Ich habe in letzter Zeit viel über „Lösungen“ nachgedacht.
Wie oft suchen wir, sobald wir auf ein Hindernis stossen, schnell im Internet oder im eigenen Kopf nach einer Antwort?
Es hat mich zum Nachdenken gebracht:
Was, wenn das Problem, das wir zu lösen versuchen, gar nicht wirklich existiert?
Eine andere Möglichkeit
Vielleicht verlieren wir manchmal das Vertrauen in eine tiefere Wahrheit. Eine Wahrheit, die uns über Probleme und Lösungen hinausführt.
Vielleicht ist der Schlüssel einfach: im gegenwärtigen Moment präsent sein.
In diesem Moment gibt es vielleicht etwas zu tun. Und plötzlich wird aus einem „Problem“ der nächste mögliche Schritt.
Beobachte mal Kinder
Sie sehen die Welt selten als Sammlung von Problemen. Sie haben Aufgaben zu erfüllen. Oder einfach Momente zu geniessen.
Faszinierend, nicht wahr?
Wir sind ganz und gar für den gegenwärtigen Moment gemacht. (Auch wenn der nicht immer nur Ponyhof und Schokolade ist.)
Was uns zu schaffen macht, sind die Geschichten in unserem Kopf über das, was gewesen ist oder sein könnte.
Eine Einladung
Spür mal rein:
Was ist der kleinstmögliche nächste Schritt, den du jetzt machen könntest?
Und fühlst du dich bereit, ihn zu gehen?
Und noch eine Frage
Inspiriert von einem Post von Aila Coats und ihrem Sohn möchte ich noch eine andere Frage hinzufügen:
Was würde dein Herz tun?
(Nicht das verletzte, kleine Ego. Nicht der Teil, der recht haben möchte. Das Leben ist zu kurz.)
Orion, Ailas Sohn, hat ein T-Shirt designt mit dem Satz: Trust Your Heart!
Ich würde auf der Hinterseite ergänzen: Not Your Head.
Was würde also dein Herz tun? Wenn du wirklich darauf hörst — was ist der nächste Schritt?
Mehr Liebe. Weniger Angst.
Ich hoffe, das ist ein kleiner Anstubser zur Reflexion. Oder eine Tür ins Jetzt.
— Lea
