Ich denke laut: Was bleibt, wenn man sich aus einer Community löst

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Ich merke, dass ich seit Tagen — eigentlich seit Wochen — in meinem Kopf hin und her denke.

Also mache ich jetzt etwas anderes. Ich coache mich selbst. Öffentlich.

Du kannst die Fragen gerne auch für dich nehmen.

Was vorausging

Im letzten Newsletter habe ich geschrieben, dass ich nicht Teil der offiziellen Drei-Prinzipien-Community bin.

Was mir wichtig ist: Das heisst nicht, dass die Prinzipien nicht weiterhin ein grosser, tragender Teil meines Lebens, meiner Arbeit und meiner Teachings sind. Sie haben mein Leben massiv verändert.

Das bleibt.

Und gleichzeitig ist da mehr.

Die Fragen, die ich mir gestellt habe

Woran halte ich fest?

An der Art, wie ich bisher öffentlich über das Leben gesprochen habe. An der Identität nach aussen über die Drei Prinzipien — obwohl ich so viel mehr gelernt, begleitet und weitergegeben habe.

Warum halte ich daran fest?

Weil die Prinzipien mein Leben tief verändert haben. Und weil sie sich sicher anfühlen. Auch wenn sie nicht das Ganze sind.

Warum hasse ich es?

Weil ich mich damit teilweise versteckt habe. Ich habe in all den Jahren Teenager und Familien begleitet, Money-Coaching-Ausbildungen gemacht, tiefe Prozesse gehalten, Coaches ausgebildet — oft ohne es wirklich zu zeigen oder zu benennen.

Warum liebe ich es?

Weil ich immer noch unglaublich gerne über die Prinzipien spreche. Und über all die anderen Dinge, die genauso lebendig und wirksam sind.

Was versuche ich zu kontrollieren?

Vielleicht, was Menschen über mich denken.

Wie würde es aussehen, hier loszulassen?

Noch mutiger zu teilen, was gerade da ist. Noch freier. Noch wilder.

Und mehr dem zu folgen, was wirklich hilfreich ist — jetzt.

Wovor habe ich Angst, wenn ich es loslasse?

Dass ich keine Menschen mehr abhole, die mich nur über einen bestimmten Schlüsselbegriff finden.

Dass ich Identität verliere.

Dass ich anfangen muss, wirklich zu sein.

Was du daraus mitnehmen kannst

Vielleicht kennst du das.

Du hast eine bestimmte Identität nach aussen — und du merkst, sie passt nicht mehr ganz. Aber du hältst fest, weil sie funktioniert. Weil sie sich sicher anfühlt. Weil du nicht weisst, was kommt, wenn du loslässt.

Stell dir die gleichen Fragen.

Schreib sie auf. Ehrlich.

Du musst noch nichts ändern. Aber du darfst hinschauen.

— Lea

ÜBER DIE AUTORIN

Lea Wernli

Transformations-Coach, ADHS-Begleiterin und Mentorin in der Coach-Ausbildung. Arbeitet mit den Drei Prinzipien als Fundament. Zürich.

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