Folge 14: 40 Kilo leichter: Wie Andrea ihre Transformation gemeistert hat

Abenteuer Leben · 11. Mai 2025 · 28:09 Min.
Abenteuer Leben
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Folge 14: 40 Kilo leichter: Wie Andrea ihre Transformation gemeistert hat
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Andrea Häcki erzählt, wie sie über 40 Kilo abgenommen hat, nachdem eine erste tiefe Einsicht über die 3 Prinzipien zwar ihr Verhältnis zu Gefühlen veränderte, aber nicht zu sichtbaren Veränderungen führte. Sie erklärt, wie sie durch das Etablieren neuer Systeme und Routinen - tägliche Schritte, Ernährungsumstellung und das bewusste Fühlen von Emotionen statt sie wegzuessen - ihr Leben grundlegend transformiert hat. Das Gespräch zeigt den Unterschied zwischen theoretischem Verstehen und aktivem Handeln im Leben.

Kapitel

In dieser Folge von Abenteuer Leben spricht Lea Wernli mit Andrea Häcki über echte Transformation. Andrea teilt, wie eine tiefe Einsicht ihr Leben verändert hat – aber zunächst ohne sichtbare Ergebnisse blieb. Sie erzählt, warum Erkenntnis manchmal nicht reicht und wie bewusstes Handeln ihr geholfen hat, über 40 Kilo abzunehmen und ein neues Lebensgefühl zu finden. Ein Gespräch über innere Weisheit, Selbstfürsorge und den Mut, kleine Schritte zu gehen – immer wieder.

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Begib dich mit mir, Lea Wernli, auf eine spannende Reise, bei der wir gemeinsam die Geheimnisse von innerem Frieden, liebevollen Verbindungen und einem Leben voller Freiheit, Weisheit und Freude entdecken. „Abenteuer Leben“ ist dein Wegweiser zu einem authentischen und erfüllten Leben, in dem du ganz du selbst sein kannst.

Hi, ich bin Lea Wernli, Coach und Mentorin. Auch wenn ich nicht gut sehe, bin ich eine grossartige Zuhörerin. Nach einer tiefen Einsicht in unsere spirituelle Natur habe ich mich wieder neu ins Leben verliebt. Mit viel Liebe (manchmal auch tough love und ein paar guten Flüchen) begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu ihrer wahren Natur. Für mich ist Authentizität ein grosser Schlüssel zu einem freien und inspirierten Leben. Ich liebe Kaffee und gute Geschichten.

Im „Abenteuer Leben“ teile ich (und meine Gäste) Geschichten, Einsichten und Inspiration, um dir zu zeigen, wie du ein grossartiges Leben voller Freude und Gelassenheit führen kannst. Für mich geht es darum, alles intensiv und mit vollem Herzen zu erleben – immer frei, immer authentisch.

 

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0:01Lea WernliHallo und herzlich willkommen bei einer nächsten Folge von Abenteuer Leben. Heute bin ich mit einem wunderbaren Menschen hier, mit Andrea Hacki. Sie ist mittlerweile eine gute Freundin, ein, ein Herz und ein Auge von meinem Business, nämlich meine VA. Und einfach so immer wieder mit in meinem Leben unterwegs. Andrea hat eine Superpower, und die sage ich euch jetzt einfach direkt. Und wenn ihr mal in den Genuss kommt, dann packt diese Chance. Andrea hat eine Präsenz, wenn sie mit dir sitzt.

0:50Sie coacht nämlich auch, sie das auch wahnsinnig gut. Die ist wirklich unvergleichlich. Und als sie in der Ausbildung war, haben wir ihr immer wieder gesagt, dieser, dieser Berg von Präsenz, das war und ist bis heute außergewöhnlich. Hallo Andrea, herzlich willkommen!

1:15Andrea HäckiJa, hallo liebe Lea, vielen, vielen Dank für diese wunderbare Einführung und herzlichen Dank für die Einladung, dass ich da sein darf. So, so schön.

