Zutaten für ein transformatives Gespräch: Wie ich coache

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Wenn ich coache, erinnere ich mich immer an bestimmte Grundzutaten. Ich begebe mich innerlich in eine Haltung, die es mir erlaubt, diese Dinge in mir und in meinem Gegenüber zu sehen.

Vielleicht ist das auch für dich nützlich — egal, ob du selbst coachst, jemanden begleitest, oder einfach gute Gespräche führen möchtest.

Zehn Zutaten für ein transformatives Gespräch

1. Grundhaltung. Wir alle sind tiefen-OK. Mit einem unsterblichen Kern.

2. Augenhöhe. Wir begegnen uns nicht von oben oder unten.

3. Deep Listening. Echtes, tiefes Zuhören — ohne schon die Antwort zu planen.

4. Intuition folgen. Der inneren Stimme vertrauen, auch wenn der Kopf sich anders meldet.

5. Aufrichtige Neugierde. Offen und neugierig bleiben — wirklich.

6. Echte Fragen stellen. Fragen, die mich wirklich interessieren. Keine, die ich schon kenne.

7. Teilen, was man wirklich gesehen hat. Ehrlich. Authentisch. Auch wenn es unbequem ist.

8. Du bist nicht allein. Mind im Rücken spüren. Das Leben spricht durch uns hindurch.

9. Kalibrierung. Spüren: Wo bin ich gerade? Wo ist der andere?

10. Gefühle sind Freunde. Emotionen als Wegweiser erkennen, nicht als Gegner.

Wohin ich während meiner Coachings zeige

Ich konzentriere mich auf zwei Fragen:

Wer wir wirklich sind. (Selbsterkenntnis.)
Wie wir funktionieren. (Verständnis unserer Innenwelt.)

Meistens arbeite ich mit den Drei Prinzipien — sie führen zu einem „müheloseren Sein“ in diesem Spiel von Form, Zeit, Anfang und Ende.

Ich bin keine spirituelle Lehrerin. Ich bin ein normaler Mensch. Mutter mit ADHS, Teenagern, einem chaotischen, lustigen Haushalt.

Müheloses Sein — eine kleine Übung

Es ist einfacher, als du denkst. Beobachte für einen Moment:

Gedanken — Erscheinen Gedanken ganz mühelos in diesem Moment? Ja.

Körper — Gibt es Wahrnehmungen, die du mühelos spürst? Ja.

Raum — Sind Geräusche um dich herum wahrnehmbar? Ja.

All das ist mühelos da. Ohne dein Zutun.

Nehmen wir das Licht: Du nimmst es einfach wahr, ohne Anstrengung. Erst danach kannst du mit dem Verstand kommentieren.

Was diese Übung zeigt

Selbsterkenntnis ist einfach. Wir wurden konditioniert zu glauben, dass alles über den Verstand wahrnehmbar sein muss.

Aber es ist ohne den Verstand schon da — im Bewusstsein wahrnehmbar. Gedanken und Wahrnehmungen erscheinen darin, und dann kommentiert der Verstand.

Müheloses Sein ist das, was wir eigentlich sind.

Je mehr wir das spüren und dieser Intuition folgen, desto müheloser wird das Leben.

— Lea

ÜBER DIE AUTORIN

Lea Wernli

Transformations-Coach, ADHS-Begleiterin und Mentorin in der Coach-Ausbildung. Arbeitet mit den Drei Prinzipien als Fundament. Zürich.

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