Stimmungen, Gedanken, Emotionen bewegen sich wie Ebbe und Flut, wie Tag und Nacht. Sie kommen und gehen, steigen und fallen. Das ist kein Fehler, das ist Natur.
Wenn wir unten sind, sehen Probleme riesig aus. Aus der Nähe wirkt jede Tür wie eine Wand. Aber das ist keine Wahrheit, das ist Perspektive. Und Perspektive verändert sich, wenn sich die Stimmung verändert.
Was hilft: zu merken, wo du gerade bist. Nicht urteilen, nur wahrnehmen. “Ich bin gerade low, und deswegen sieht das gerade so gross aus.” Dieses Bewusstsein allein schafft Abstand, und Abstand schafft Luft.
Du musst nichts wegdrücken, nichts beschleunigen, nichts reparieren. Kurven gehen runter und wieder rauf. Das war immer so. Das bleibt so.
Je öfter du das erkennst, desto leichter wird der Weg durch die tiefen Phasen.

