Herausforderung Nr. 3 ist quasi die grosse Schwester vom „Nicht Nein sagen“.
Und sie ist im sozialen, pädagogischen und spirituellen Umfeld extrem beliebt:
Tauschen. „Ich geb dir was — du gibst mir was.“
Warum es so attraktiv klingt
Es fühlt sich fair an. Leicht. Nach „wir helfen uns gegenseitig“.
Aber in der Realität sieht es oft so aus:
- Du gibst Coaching
- Bekommst im Gegenzug Yogastunden, die du gar nicht brauchst
- Hast immer noch keine Miete gezahlt
- Wunderst dich, warum es finanziell nicht vorwärtsgeht
Oder:
- Du tauschst zwei Stunden deiner Expertise
- Gegen etwas, das dich nicht weiterbringt
- Am Ende bist du zwar „nett“, aber broke
Die ehrliche Diagnose
Tauschhandel ist oft einfach ein Konflikt-Vermeidungsprogramm.
- Es hält dich von Klarheit ab
- Es verwässert deine Professionalität
- Es macht dein Business unklar
Besonders Menschen, die gerne helfen, haben oft Mühe mit dem Satz:
„Das kostet…“
Also sagen sie: „Ach, wir könnten ja tauschen.“
Und schwupps — bist du in einer Art spirituellem Flohmarkt gelandet.
Was passierte, als ich aufgehört habe
Ich habe das früher selbst oft gemacht.
Der Unterschied, als ich damit aufhörte? Krass.
Es wurde so viel klarer. Ruhiger. Professioneller.
Und ja — auch lukrativer.
Eine Einladung für heute
Mach eine Liste mit allen Tausch-Abmachungen, die du laufen hast.
Frag dich bei jeder: „Brauche ich das wirklich? Oder vermeide ich nur Klarheit?“
Und dann entscheide: Ab jetzt arbeitest du sauber.
Entweder bezahlen — oder bezahlt werden.
Keine Mischformen. Keine Kompromisse.
Du wirst überrascht sein, wie viel innere Ruhe das bringt.
— Lea
Teil 3 von 8.