1:25Lea WernliMega. Ja, ich wollte nämlich diese Woche, darum habe ich Andrea auch angefragt, darüber reden, dass wir etwas tief sehen können, wirklich so ein, ein, eine Veränderung, ein Shift in unserem Bewusstsein haben können. So dieses, wow, ja, wirklich, ich fühle meine Gedanken, warte, F, und dann ist das mega cool, und aber dann passiert irgendwie im Leben nichts, und wir stehen da und verstehen gar nicht so recht, was denn jetzt da nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben.

2:14Und ich weiß eben, dass Andrea eine solche Erfahrung hatte, Und wie es aber dann dazu kam, dass es sich total verändert hat, ihr Leben. Und das würde mich wirklich interessieren, wie du das aus deiner Perspektive siehst. Eben wirklich tief sehen und dann aber, oh Gott, irgendwie, was ist denn da? Und dann im lebendigen Leben sein und eben ins Tun kommen und was das für dich alles bedeutet hat.

2:50Andrea HäckiJa, wo du schon diese Woche davon gesprochen hast, habe ich so zurückgeschaut und so gedacht, so, wow, ja, irgendwie glaube ich vor 5 Jahren oder so bin ich da mit den 3 Prinzipien zum ersten Mal in Berührung gekommen, so über mein geheimes Leben und Totally Human Workshop. Und ja, es hat sich da wirklich schon was Großes geschiftet oder verändert für mich, einfach zu sehen diese tiefen Gefühle, die mich da immer so, ich habe es immer Tsunami genannt, wie überrollt haben und ja, mich im Griff hatten total.

3:27Das dann zu sehen, ja, dass ich das nicht bin, dass ich das einfach fühle, und das dann zu sehen, das hat schon sehr viel für mich verändert. Und ja, das hatten wir auch glaube ich schon ein paar Mal besprochen, so dass das Verständnis im Missverständnis oder das Missverständnis im Verständnis. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Aber ja, mein Gehirn hat irgendwas Lustiges rausgenommen und damit gemacht. Und ich habe das öfters bei dir oder bei euch gehört, das Hände weg und nichts tun.

4:03Und ja, mein Gehirn hat dann irgendwie nichts mehr getan außer denken. So gefühlt oder kurz zusammengefasst. Und ja, es hat sich einfach da eine Zeit lang gut, mega gut angefühlt, einfach zu sehen, dass diese intensiven Gefühle, dass ich besser damit sein kann. Aber das ist dann trotzdem etwas zu tun geben darf im Leben, ja, das war dann noch mal eine andere, eine andere Schiene.

4:35Lea WernliUnd ja, kann es sein, jetzt wenn du so darüber sprichst und eigentlich sage ich das ja auch immer wieder. Manchmal ist das ja trotz allem und tatsächlich dieser erste Schritt eben das fast Ausatmen, oder einfach jetzt zu sehen, ich bin nicht diese Gefühle, ich habe die, ich fühle von Moment zu Moment, es vergeht wieder. Deine erste hammermäßige Einsicht hat ja schon so zu einem Ausatmen geführt.

5:13Andrea HäckiMega, mega. Also das war schon ein Riesenbrocken, der da abfiel. Es wurde so viel leichter, farbiger, ja, interessanter im Leben zu sein. Ja, auch lebendiger eine Zeit lang.

5:29Lea WernliUnd vielleicht braucht es das sogar, oder? Vielleicht war das ja auch richtig, so auch deine Idee von jetzt gerade nichts tun.

5:41Andrea HäckiJa, es war total richtig, auch wenn es dann ja wieder auf andere Seiten rollt und hin und her geht. Aber das ist einfach auch das Leben. Aber es hat total gebraucht zu sehen, hey, es geht auch mit den Gefühlen. Und ich habe gerade diese Woche wieder darüber nachgedacht, wann hatte ich meinen letzten Tsunami? Das ist irgendwie, keine Ahnung. Ewig. Und wenn, dann hat es sich nicht mehr so viel, so intensiv angefühlt. Auch wenn sich mein Kopf oder mein Gehirn immer wieder mal kurz so sagt, hey, Achtung, das ist jetzt wieder einer. Aber vergleichsweise ein bisschen Wellen.

