Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du Leid reduzieren und deine Wünsche mit mehr Leichtigkeit verwirklichen könntest?
Diese beiden Fragen sind miteinander verbunden. Aber sie sind nicht dasselbe.
Mein erster Wunsch: weniger leiden
Lange war das mein innigster Wunsch.
Nicht reich werden. Nicht berühmt sein. Sondern: weniger leiden an dem, was schon da war.
Weniger Grübeln. Weniger Selbstzweifel. Weniger Konflikt im Kopf.
Die Veränderung in meiner Denkweise hat dazu beigetragen, dass dieser Wunsch sich erfüllt hat. Ich leide tatsächlich weniger.
Das war für eine sehr lange Zeit genug.
Dann kam etwas Neues
Nach ein paar Jahren spürte ich, dass auch wieder Lust da war. Dinge in die Welt zu bringen. Zu kreieren. Neue Wünsche zu verwirklichen.
Das war eine Überraschung. Ich dachte, ich hätte „angekommen“. Aber das Leben hatte andere Pläne.
Was ich gelernt habe
Wenn neue Wünsche auftauchen, gibt es etwas Wichtiges zu wissen:
Wir dürfen unsere Wünsche akzeptieren.
Sie sind nicht das Ego. Sie sind nicht Mangel. Sie sind Mind durch uns — das Leben, das durch dich etwas in die Welt bringen will.
Was dabei oft passiert
Auf dem Weg kommen Unsicherheiten.
Zweifel. Ängste. Selbstkritik. Vergleiche.
Das ist normal.
Und es ist okay. Du musst die Zweifel nicht wegmachen. Du musst sie nicht „kontrollieren“.
Was hilft
Wissen, woher die Gefühle kommen.
Sie kommen nicht aus dem Wunsch. Nicht aus der Aufgabe. Nicht aus den Umständen.
Sie kommen aus deinem Denken in diesem Moment. Vom Prinzip Thought.
Und Gedanken kommen und gehen.
Eine Einladung
Spiel mit diesen Ideen:
Was möchte ich gerade in die Welt bringen? Was will durch mich entstehen?
Und gleichzeitig: Welche Zweifel kommen dabei hoch? Und was, wenn diese Zweifel kein Stopp sind, sondern nur Wetter?
Die Akzeptanz der Gefühle — und das Wissen, woher sie kommen — kann dazu führen, dass deine Wünsche schneller in die Welt finden.
Probier es.
— Lea
