt, da ist es wie im Und, liegt es verborgen, ohne dass ich jetzt in dem Moment mehr dazu sagen kann als, als das, was gerade rausgekommen ist. Und vielleicht könnt ihr da mitgehen und, und eure Sicht, eure Brillen, euer Wissen teilen mit unseren Zuhörerinnen.
7:49Silvia KittilIch würde es gerne aufnehmen, dieses Und, dieses Sowohl-als-auch. Wir sind Menschen und wir haben einen Verstand, der trennt, einordnet, in Schubladen gibt. Einfach weil das notwendig und wichtig ist, weil wir sonst nicht überleben können. Ich habe immer so dieses, wenn wir in der Früh aufstehen würden und jeden Tag nicht wissen würden, wer wir sind, was wir zu tun haben, was diese Maschine für uns da macht, also wir könnten nicht leben. Oder auch diese Masse an, an Sinneseindrücken, die auf uns hereinprasseln.
8:39Da gibt es ja ganz unterschiedliche Studien, wie viel Millionen an wir pro Sekunde wahrnehmen. Wenn wir das tatsächlich mal wahrnehmen würden, dann wäre das eine Katastrophe. Also wir könnten als Menschen nicht überleben, wir könnten nicht funktionieren. Und in unserer Gesellschaft sind wir da stehen geblieben. Wir sind bei diesem Teil stehen geblieben. Wir sind bei dem Teil stehen geblieben, wo alles persönlich ist, wo das Ich sehr, sehr stark ist, oder Ich-Gedanke.
9:10Alles, was rundherum passiert, wird auf, wird wird mit uns selbst in Vergleich gegeben und sagt, was hat das für einen Einfluss auf mich, was muss ich tun, was bewirkt das für mich, ich, mich, mein, mir, also wann alle diese Sätze. Und dann gibt es aber noch mehr, und dann gibt es noch dieses, genau, wir sind alle eins, wir sind alle aus demselben Stoff, wir denken alle mehr oder weniger dasselbe, wir spüren alle mehr oder weniger dasselbe. Und dieses Und ist für mich so unglaublich wichtig, dieses Sowohl-als-auch.
9:54Wir sind Menschen mit unseren Tiefen, mit unserem sehr Persönlichen, mit unserem Einengenden, mit unserem Das ist meine Welt. Und dann gibt es aber noch was anderes. Und für mich war dieses Zumindest mir ist es so gegangen. Also ich war natürlich in diesem Ich-mein-mir, mich, ich persönlich, was kann ich tun und was hat das alles mit mir zu tun. Und habe eine Zeit lang versucht, wie ich dann irgendwie erkannt habe, okay, das stimmt offensichtlich, irgendetwas nicht, und das ist, was mir Leid zufügt, habe ich versucht, in die andere Richtung zu gehen.
10:38So, alles ist irgendwie eins. Aber das funktioniert nicht. Also funktioniert auch Leben nicht. Leben hat genau aus diesem, vielleicht mit einem tatsächlich wieder einem Grund, uns diesen, dieses Trennende gegeben. Weil wenn wir dieses Trennende nicht hätten, könnten wir das Große nicht wahrnehmen. Also wir könnten nicht da drinnen sein. Und dieses Und ist für mich der Schlüssel. Wir sind dieser kleine egoistische Mensch, und wir sind aber auch irgendwie alles.
11:15Ja, wir sind ein und dasselbe, wir sind alle aus demselben Stoff, wir sind die Welle in dem Ozean, und wir sind dann aber auch nur die Welle und fühlen uns als das. Aber tatsächlich sind wir eine Welle im Ozean. Und schwimmen damit, mit unserem Dramen, mit unserem persönlichen, aber eigentlich das Ganze. Also für mich war der Schlüssel, dieses Und zu erkennen. Ich darf das eine sein, ich darf mich in dem persönlichen Drama verlieren, wissend, dass das eben nicht die Realität ist.
11:53Das ist nur meine persönliche Realität, aber da gibt es noch— das ist eigentlich nur ein ganz kleiner Teil von dem, was tatsächlich auf der Welt passiert oder was tatsächlich da draußen passiert. Ja, also meine Gedanken dazu, wie ich diese zwei Welten, in der wir leben, aus der wir sind, irgendwie fassbar für mich machen konnte.
