Wenn nichts läuft wie gedacht: Vom Annehmen und Loslassen

Kategorie-Icon: Midnight Kitchen Club

Kennst du das Gefühl, in Widerstand festzustecken?

Dir zu wünschen, das Leben wäre gerade anders, als es ist?

Wenn das Leben sich der Kontrolle entzieht

Verlorene Schlüssel. Solo-Abenteuer mit Laptop im Regen. Sorgen um alternde Eltern. Trauer um Menschen, die gehen.

Wir teilen mit Shailia ehrlich, wie es sich anfühlt, in diesem „Dazwischen“ zu sein. Wo das Leben uns gerade nicht das gibt, was wir geplant hatten.

Die stille Kraft des Annehmens

Es gibt eine ganz leise Form von Stärke.

Sie kommt nicht aus dem Kämpfen. Sie kommt nicht aus dem „Positiv denken“. Sie kommt aus dem Annehmen.

Annehmen heisst nicht: alles ist gut so. Annehmen heisst: das hier ist die Realität jetzt.

Erst von hier aus kann ich überhaupt einen nächsten Schritt machen.

Mein Lieblings-Beispiel — natürlich mit Schlüsseln

Mal wieder typisch Lea: Ich habe einen Schlüssel verloren.

Ich war kurz drauf, mich zu ärgern. Ich bin so chaotisch. Warum passiert mir das wieder?

Aber dann kam etwas anderes. Mitten im Chaos: Freundlichkeit. Eine fremde Person, die geholfen hat. Leichtigkeit. Und sogar so etwas wie Heilung.

Nicht weil der Schlüssel zurückkam. Sondern weil ich mitten in der Unannehmlichkeit etwas anderes gesehen habe.

Wenn du gerade im Dazwischen bist

Vielleicht in einer Beziehung, die sich verändert.

Vielleicht in einem Job, der unsicher geworden ist.

Vielleicht in einer Phase, in der du nicht weisst, was als nächstes kommt.

Hier eine kleine Erinnerung:

Du musst nicht alles lösen.

Du musst nicht gegen das kämpfen, was passiert.

Du darfst einfach wieder bei dir ankommen — genau da, wo du bist.

Warum das funktioniert

Wenn wir gegen das Leben kämpfen, sind wir mit unserer Energie im Widerstand.

Im Widerstand sehen wir die nächsten Schritte nicht.

Wenn wir annehmen — auch wenn es unbequem ist — entsteht Raum. Und im Raum tauchen oft Möglichkeiten auf, die wir im Kampf nie gesehen hätten.

Eine kleine Einladung

Wo bist du gerade im Widerstand?

Was, wenn du heute aufhörst, dagegen zu kämpfen — und stattdessen sagst: „OK. Das ist gerade so.“?

Vielleicht passiert dann erstaunlich wenig. Vielleicht passiert sehr viel.

Nur ausprobieren reicht.

— Lea

ÜBER DIE AUTORIN

Lea Wernli

Transformations-Coach, ADHS-Begleiterin und Mentorin in der Coach-Ausbildung. Arbeitet mit den Drei Prinzipien als Fundament. Zürich.

Mehr über Lea →

HAT DIR DER TEXT GEFALLEN?

Bekomm den nächsten direkt.

Newsletter abonnieren, plus E-Book „Weniger Sorgen, mehr Spass“ als Willkommen.

Newsletter abonnieren