6:22Lea WernliIch mag, ich liebe das ja einfach immer und immer wieder zu hören. Das Leben wird einfacher, oder? Und es bedeutet nicht, dass nichts passiert. Ich habe Andrea gerade vorher gesagt, ich habe ein frisches T-Shirt an und habe schon wieder Flecken vom Frühstück drauf. Das sind jetzt Nichtigkeiten, aber ja, es gibt Dinge, die, die bleiben ein bisschen schräg oder eigenartig oder nicht nur immer so, wie wir uns wünschen. Und dann gibt es aber auch eben ganz viele Dinge, die wir im Leben verändern können. Und wie war das für dich, als du gemerkt hast, oh hoppla, jetzt, jetzt wär's glaube ich dran, da die Hände wieder hervorzunehmen?

7:18Andrea HäckiJa, es war spannend. Es brauchte dann wirklich noch einmal einen ordentlichen Tiefpunkt, so gefühlt. Ja, weil das irgendwie ja, das Gehirn übernimmt ja so gerne, das neue System wird dann zum allgemeinen System. So, ich kann dann überall die Hände weglassen und nichts mehr tun und das Leben regelt sich dann für mich ganz allein und ich brauche nichts mehr zu tun und kann da wie gemütlich sein und zuschauen. Aber das ist dann halt leider nicht überall der Fall.

7:53Ja, es war halt dann einfach bei meinem Gewicht. Seit Jahren mit Übergewicht zu kämpfen, rauf und runter, die unterschiedlichsten Diäten ausprobiert. Immer wieder hat es mal geklappt, dann wieder nicht. Und der Jo-Jo-Effekt war gefühlt dann noch extremer als— oder ich bin wieder da gelandet, noch schlimmer als ich davor war. Und ja, ich weiß noch unser erstes Gespräch damals, wo ich dachte, Ich weiß doch eigentlich, wie es geht. Ich weiß, wie es geht mit dem gesunden Essen, wie ich abnehmen kann.

8:27Ich weiß ja eigentlich, wie die 3 Prinzipien, wie das funktioniert. Aber irgendwie will das einfach nicht. Das kriege ich irgendwie nicht hin. Und dann hat es dann eine Weile noch gebraucht, bis ich wirklich dann zu begreifen begonnen habe: Ah, okay, es gibt da trotzdem etwas zu tun für mich. Ich darf da trotzdem aktiv in meinem Leben, für mein, für mein Leben, für mich gewisse Dinge umstellen und, und neu organisieren und neu ordnen, damit ich noch aktiver, noch, noch lustiger, noch lebendiger im Leben, in meinem Leben sein kann.

9:12Lea WernliDas ist so cool, wie du das beschreibst, Andrea. Und ich finde, dass das widerspricht sich ja auch nicht. Es ist ja nur eine Idee, dass sich das widersprechen könnte, oder? Deine Einsicht war ja, hey, da muss was gehen. Willst du sagen, wo du warst, als du, als du die hattest?

9:36Andrea HäckiJa, ich war bei irgendwie, wo wir gestartet haben, bei 114 Kilo. Ich war davor im Frühling bei meinem absoluten Tiefpunkt 120 Kilo Gewicht, was ich da auf die Waage gebracht habe. Und ja, es war einfach nicht mehr lustig, weil es einfach anstrengend war mit allem. Ja, die Kleider zwicken und das Gehen ist anstrengend. Also ich glaube, das weiß jeder, der einfach zu viel, zu viel mit sich rumträgt.

10:07Lea WernliUnd einfach um das noch ein bisschen zu highlighten. Darf ich das erzählen? Eben das, was du auf der Theorieebene beschrieben hast. Du, Andrea hatte die tiefe Einsicht, nichts zu tun mit den Gedanken, oder? Und was aber die Folge des, die, die, die das Hirn hat daraus gemacht: Ich kann essen, was ich will, wann immer ich will, ich muss auch da nichts mehr tun. Abgefahren, oder, was unser Hirn tut? Und deine Einsicht, die war ja genial und hat dich total total weit gebracht.

10:41Also einfach für dich da draußen, solche Dinge passieren, weil wir Menschen sind. Wir stülpen dann etwas, was wir tief sehen, plötzlich über Dinge, wo es nicht einfach nur stimmt. Spannend, oder? Und eben auch da zu sehen, die nächste Einsicht ein paar Wochen, Monate später war, hey, da muss jetzt— ich darf was tun, ich, ich muss etwas verändern. Und das ist auch das lebendige Leben, die Weisheit durch Andrea, die sagt, da gibt es was zu tun. Und dann hast du jetzt über die letzten 2 Jahre ja wirklich ganz viel verändert. Wie sieht das ganz konkret aus?

