Ich weiss nicht, wie es dir geht. Aber mich beschäftigt der Zustand der Welt gerade sehr.
Als ich diese Mail von Carolyne Elliott bekommen habe, war da etwas Heiteres, leicht Schräges und auch Hoffnungsvolles drin.
Das wollte ich mit dir teilen.
(Mit Astrologie kenne ich mich nicht aus. Aber der Himmel scheint auch zu toben.)
Die Welt geht unter. Und du musst trotzdem zur Arbeit.
Inspiriert von Carolyne Elliott (Existential Kink)
Wie du wahrscheinlich mitbekommen hast: Die Welt geht unter.
Und es stellt sich heraus, dass das Ende der Welt nicht als klimatischer Feuersturm daherkommt.
Sondern als ein ziemlich trauriges, müdes „Womp Womp“ der Erkenntnis.
Was sich gerade entlarvt
Dass alle der abgründigsten und groteskesten „Verschwörungstheorien“ — die dein bekiffter Freund dir nachts um zwei in eurem Wohnheimzimmer erzählt hat — sich als unbestreitbar wahr herausstellen.
Dass die Welt von Menschen mitregiert wurde, die in Strukturen verstrickt sind, die wir lieber nicht wahrhaben wollten.
Dass alle möglichen Leute — Politiker:innen, Prinzen, „Wissenschaftler:innen“, Gurus, berühmte Musiker:innen — Teil davon waren.
Was eigentlich passiert
Natürlich ist das seit Tausenden von Jahren so. Viele aufmerksamere Menschen waren sich dessen schmerzhaft bewusst.
Aber die „Welt“, die gerade endet, ist die Welt, in der der öffentliche Diskurs so tat, als wäre das nicht wahr.
Als würden Regierungen und Institutionen von etwas gierigen, aber halbwegs anständigen Menschen geführt.
Diese Illusion löst sich auf.
Was das mit dir zu tun hat
Du musst trotzdem morgen früh aufstehen.
Du musst trotzdem dein Kind zur Schule bringen. Den Hund füttern. Den Tee kochen. Die E-Mail beantworten.
Wie macht man das, wenn die Welt sich entlarvt?
Eine kleine Hilfestellung
Du bist nicht verrückt, wenn du das spürst und gleichzeitig irgendwie weiterleben musst.
Du bist nicht naiv, wenn du noch Hoffnung empfindest.
Du bist nicht egoistisch, wenn du nicht jeden Tag mit den Nachrichten beginnst.
Das ist Menschsein in einer chaotischen Zeit.
Du darfst spüren. Und du darfst weiterleben.
Beides.
Auch wenn die Sterne wild stehen.
— Lea
