Als ich mich zum ersten Mal auf die Suche machte, ging es mir nicht darum, mein Potenzial zu entfalten.
Ich wollte nicht grosse Ziele erreichen.
Ich wollte einfach weniger leiden.
Was ich damals fühlte
Weniger leiden an dem Gefühl, dass ich mich nicht verändern kann.
Dass ich feststecke.
Dass etwas mit mir nicht stimmt, weil ich es „einfach nicht hinbekomme“.
Meine Gedanken kreisten ständig darum, was in meinem Leben anders sein sollte — aber nicht war.
Und je mehr ich darüber nachdachte, desto weiter weg fühlte sich alles an.
Der Wendepunkt
Er kam nicht als grosse Einsicht.
Er kam, als ich sah: Ich muss meinen Gedanken nicht alles glauben.
Dass Gedanken eben nur Gedanken sind.
Und dass da — zwischen mir und dem, was ich denke — Raum ist.
Was in diesem Raum möglich wird
Raum für neue Sichtweisen.
Raum für kleine Schritte.
Für echte Bewegung, auch wenn sie leise beginnt.
Ich begann mich zu fragen:
„Was kann ich heute tun — auch wenn es nur etwas Kleines ist?“
Und genau dort begann Veränderung. Nicht laut. Aber echt.
Was ich heute weiss
Wir denken oft: Veränderung muss gross sein.
Eine Entscheidung, die alles umwirft. Eine Erkenntnis, die das Leben verändert. Ein Schritt, der spektakulär ist.
Aber so funktioniert es selten.
Veränderung ist meistens die Summe vieler kleiner Schritte, die so leise sind, dass wir sie kaum bemerken.
Wen ich heute begleite
Menschen, die sich oft im selben gedanklichen Kreis drehen.
Die genau wissen, was sie verändern wollen — aber denken, sie können es nicht.
Und vielleicht ist genau das der Anfang:
Die Offenheit, überhaupt zu glauben, dass es anders werden kann.
Eine sanfte Frage
Was wäre dein kleinster möglicher Schritt heute?
Nicht der ideale. Nicht der grosse. Der kleinste.
Der, den du heute tatsächlich tun könntest.
Mach ihn.
Morgen den nächsten.
So beginnt es. So bleibt es. So entsteht echte Veränderung.
— Lea