11:40Andrea HäckiJa, es hat sich wirklich komplett verändert eigentlich. Obwohl, ja, auch da spielt mein Hirn mir manchmal wieder die Streiche. Ja, so anders ist es ja nicht. Ah ja, klar. Na, einfach, ja, hat das Schritt für Schritt, das hat mich immer begleitet am Anfang vom vom Shift von Leben-Denken zu Leben-Leben. Also wirklich das wieder, das Aktivwerden, nicht nur im Kopf, sondern wirklich hinzuschauen bei mir und auch die gefühlt so kleinen Dinge ja etwas zu beleuchten oder hervorzuholen.

12:20Also was, was kann ich in dem Moment, wo ich gerade noch nicht fit genug bin oder noch nicht alles machen kann, was ich mir eigentlich erhoffe oder wünsche. Was geht da und was macht mir da Spaß? Also ich habe meine täglichen Schritte, habe ich gemacht. Ich habe mir Schrittziele gesetzt. Am Anfang waren es 7500, jetzt bin ich bei 8000 Schritten pro Tag, was ich wirklich, wenn es irgendwie geht, immer durchziehe. Also es gibt selten Tage, an denen ich es nicht hinkriege. Wenn, dann gibt es halt am Abend noch eine extra Nachtrunde, wenn es noch nicht so kurz vor Mitternacht ist.

12:56Lea WernliDa kriege ich manchmal ein schönes Foto vom Saardersee.

13:02Andrea HäckiJa, und da ja mit Essen umstellen, selber kochen, wieder schauen, was esse ich gerne, was macht Spaß, dass es nicht nur im Verbot für mein Gehirn, nicht nur als Verbot gilt, sondern auch ja, dass trotzdem die Abwechslung und der Spaß dabei ist. Und ja, mit Tanzen, mit, mit Gehen, mittlerweile mit Wandern. Also es geht dann halt Schritt für Schritt immer etwas mehr. Aber ja, einfach etwas mehr immer wieder dahin zu schauen, was, was macht mir Spaß, was macht mir Freude mit dem, was gerade möglich ist.

13:43Lea WernliUnd gleichzeitig sehe ich aber, oder du hast das wirklich systematisch jetzt auch umgesetzt. Also Andrea macht das nicht, wenn sie Lust hat oder keine Lust hat. Sie macht das immer. Also sie, sie ignoriert ihre Gefühle im Sinne von motiviert, unmotiviert, für das tiefere innere Wissen von: Ich möchte einen anderen Körper, ich möchte leichter, ich gesünder im Leben sein. Und das finde ich unglaublich spannend, oder? Das ist das tiefere innere Wissen: Das tut mir nicht gut, und ich brauche im Moment, ich brauche Systeme.

14:30Du sagst Schritt für Schritt, aber du hast Schritt für Schritt die Systeme etabliert, die für dich richtig sind. Die sind nicht für alle. Aber grundsätzlich zu sagen, Bewegung und Essen sind die Hauptfaktoren, die zu einem anderen Gewicht oder gesünderem Körper führen können. Wie viel sind es jetzt runter?

14:54Andrea HäckiIm Ganzen sind es über 40 Kilo runter. Also ja, es ist ein komplett neues Leben.

15:00Lea WernliKomplett neues Leben. Also ich meine, auf die Schulter klopfen und, und stolz sein. Und es geht nicht darum, für dich da draußen, wenn du ein anderes Gewicht hast oder struggelst damit, dass das, dass du nicht okay bist. Das bist du, und jeder darf dort sein, wo es für ihn richtig ist. Das war aber Andreas tiefe Einsicht: Das ist nicht mehr gut, gesundheitlich, körperlich, da muss was sich verändern. Und das hat sie Sie hat aus der Einsicht wirklich dieses neue System aufgebaut, und das ist nicht so intuitiv, oder?

