Ich habe die Fastnacht genossen. Typischerweise wurde ich danach krank. Drei Tage Erkältung im Bett.
Etwas zu viel für mein System.
Was sich in solchen Momenten zeigt
Schon seit einiger Zeit sehe ich Dinge um das menschliche Sein etwas klarer.
Nicht, dass ich immer klar sehe. Nein, absolut nicht. Aber ich erkenne immer mal wieder einen kleinen, hilfreichen Goldnugget.
Worüber ich hier immer wieder spreche, sind die Drei Prinzipien: Mind, Consciousness, Thought.
Sie haben ihren Ursprung in Sydney Banks‘ Erleuchtungserfahrung. Und sie beschreiben meiner Meinung nach recht gut die menschliche Erfahrung.
Die einfachste Formel, die ich kenne
Mein Lehrer Dr. Dicken Bettinger fasst es so zusammen:
Wir sind am Leben.
Wir denken und fühlen.
Und wir sind uns darüber gewahr.
Cool. Und jetzt?
Genau — was jetzt?
Das Wissen darum kann uns zu unserer tiefen Intuition führen. Zum Leben im Moment.
Kann.
Muss aber nicht.
Es kann auch einfach bedeuten: Du bist ein lebendiger Mensch. Genau hier, jetzt am Leben. Und alles, was du fühlst, bist und tust, ist Ausdruck des Prinzips Mind. Aka lebendiges Leben.
Wie könnte es nicht so sein?
Was so banal klingt, ist befreiend
Vielleicht sagst du jetzt: Ja, aber Lea — ich will doch anders sein. Gelassener. Reicher. Lustiger. Liebevoller.
Ich verstehe das total.
Aber vielleicht ist die hilfreichste Einsicht zuerst:
Du bist perfekt und genau richtig. Jetzt.
Nicht erst, wenn du den nächsten Kurs gemacht hast. Nicht erst, wenn du gelassener bist. Nicht erst, wenn du den nächsten Schritt gegangen bist.
Jetzt.
Was sich daraus ergibt
Was ich über die letzten Jahre gesehen habe:
Ich bin mit all meinen Wünschen, EGO-Ideen, Unsicherheiten das Werkzeug des Lebens.
(Oh, was schreibe ich denn da. Du weisst, was ich meine.)
Du brauchst nicht auf den perfekten Moment zu warten. Auf die perfekte Idee. Auf die perfekte Ausgangslage.
Du bist schon ausgangsbereit. Genau so, wie du gerade hier sitzt.
Was wir trotzdem dürfen
Wir können mit unserer Bedürftigkeit, mit unseren verurteilenden Köpfen, mit den zweifelnden Gedankenkarussellen — trotzdem rausgehen.
Im Spiel des Lebens spielen. Mit unseren Unsicherheiten. Nicht trotz ihnen.
— Lea
