Ich möchte heute etwas teilen, was ich überall sehe.
Und vielleicht trifft es auch dich.
Was der Dezember mit uns macht
Der Dezember kommt. Die Feiertage kommen.
Und mit ihnen dieser besondere Mix: Druck. Erinnerungen. Trigger. Essen. Erwartungen. Gefühle. Reize. Chaos.
Manchmal fühlt es sich an wie ein emotionaler Adventskalender —
nur dass du nicht weisst, was drin ist.
Das Verrückte
Viele Frauen, die so viel innere Arbeit gemacht haben — die so viel reflektiert, geheilt, verstanden haben — merken genau jetzt:
„Verdammt. Ich rutsche schon wieder in alte Muster.“
Essen. Stress. People-Pleasing. Reizüberflutung. Überforderung.
Wie ein altes Programm, das sich einschaltet — egal wie viel wir an uns gearbeitet haben.
Was ich dir sagen will
Falls du das kennst:
Du bist nicht kaputt.
Du bist nicht rückfällig.
Du bist menschlich.
Dieser Mix von Auslösern in einer komprimierten Zeit überfordert fast jedes System. Du hast nicht versagt, wenn dein Innenleben darauf reagiert.
Warum das alles trotzdem zu erwarten ist
In der Dezember-Zeit kommt alles auf einmal:
- Jahresrückblick (oft mit Selbstkritik)
- Familientreffen (oft mit alten Rollen)
- Konsum-Druck (manchmal mit Geldsorgen)
- Erinnerungen an frühere Jahre
- Erwartungen aller an alle
Selbst wenn du das ganze Jahr wunderbar navigiert hast — der Dezember kann ein anderer Liga sein.
Was hilft
1. Du musst das nicht alleine navigieren.
Such dir Verbündete. Sag jemandem: „Mir geht es gerade so.“ Das halbiert oft die Schwere.
2. Du darfst kleine Pausen einbauen.
Auch fünf Minuten zwischen den Pflichten. Auch im Bad mit der Tür zu.
3. Du darfst Nein sagen.
Ohne grosse Erklärung. „Dafür habe ich dieses Jahr keinen Kopf.“
4. Du darfst „gut genug“ wählen statt „perfekt“.
Niemand merkt es. Wirklich. Und falls doch: Sie überleben.
Eine sanfte Erinnerung
Wenn du heute Abend zurückblickst und denkst „Schon wieder dasselbe.“ —
denk daran: Du bist nicht wieder am Anfang. Du siehst nur jetzt klarer, was passiert.
Das ist Fortschritt. Auch wenn er sich nicht so anfühlt.
— Lea