15:47Da könnten wir auch wieder sagen, ja, ist denn das jetzt die Prinzipien in Aktion und, und von Moment zu Moment? Das hast du ja gedacht davor, oder? Genau, und das kann durchaus für jemand funktionieren. Es kann aber auch sein, dass es eine ganz lange Zeit eben braucht, um den Körper und den Geist für dieses neue System zu etablieren. Bei mir ist es zu wissen, im Moment, ich trinke nicht, und immer wieder nicht. Und jemand anderes, der spürt, er kann trinken oder nicht trinken und ist okay damit.

16:32Oder bei dir war es klar, ich kann nicht essen oder nicht essen, also ich sage jetzt zu viel essen, sondern ich brauche das System, das mir hilft. Und ich finde es mega schön, wie du, wie du gesagt hast, dass sich das eben, dass du Schritt für Schritt das zu implementieren begonnen hast für Weil das Wissen haben wir alle, was es braucht, oder wir können es uns holen im Internet. Und jetzt hast du noch das unglaublich unterstützende Wissen der 3 Prinzipien, dass du eben auch nicht siehst, wenn dein Kopf sagt, du musst jetzt essen, weil sonst stirbst du.

17:22Meiner sagt auch so lustige Dinge, sondern du kannst in deinem gesunden, für dich richtigen System bleiben. Sehe ich das richtig, dass als du die Kombi entdeckt hast für dich von beidem, dass da, dass das unglaublich hilfreich war?

17:41Andrea HäckiJa, definitiv. Weil wenn ich jetzt zurückschaue, wo ich da wieder gestartet habe, das Ziel, mein Wunschziel, das war ja so unglaublich weit weg. Das, das fühlte sich so unerreichbar an, obwohl ich es mir so gewünscht habe. Und in weiter Ferne, ja, es wäre mega cool, wenn, aber ja, schauen wir mal, ob es klappt. Und dann musste ich wie auf dieses Schritt für Schritt zurück, weil anders würde es gar nicht gehen. Ich kann ja nicht, das ist nicht gesund, wenn ich dann das Gefühl habe, ich kann in 1 und 2 Monaten 10, 20, 30 Kilo runter.

18:21Das braucht einfach Zeit und Schritt für Schritt, bis mein ganzes System, bis mein Kopf, mein Körper, alles mitkommt, mitgeht. Und neue Routine, ja, das hat dann einfach geholfen. Weil, wie du das hast du vorhin so schön gesagt, dass ich kann es nicht machen, wenn ich mal Lust habe oder nicht Lust habe, weil dann kickt mein Suchthirn wieder ein. Das funktioniert dann nicht, oder sonst bin ich dann sehr schnell wieder dort, wo ich davor war. Und da braucht es einfach ein bisschen mehr Disziplin manchmal und immer wieder das Reinhören.

18:59Okay, was, was ist denn wirklich mein, mein Wunsch, mein Ziel? Will ich da wieder hin? Ist es mir das wert? Und da hat mir dann die Kombination mit den 3 Prinzipien, das war für mich eigentlich der größte Gamechanger, auch da wieder die Gedanken anzuschauen. Oder der Hintergrund, warum esse ich, wann esse ich, das da miteinander zu verknüpfen, das war dann noch mal so die Latte. So, ja, jetzt glaube ich, macht wirklich ein großer Schalterklick. Ja, fehlendes Puzzleteil, was davor irgendwie noch nicht reingepasst oder nicht sichtbar war in der Menge.

19:46Lea WernliJa, weil alles, was wir zu viel machen, sind ja Dinge, die wir als Lösung für ein Gefühl irgendwann etabliert haben. Und eben zu erkennen, dass wir keine Lösung für kein Gefühl brauchen, auch wenn es sich dann manchmal sehr anders anfühlt in dem Moment. Das ist unglaublich spannend und befreiend.

20:19Andrea HäckiSehr.

20:19Lea WernliJa, du hast dich ja begleiten lassen. Das war jetzt zufälligerweise von mir, es kann aber auch von irgendjemand sonst sein. Und ich glaube schon, wenn wir die Chance haben, uns zu begleiten und begleiten zu lassen, dann ist wahrscheinlich die Ja, die Chancen sind oft größer, nicht immer, aber es ist wie noch so ein Brandbeschleuniger, der irgendwie hilfreich ist, in der Gruppe oder im Eins-zu-eins oder mit jemandem da unterwegs zu sein. Siehst du das auch so?

