Frieden, etymologisch, persönlich, prinzipiell

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Das Thema Krieg und Frieden beschäftigt mich. Wahrscheinlich dich auch.

Ich lasse oft alle Gefühle, Emotionen und Wahrnehmungen von Moment zu Moment zu.

Wenn ich nicht weiss, wo ich beginnen soll, schaue ich mir die Herkunft eines Wortes an. Ich bin immer wieder verblüfft, wie viel in den Worten steckt.

Frieden — woher das Wort kommt

Friede oder Frieden kommt vom althochdeutschen fridu — und bedeutete ursprünglich „Schonung“ und „Freundschaft“.

Definiert wird Frieden allgemein als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe. Als Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung. Vor allem als Abwesenheit von Krieg.

Frieden ist das Ergebnis der Tugend der Friedfertigkeit und der damit verbundenen Friedensbemühungen.

Im heutigen Sprachgebrauch beschreibt Friede den Zustand zwischen Menschen, Gruppen oder Staaten, in dem Konflikte in rechtlich festgelegten Normen ohne Gewalt ausgetragen werden.

Was ich beeinflussen kann

Den zweiten Teil — Frieden zwischen Staaten, die Beendigung von Kriegen — kann ich nicht einfach erfüllen.

Manchmal gibt es auch dort Dinge zu tun: spenden. Etwas dazu sagen. Schweigen. Tiefes Mitgefühl für alle Beteiligten haben.

Aber der erste, ursprüngliche Teil — Schonung, Freundschaft, ein heilsamer Zustand der Stille — der hält für dich und mich im Alltag unglaublich viel Möglichkeit bereit.

Friedfertigkeit als tägliche Praxis

In jeder Beziehung stelle ich mir die Frage:

Will ich recht haben — oder friedfertig sein?

Will ich im Gedankensturm handeln? Oder warten, bis sich der Sturm legt, und danach spüren, was noch gesagt werden möchte (oder nicht)?

Ich kann die Freundin, die Partnerin, die Kollegin, die Coach sein, die ich mir selber wünschen würde.

Der Blick nach innen

Ich kann mich immer wieder nach innen richten. Dort, wo die Essenz wohnt. Die Liebe. Das Prinzip der universellen Kraft. Mind.

Dort habe ich kreative, lustige, friedfertige Ideen für die Welt und für mich.

Wenn ich den Blick nach innen richte, in den jetzigen Moment zurückkomme, spüre ich Hoffnung. Trotz allem. Mit allem.

Weil ich weiss: Jeder Mensch hat die Fähigkeit, eine neue Einsicht zu haben. Eine, die das Verhalten tief verändern kann.

Naiv bleiben

Ja, ich möchte naiv bleiben.

Zurück zu den Wurzeln. Zu der kindlichen, spielerischen Liebe.

Angebunden sein an das grosse Ganze. Ein Teil sein. Ein Teil dieses gesamten Volkes „Mensch“.

Das kann ich im Alltag leben. In meinen Beziehungen. Hier mit dir.

Auf den Frieden.

Was kannst du heute für mehr Frieden tun?

— Lea

ÜBER DIE AUTORIN

Lea Wernli

Transformations-Coach, ADHS-Begleiterin und Mentorin in der Coach-Ausbildung. Arbeitet mit den Drei Prinzipien als Fundament. Zürich.

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