Hast du dich schon mal gefragt, was es eigentlich wirklich heisst, du selbst zu sein?
Nicht theoretisch. Nicht in der Coaching-Sprache. Sondern ganz praktisch — im echten Leben.
Das Spannungsfeld, in dem wir leben
Es gibt zwei Pole.
Auf der einen Seite das, was uns alle verbindet: unsere gemeinsame menschliche Natur. Die Erfahrungen, die jeder kennt. Die Gefühle, die universell sind.
Auf der anderen Seite das, was dich ausmacht: deine Eigenheiten. Deine Sehnsüchte. Deine Impulse, die nur dir gehören.
Wir leben in diesem Spannungsfeld. Manchmal kippen wir auf eine Seite. Manchmal auf die andere.
Der Mut, dein Leben auf deine Weise zu leben
Auch wenn es ganz anders aussieht als das der anderen.
Auch wenn niemand verstehen kann, warum du dies oder jenes tust.
Auch wenn dein Weg nicht in die üblichen Kategorien passt.
Das ist Mut. Echter Mut.
Nicht der Mut, ein Tiger zu sein. Der Mut, du zu sein — in einer Welt, die dir ständig Vorlagen anbietet.
Was passiert, wenn wir aufhören, uns anzupassen
Es entsteht etwas Neues.
Nicht die optimierte Version dessen, was die anderen wollen. Sondern die eigene Entfaltung.
Wir vertrauen plötzlich, dass das, was durch uns will, auch durch uns kommen darf.
Ein Moment, der mich nicht losgelassen hat
Eine Freundin hat erzählt, dass sie sich mit 50 zum ersten Mal wirklich verbunden mit ihrem eigenen Ausdruck fühlt.
Und dieses Gefühl kam erst, als sie aufgehört hat, alles verstehen und „richtig machen“ zu wollen.
Gänsehaut.
Was, wenn du noch nicht weisst, was deins ist?
Diese Folge ist für dich, wenn du dich jemals gefragt hast:
- Wofür bin ich eigentlich hier?
- Was ist wirklich meins — zu tun, zu leben, zu geben?
- Und: Ist es OK, wenn ich es (noch) nicht weiss?
Die Antwort ist: ja.
Es ist OK. Es ist sogar Teil des Weges.
Eine kleine Frage zum Mitnehmen
Wer wärst du, wenn du niemandem gefallen müsstest?
Nimm dir einen Moment. Antworte nicht vom Kopf. Antworte vom Bauch.
Was kommt? Welche Antwort taucht auf?
Sie ist der Anfang.
— Lea