20:58Andrea HäckiJa, total. Also für mich war es wirklich ein großer Teil. Das hat für mich so einen wichtigen Punkt ausgemacht. Weil ich ja genau an diesem Punkt war, bevor wir gestartet haben. So, ich weiß es ja eigentlich genau, aber diese gefühlten 100 Abers hinten dran. Und da einfach, ja, dich oder jemanden an der Seite zu haben, der ja, muss nicht mal, du warst jetzt nicht Ernährungscoach oder so, es braucht nicht, nehmen.

21:29Lea WernliIch habe gesagt, nein, nein, ich habe jemand für dich.

21:32Andrea HäckiIch war einfach ein bisschen hartnäckig und sagte Doch, genau. Und das ist wie, ja, so die Begleitperson auf dem Weg. Und das war einfach so hilfreich, da gemeinsam hinschauen zu können, zu wissen, ich habe jemanden an der Seite im Rücken, wo ich mal kurz was abladen kann, wenn es gerade irgendwie sich total scheiße anfühlt, wenn es mir nicht gut geht oder wenn ich kurz davor bin, wieder irgendwas reinzufuttern, was mir nicht hilft. Und ja, hat einfach auch die Reflexionen jede Woche zu schauen. Ich weiß, jemand schaut drüber. Das hat auch oft geholfen, einfach, oder einfach zu teilen, das Gute wie das, wie das Traurige oder Negative.

22:25Lea WernliJa, also danke, dass ich dich auf diesem wirklich erstaunlichsten Weg begleiten durfte. Aber getan hast es. Also unglaubliche 40 Kilo. Ich meine, stellt euch 40 Kilo Zucker oder Mehl vor, das ist viel. Und wenn du vielleicht draußen denkst, wow, ich könnte das nie, und wie soll denn das gehen? Also hier vor mir sitzt jemand, der ganz viel Erfahrung hat, und wir Wir werden die Möglichkeit, Andrea auch kontaktieren zu können, in die Shownotes packen, also dass du das auch weißt. Was würdest du sagen, was sind deine, deine größten Erkenntnisse jetzt auf diesem Weg, und was würdest du jemandem mitgeben wollen?

23:26Andrea HäckiJa, ich glaube, wichtig ist mir noch mitzugeben, wie du vorhin schon angedeutet hast, ja, es klingt extrem und es ist auch extrem, über 40 Kilo weg. Und trotzdem, das schafft jeder. Also ich habe nichts Außergewöhnliches gemacht oder gezaubert oder irgendwas. Es ist wirklich einfach eine System- und Lebensumstellung. Also es ist wirklich für jede Person machbar. Und ja, was wirklich geholfen hat, einfach das, ich sag's noch mal, das Schritt für Schritt neue Routinen für mich, wie halt so kleine Anker oder Punkte einzubauen, wo ich weiß, hey, das mache ich jetzt.

24:11Wenn es zeitlich geht, die Morgenrunde oder die Abendrunde, oder ja, ich weiß, ich setze mich nach der Arbeit nicht gleich aufs Sofa in der Jogginghose, sondern ich ziehe noch mal die anderen Schuhe an und mache die einfach weil ich spüre, es tut mir gut, nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf. Nochmals runterfahren, abschalten, frische Luft, ja, und einfach Neues ausprobieren. Was macht Spaß? Was habe ich Lust, da immer mehr, mehr hinzuschauen und vermeintlich kleine Dinge zu beachten?

24:50Lea WernliUnd mitzunehmen.

24:51Andrea HäckiEs muss nichts Großes sein. Es kann groß werden, aber muss nicht.

24:56Lea WernliMega cool. Ich bin jetzt noch eine mühsame Nummer. Das bin ich manchmal. Und was hast du gemacht, wenn der Troll kam? Der hat gesagt, komm und du darfst. Und der Tag war scheiße und ich muss jetzt noch Schoki essen.

25:14Andrea HäckiDann habe ich leer geschrieben. Und sonst?

25:18Lea WernliWas? Was hat Lea gesagt?

