Es war Mittwochmorgen. Und plötzlich war alles zu viel.
Wut. Trauer. Gedanken an Ungerechtigkeiten in der Welt. Werte, die nicht mehr geachtet werden. Sie haben mich tief getroffen.
Was ich nicht getan habe
Den Gedanken weiter zu verfolgen.
Mich in die Empörung zu steigern.
Mir Lösungen auszudenken, die ich gerade nicht umsetzen kann.
Was ich stattdessen versuchte
Ich liess die Gefühle einfach sein.
Nicht weggemacht. Nicht analysiert. Nicht „weggeatmet“ mit einer Technik.
Einfach: da sein lassen.
Was dann zurückkam
Langsam — die Klarheit.
Ich spürte, dass wir alle eine innere Weisheit tragen. Eine, die selbst in schwierigen Momenten Ruhe schenken kann.
Wenn wir ihr Raum geben.
Was die Stille mir brachte
In dieser Stille kamen wieder Ideen.
„Ich habe Möglichkeiten.“
Ich kann über den Podcast teilen, was hilft. Über Mails. In Coachings. Wir alle haben diese Fertigkeiten und Fähigkeiten — uns selbst in Frieden zurückzubringen.
Das ist so hoffnungsvoll.
Eine kleine Beobachtung am Rande
Während ich aufgewühlt war, kam mir der Gedanke an eine neue Hose.
Erst hielt ich ihn für wichtig.
Dann erkannte ich: Er war nur der Versuch, äusseren Trost zu finden. Etwas zu kaufen, um die Gefühle nicht fühlen zu müssen.
Durch bewusstes Innehalten konnte ich entscheiden, ob ich die Hose wirklich brauche.
(Tat ich nicht.)
Was du daraus mitnehmen kannst
Wenn schwere Gefühle kommen, brauchst du oft kein Werkzeug. Du brauchst nur einen Moment, in dem du sie sein lässt.
Sie ziehen durch. Und dahinter wartet deine Weisheit.
Mit Ideen. Mit Klarheit. Mit dem nächsten Schritt.
Ein Buchtipp
„Glaub nicht alles, was du denkst“ von Joseph Nguyen.
Inspirierend. Klar. Basiert auf den Drei Prinzipien. Wurde in 31 Sprachen übersetzt.
Ein wunderbarer Begleiter durch genau diese Lektionen.
— Lea
