Herausforderung Nr. 5 trifft viele tiefer, als sie zugeben möchten.
Sie heisst:
Widerstand — und ihr grosser Bruder: Neid.
Was Neid wirklich sagt
Neid sagt eigentlich nie: „Ich missgönne dir das.“
Neid sagt viel eher:
„Ich will das auch — aber ich glaube gerade nicht, dass ich es darf / kann / verdient habe.“
Wer das besonders trifft
Coaches. Heilpädagog:innen. Sozialpädagog:innen. Drei-Prinzipien-Menschen. Bewusste, sensible Unternehmer:innen.
Warum?
Weil sie so sehr im „für andere da sein“ geübt sind, dass sie oft vergessen, sich selbst dorthin zu erlauben, wo sie andere gerne sehen würden.
Die Wahrheit unter dem Wunsch
Viele wollen die Energie von Fülle.
Aber nicht die erwachsenen Schritte, die dorthin führen:
- Preise klar kommunizieren
- Sichtbar werden
- Grenzen setzen
- Verkaufen (in der eigenen passenden Art)
- Angebote so strukturieren, dass sie tragen
- „Nein“ sagen zu Unklarem
- „Ja“ sagen zu Verantwortung
Und genau hier entsteht Widerstand: Sie sehen jemanden, der es macht — und fühlen dieses Ziehen im Bauch.
Was dieser Trigger wirklich ist
Das ist nicht Kleinheit. Das ist Information.
Neid zeigt dir:
„Da möchtest du hin. Da ist ein Anteil in dir, der bereit wäre — wenn du erwachsen entscheiden würdest.“
Ein Beispiel aus meiner Welt
Immer wenn mich jemand getriggert hat, der klare Preise kommuniziert, war die Wahrheit nicht Neid.
Die Wahrheit war: Ich wollte das auch.
Aber ich hatte Angst, wie „professionell“ das plötzlich aussehen würde.
Also blieb ich im Spirituellen, im Weichen, im Hoffenden.
Und das hält dich arm — emotional und finanziell.
Eine ehrliche Aufgabe
Schreib drei Menschen auf, die dich triggern mit ihrem Erfolg.
Bei jeder:
Wofür beneide ich sie eigentlich? Was wollte ich auch?
Und dann frag dich: Was ist mein nächster Schritt in diese Richtung?
Nicht alles auf einmal. Aber der nächste Schritt.
— Lea
Teil 5 von 8.
