Mission Happiness: Was Glück wirklich ist (und wo es entsteht)

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Irgendwie wünschen wir es uns alle. Mehr Glück. Das Glück. Oder das Glück der anderen.

Auf Instagram, bei der Nachbarin, bei der Kollegin — meistens sieht das Leben der anderen glücklicher aus als das eigene.

Aber die grosse Frage zuerst: Was ist Glück eigentlich?

Eine Definition, die nachhallt

„Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille, zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt.“ — Maurice Barrès

Lass den Satz einen Moment wirken.

Das ist die subjektive Meinung eines einzelnen Menschen — aber sie hat Kraft. Wenn wir Glück objektiv betrachten wollen, wird es schnell schwierig.

Die UNO-Glücksgrundbedingungen

Nach den offiziellen Glücksgrundbedingungen der UNO bräuchten wir nur: 2500 Kalorien am Tag, 100 Liter Wasserverbrauch, 6 Quadratmeter Wohnraum, Platz zum Kochen, sechsjährige Schulausbildung, genug Geld für die Grundbedürfnisse.

Wenn das stimmt, müssten die meisten von uns ja glücklich sein.

Diese Bedingungen erfüllen unsere Grundbedürfnisse. Sie geben den Boden für all das, was Glück oder Zufriedenheit erhöhen kann: ein Zuhause, Freundinnen, Familie, erfüllende Arbeit.

Und doch bleibt oft dieses leise: Mhmm, kann das alles gewesen sein?

Vielleicht liegt es woanders

Ich glaube, dass die äusseren Bedingungen wichtig sind. Aber das innere Wohlbefinden — das Glück — hängt von etwas anderem ab. Von den Gedanken, die wir ernst nehmen. Und von unserer Fähigkeit, präsent zu sein.

Wenn du eine offene, einladende Haltung gegenüber dem Leben einnimmst, stellen sich häufiger unerwartete Momente ein, die dein Erleben verändern.

Eine kleine Selbstcoaching-Übung

Wenn du jetzt denkst: Ja super, das habe ich alles nicht — dann kannst du hier und sofort einen kleinen Schritt machen.

Suche das Glück im nächsten kleinen Moment. Trink den Tee oder den Kaffee ganz bewusst. Riech, schmeck, sei da.

Und dann nimm Stift und Papier und schreibe ungefiltert drauflos:

Was tut mir gut? Was brauche ich gerade, um mich ein kleines Stück glücklicher zu fühlen?

Es muss keine To-do-Liste werden. Eher eine Auf-was-habe-ich-gerade-Lust-Liste:

Bewegung, Tanz, Yoga. Kochen, lesen, schreiben. Einen fremden Menschen anlächeln. Tagträumen. Laut singen. Jemandem schreiben. Etwas verschenken. Spazieren nach einem stressigen Tag.

Heute einen anderen Weg zur Arbeit nehmen. Schauen, was du dabei alles entdeckst.

Sorgen nicht verleugnen, aber auch nicht anhäufen — Stück für Stück angehen.

Und vielleicht das Wichtigste: Sich selbst nicht allzu ernst nehmen.

Willst du recht haben — oder glücklich sein?

— Lea

ÜBER DIE AUTORIN

Lea Wernli

Transformations-Coach, ADHS-Begleiterin und Mentorin in der Coach-Ausbildung. Arbeitet mit den Drei Prinzipien als Fundament. Zürich.

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