12:22Sandra HeimJa, also ich habe auch einen Gedanken dazu. Verweile gerade noch so ein bisschen im Gefühl von Euch zuhören. Also schön. Also mir kam, ich musste an ein Video denken, was ich kürzlich von Sid Banks gesehen habe. Und da hat er irgendwie, das ist nur ein kurzes 10-Minuten-Video, in dem er erklärt, wie er die 3 Prinzipien entdeckt hat. Und also ich hoffe, ich gebe das jetzt wieder richtig wieder. Und wenn ich, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann ist das passiert, während er neben seiner Frau saß, und plötzlich in einem Moment wurde er in einen Tunnel gezogen und landete dort, wo Zeit, Raum und Materie nicht mehr existieren.
13:16Und als er hinter sozusagen Zeit, Raum und Materie war, Da hat er gesehen, und da sind ihm sozusagen diese 3 Prinzipien offenbart worden. Und dann kam er zurück und meinte zu seiner Frau: Ich bin nach Hause gekommen, ich habe diese Welt erobert. Und später hat er dann erzählt, dass Weisheit— und das war so, da habe ich was Neues gesehen in dem Moment— dass Weisheit eben nicht im Körper ist, dieses Gefühl, von dem wir sprechen, sondern dass das daherkommt, wo er war, jenseits Zeit, Raum und Materie.
14:06Und in dem Moment ist mir so klar geworden, also ich als Sandra mit meinem Körper fühle dieses Gefühl, und dieses Gefühl kommt nicht aus meinem Körper. Ja, stimmt. Wow, also dieses Gefühl kommt von jenseits. Ja, wenn du diesen Rand beschreibst, Lea, also das ist so wie, so weit geht das, was ich als persönlich empfinde, und dann, und dann da plötzlich gibt es keine Form, keine Zeit, kein Mehr, und da kommt das Gefühl her. Das heißt, Ja, das bin ja ich dann auch.
14:50Also ich als Form bin ja dann auch das Formlose. Und dann, ich finde, wenn man da so einsteigt, dann fängt plötzlich an, sich alles zu drehen. Hast du denn von dem, was du gesagt hast, Lea, in unseren Reflexionen was gehört? Also war da was drin, was du ausdrücken wolltest?
15:25Lea WernliAbsolut. Es ist immer in dir, durch dich, für mich und durch mich in mir. Für dich. Also so abstrus das jetzt auch tönt, aber es geht etwas in Resonanz, das ja schon da ist. Und, und das ist mit Feuer auf Eis zeigend, mit Worten das Gefühl beschreibend, mit der Verstand, der zu drehen beginnt, wenn wir an den Rand uns bewegen und dort wieder loszulassen und sich dem Gefühl hinzugeben. Und dieser Funke von, von Silvias Und, oder dort zu vertrauen, dass wir gerade in der Form genau richtig sind und in der Form wahrnehmen können am äußeren Rand, was wir auch immer gerade wahrnehmen können, um das tiefe Gefühl zu haben, etwas in uns weiß schon so.
16:47Und es kommt mir ein Wort, das benutze ich nicht so gerne. Ich lehe mit meinem Verstand, aber es ist dieses göttliche Bewusstsein, oder das allumfassende Bewusstsein, dass das in uns, durch uns, in allem ist und auch schon alles weiß. Und dieses Saucoole, und wir sind hier, um uns zu erfahren, um zu spielen, um zu erleben, um lebendig all diese verrückten Dinge zu tun, um Und dann wird es noch etwas größer und noch etwas voller und noch etwas farbiger.
17:31Genau, das war noch so wieder zurück an den äußeren Rand vom ganz Praktischen für heute mal. Und für dich draußen, wenn der Kopf da verstehen will, dann lass die Hände davon. Und trotzdem darfst du beobachten, was sichtbar wird im Leben für dich, auch an den Rändern, die du vielleicht nicht nur mit dem Kopf verstehen kannst. Und ich glaube, es ist diesem Gefühl immer noch mehr und noch mehr zu vertrauen und mit dem zu gehen. Ja, vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
18:25Silvia KittilTschüss!