Gedanken zum Kaffee: Wie ein Samstagmorgen mein Coaching-Verständnis verändert

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Es ist Samstagmorgen. Ich trinke meinen ersten Kaffee. Nach vier Tagen im Bett geht es mir langsam besser.

Die letzten zwei Tage habe ich wieder gecoacht — das geht auch mit einer Wärmflasche unter den Füssen.

Was ich an meiner Arbeit liebe

Präsent zu sein. Tief zuzuhören. Meine Kundinnen auf zwei Ebenen zu unterstützen.

Da ist die vertikale Ebene — die des Bewusstseins. Da öffnet sich etwas. Eine Einsicht. Ein Aha-Moment. Oh — so funktioniert das also.

Und da ist die horizontale Ebene — die des Lebens. Hier wird das Verständnis sehr praktisch. Welche Schritte ergeben sich konkret? Was tust du Montag um 9?

Was diese Woche bei mir aufgetaucht ist

Ich kann und möchte mein Leben in gewissen Bereichen noch bewusster gestalten.

Ob diese Botschaft auch für dich relevant ist? Vielleicht. Mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht. Sie war für meinen Moment wichtig.

Und das finde ich so cool.

Ein häufiges Missverständnis

Wenn Menschen zur Natur des Menschseins erwachen — wenn sie erkennen, dass sie ihre Gedanken fühlen, nicht die Welt — denken viele:

„Aha. Also gibt es nichts zu tun.“

Das stimmt für manche Menschen tatsächlich für eine Weile. Sie sind so müde vom Sorgenmachen, vom ständigen Denken, dass sie eine Pause brauchen. Aus dem Hamsterrad aussteigen dürfen. Das ist gut.

Was es auch bedeutet: Wir müssen nichts mit den Gedanken und Gefühlen tun.

Sie kommen und gehen wie das Wetter. Das menschliche Wetter.

Aber natürlich dürfen wir viel tun

Spielen. Erfahren. Experimentieren. Kochen. Singen. Coachen.

Je klarer wir sehen, dass die Gedanken über uns und andere nicht wirklich relevant sind, desto bessere Mütter, Väter, Freunde, Lehrer:innen, Bus­fahrer:innen, Unternehmer:innen können wir werden.

Weil wir uns nicht mehr davor scheuen, einfach loszulegen. Auch wenn nicht alles klar ist.

Was ein guter Coach an deiner Seite bringt

Manchmal sehen wir die nächsten Schritte selbst. Manchmal brauchen wir jemanden, der mit uns hinschaut.

Nicht weil dieser Mensch klüger ist als wir. Sondern weil ein zweites Bewusstsein im Raum den Raum öffnet.

Ich hatte diese Woche auch ein Coaching. Mit meinem Coach Aila. Und ich liebe es immer wieder, einen Menschen an meiner Seite zu haben.

Es gibt immer noch mehr zu entdecken.

— Lea

ÜBER DIE AUTORIN

Lea Wernli

Transformations-Coach, ADHS-Begleiterin und Mentorin in der Coach-Ausbildung. Arbeitet mit den Drei Prinzipien als Fundament. Zürich.

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