Hast du dich jemals gefragt, was passieren würde, wenn du deine Gefühle annehmen würdest — anstatt sie zu kontrollieren?
Die meisten von uns haben gelernt, Gefühle zu managen.
Wut zu unterdrücken. Trauer zu verbergen. Angst weg zu rationalisieren.
Aber damit kommen wir oft in einen anstrengenden Kreislauf. Aus Vermeidung. Aus Bewältigungsstrategien, die viel Energie kosten.
Ein einfacher Zwei-Schritte-Ansatz
Schritt 1: Lass dich bewusst auf deine Gefühle ein.
Du musst nichts mit ihnen tun. Du musst sie nur bemerken. Wahrnehmen. Anerkennen, dass sie da sind.
„Ich bin gerade wütend.“ „Ich bin gerade traurig.“ „Ich habe gerade Angst.“
Schritt 2: Lass sie auf natürliche Weise vorbeiziehen.
Gefühle sind wie Wetter. Sie kommen. Sie bleiben für eine Weile. Sie ziehen weiter.
Wenn du nicht versuchst, sie festzuhalten oder wegzuschieben — finden sie ihren Weg.
Was dieser Ansatz durchbricht
Den Kreislauf der Vermeidung.
Wir haben Angst vor unangenehmen Gefühlen. Also versuchen wir, sie wegzumachen. Aber Vermeidung macht sie nicht kleiner. Sie macht sie nur länger.
Wenn wir aufhören zu kämpfen, hört der Kampf auf.
Mit deinen Gefühlen „spielen“
Ein guter Lehrer hat mir mal gesagt: „Spiel mit deinen Gefühlen, statt sie zu bekämpfen.“
Was meint er damit?
Schau sie neugierig an. Frage: Wie fühlt sich das in meinem Körper an? Wo sitzt es? Welche Farbe hat es?
Du wirst überrascht sein. Oft löst sich allein durch die neugierige Aufmerksamkeit etwas.
Wem dieser Ansatz hilft
Wenn du dich oft von starken Gefühlen überwältigt fühlst.
Wenn du aus eingefahrenen emotionalen Mustern aussteigen willst.
Wenn du Wohlbefinden auf eine nachhaltige, nicht-anstrengende Weise findest.
Eine kleine Einladung
Das nächste Mal, wenn ein starkes Gefühl kommt, probier es:
Schritt 1: Bemerke es.
Schritt 2: Lass es da sein.
Mach nichts damit.
Du wirst überrascht sein, wie befreiend das sein kann.
— Lea
