Warum ich einen Coach habe, auch als Coach: Aha-Momente mit Ankush Jain

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Ich bin ein totaler Coaching-Nerd. Und das ist OK. Mehr als OK.

Brauche ich einen Coach? Nein.

Will ich einen Coach? Absolut.

Jede Musikerin, jede Profisportlerin, jede Managerin hat jemanden an der Seitenlinie. Ich finde es grossartig, dass wir das mittlerweile alle haben können.

Mein neuer Coach: Ankush Jain

Schon vor der ersten Stunde habe ich mir aufgeschrieben, wo ich gerade stehe. Was klappt. Was nicht.

Ich habe ehrlich hingeschaut. Und direkt schon Aha-Momente gehabt.

Hier sind ein paar davon:

1. Geld macht einen Unterschied

Das Geld, das ich für Coaching bezahle, verändert die Art, wie ich auftauche.

Wenn ich für etwas zahle, was mir wichtig ist, bin ich anders dabei. Vorbereitet. Präsent. Bereit, mich zu zeigen.

Das ist kein Druck. Das ist Klarheit.

2. Was hilft meinem Coachee gerade?

Egal, ob es „lehrerinnenhaft“ daherkommt oder nicht.

Ich darf auch mit dem unangenehmen Gefühl sein. Es ist OK, wenn ich gerade so wirke. Hauptsache, ich frage wirklich: Was hilft hier jetzt?

3. Lernen hört nicht auf

Auch wenn die Drei Prinzipien mein Leben tief verändert haben — ich höre nicht auf zu lernen.

Ich liebe es zu wachsen. Meine Coaching-Fertigkeiten zu verfeinern. Die beste Coach zu sein, die ich sein kann.

Für meine Kundinnen. Und für mich.

4. Passung — auf beiden Seiten

Ich darf reinspüren, ob ein Coachee zu mir passt. Und der Coachee darf das auch.

Manchmal passt es nicht. Das ist nicht persönlich. Das ist nur Information.

Wenn ich von der Liebe komme, darf das fein und liebevoll daherkommen. Oder auch sehr direkt.

5. Vereinbarungen statt Erwartungen

Wenn wir Dinge vereinbaren, sind wir auf Augenhöhe.

Wir setzen alles daran, die Abmachung einzuhalten.

Aber wenn ich erwarte, dass jemand sich verhält, ohne dass wir es besprochen haben — dann wird es schwierig. Erwartungen sind stiller Druck. Vereinbarungen sind klar.

Was du daraus mitnehmen kannst

Du musst kein Coach sein, um diese Insights zu nutzen.

Frag dich: Wo erwarte ich gerade etwas, ohne es vereinbart zu haben?

Wo lerne ich nicht mehr, weil ich denke, ich bin schon „angekommen“?

Wo könnte ich jemanden an die Seitenlinie holen, der mir hilft, schneller und leichter weiterzukommen?

— Lea

ÜBER DIE AUTORIN

Lea Wernli

Transformations-Coach, ADHS-Begleiterin und Mentorin in der Coach-Ausbildung. Arbeitet mit den Drei Prinzipien als Fundament. Zürich.

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