25:26Andrea HäckiFühle es, fühle es, damit sein, auch wenn es unglaublich anstrengend ist und mühsam und nervig. Damit sitzen und sein mit den Gefühlen, nicht wegdrücken wollen, weil ja, das macht einfach schlimmer. Druckerzeuger Gegendruck und Ja, einfach da wieder versuchen hinzuschauen mit dem Fühlen, was tut mir dann gut. Und dieses kleine Etwas, Tee trinken, mich schlafen legen, nochmals rausgehen oder etwas, ja, Mandala ausmalen oder Puzzle oder was auch immer gerade, Socken stricken war mal vor ein paar Jahren, was auch immer gerade sich gut anfühlt. Oder halt wirklich hinspüren und schauen, braucht es trotzdem noch etwas zu essen? Aber wenn ja, was darf es dann sein? Und meistens geht es ohne Essen.

26:32Lea WernliJa, wow. Ja, vielen, vielen lieben Dank, dass du das mit mir, mit uns geteilt hast. Wie gesagt, werdet sehen, ob ihr Andrea finden könnt. Willst du es noch sagen, falls jemand nur gerade hören kann? Wo kann man dich finden? Eine Mail oder eine Webseite?

26:55Andrea HäckiJa, die ist gerade noch am Fertigbacken. Ich glaube, die kommt bald raus. Genau, also Webseite gibt es auch bald. Ich denke, für die Shownotes reicht's, dass ich sie da notieren kann. Und sonst via E-Mail oder Instagram, Facebook bin ich auch zu finden. Genau.

27:13Lea WernliWie heißt du, wenn du, wenn man dich dort sucht?

27:16Andrea HäckiMit dem Namen Andrea Hacki. Genau, da findet ihr mich.

27:21Lea WernliSehr gut. Danke.

27:24Andrea HäckiUnd ich danke dir. War so schön, das zu teilen dürfen. Ja, dazu sein zu dürfen.

27:32Lea WernliAlso wenn du Andrea oder du darfst auch mir schreiben und ich leite es Andrea weiter. Genau, wir hoffen, dass du etwas mitnehmen konntest. Und kleinste Schritte, nur den nächsten kleinen Schritt, den musst du gehen. Und es ist möglich, es sind auch Dinge möglich, die wir nicht für möglich halten, wie wir bei Andrea sehen können. Und ja, ich wünsche dir einen wunderbaren Tag und hoffentlich bis bald. Und tschüss!

Häufige Fragen zu dieser Folge

Wie kann ich abnehmen wenn ich die 3 Prinzipien kenne?

Das Verstehen der 3 Prinzipien allein reicht nicht aus. Es braucht zusätzlich konkrete Systeme und Routinen im Alltag wie regelmässige Bewegung, bewusste Ernährungsumstellung und das aktive Fühlen von Emotionen statt sie mit Essen zu betäuben. Die Kombination aus dem Verständnis der 3 Prinzipien und konkreten Handlungsschritten ist der Schlüssel zur nachhaltigen Veränderung.

Was tun gegen Heisshunger beim Abnehmen?

Statt den Heisshunger mit Essen zu betäuben, hilft es, bewusst mit den Gefühlen zu sitzen und sie zu fühlen, auch wenn das anstrengend ist. Dann kann man hinspüren, ob wirklich Hunger da ist oder ob andere Aktivitäten wie Tee trinken, schlafen, spazieren gehen oder ein Hobby helfen. Meistens geht es ohne Essen, wenn man die Gefühle zulässt statt wegzudrücken.

Wie etabliert man neue Routinen für dauerhaftes Abnehmen?

Wichtig ist, Schritt für Schritt vorzugehen und kleine Anker im Alltag einzubauen, wie zum Beispiel ein festes Schrittziel pro Tag oder feste Zeiten für Bewegung. Diese Routinen sollten unabhängig von Motivation oder Lust durchgezogen werden, weil das tiefere Wissen sagt, dass sie dem eigenen Ziel dienen. Mit der Zeit werden diese neuen Gewohnheiten zum natürlichen Teil des Lebens.

Magst du daran weiterarbeiten?

Wenn dich etwas aus dieser Folge nicht loslässt, sprich mit Lea darüber. Im Erstgespräch wird nichts entschieden und nichts verkauft, ihr schaut nur gemeinsam hin.

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